Der Gründer der Steakhaus-Kette „Block House“ kämpft in Sønderborg um das Umgangsrecht mit seinen Enkelkindern.
AI-generated summary
Der Rechtsstreit ist eine Folge eines langjährigen Sorgerechtskonflikts zwischen Christina Block und Stephan Hensel. Im Mai 2025 entzog ein dänisches Gericht Christina Block das Sorgerecht und Umgangsrecht.
Vor einem dänischen Gericht streiten der Gründer der Steakhaus-Kette „Block House“ und sein früherer Schwiegersohn um Blocks Umgangsrecht mit seinen beiden jüngsten Enkelkindern. Sowohl Eugen Block als auch Stephan Hensel, der Ex-Mann von Blocks Tochter Christina, erschienen am Freitagmorgen zur Verhandlung in der Stadt Sønderborg, eine gute halbe Stunde Autofahrt von der deutschen Grenze entfernt.
Block gibt an, die jüngsten Kinder seiner Tochter seit fünf Jahren nicht gesehen zu haben. Er wünsche sich „natürlich“ die Kinder zurück, sagte er beim Betreten des Gerichtsgebäudes. Hensel äußerte sich zunächst nicht. Beide hatten bestätigt, dass es in dem Rechtsstreit um das Umgangsrecht des Großvaters geht. Das Gericht machte dazu keine Angaben.
Die Verhandlung ist ein Nebenschauplatz eines großen Strafprozesses in Hamburg, bei dem Steakhaus-Erbin Christina Block angeklagt ist. Sie soll eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt haben, ihren damals zehnjährigen Sohn und die damals 13 Jahre alte Tochter vom Wohnort ihres Ex-Manns in Dänemark nach Deutschland zu entführen. Die beiden Kinder waren in der Silvesternacht von 2023 auf 2024 verschleppt worden. Block bestreitet die Vorwürfe.
Der Tat vorausgegangen war ein langer Sorgerechtsstreit. Christina Block und Stephan Hensel haben vier gemeinsame Kinder. Die ersten Jahre nach der Trennung der Eltern lebten alle vier Kinder bei Christina Block in Hamburg. Im Sommer 2021 entschied sich die älteste Tochter, zum Vater zu ziehen, der schon damals in Dänemark lebte. Einige Wochen später brachte Hensel die beiden jüngeren Kinder, die über das Wochenende zu Besuch gewesen waren, nicht wie vereinbart zur Mutter zurück. Entscheidungen deutscher Gerichte, wonach Hensel die Kinder zurück nach Hamburg hätte bringen müssen, setzten die dänischen Behörden nicht durch.
Im Gegenteil: Nach der Entführung hatte ein dänisches Gericht Christina Block im Mai 2025 das Sorgerecht und das Umgangsrecht entzogen. Sie darf ihre beiden jüngeren Kinder, die mit ihrem Vater in Dänemark leben, derzeit nicht sehen und auch keinen Kontakt zu ihnen haben.
Eugen Block und seine 2023 verstorbene Ehefrau Christa hatten seit 2021 immer wieder versucht, Kontakt zu den Enkelkindern in Dänemark aufzunehmen.

Ein kalifornisches Paar verklagt eine Leihmutter auf 100.000 Dollar Schadenersatz, da diese trotz vertraglicher Vereinbarung einen Fötus mit einer Herzerkrankung nicht abtreiben ließ. Das Kind wurde in Texas geboren und wird nun von den biologischen Eltern betreut.

Die niederländische Datenschutzbehörde hat Uber wegen Verstößen gegen europäische Datenschutzregeln zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Uber kündigte an, gegen die Entscheidung Berufung einzulegen.

In Hongkong wurden zwei Organisatoren von Gedenkveranstaltungen für die Tiananmen-Proteste von 1989 wegen »Anstiftung zur Subversion« schuldig gesprochen. Das Strafmaß steht noch aus.

Nach dem Schuss eines Polizisten auf einen 14-Jährigen mit einer Spielzeugpistole in München widerspricht die Familie der Polizeidarstellung entschieden. Die Familie gibt an, der Junge habe die Waffe weggeworfen und gerufen, es sei ein Spielzeug, bevor er angeschossen und gefesselt wurde. Das BLKA und die Staatsanwaltschaft ermitteln.

In Oakland hat ein Prozess gegen Meta begonnen. Generalstaatsanwälte aus mehreren US-Bundesstaaten werfen dem Konzern vor, durch Funktionen wie 'Infinite Scroll' gezielt die psychische Gesundheit junger Nutzer für Werbeeinnahmen zu gefährden.

In einem wegweisenden US-Prozess in Oakland muss sich Meta wegen des Vorwurfs verantworten, Minderjährige durch Social-Media-Funktionen abhängig zu machen. Die Kläger fordern Beschränkungen und Strafzahlungen in Milliardenhöhe.