Reisebus auf A96 umgekippt: Zwei Tote und zahlreiche Verletzte
Schwerer Unfall auf der Autobahn 96 bei Buchloe im Ostallgäu mit einem umgekippten Reisebus. Eine Person schwebt in Lebensgefahr.
Quick Look
- Auf der Autobahn 96 bei Buchloe ist ein Reisebus umgekippt.
- Dabei kamen zwei Menschen ums Leben, etwa 25 wurden leicht und einer lebensgefährlich verletzt.
- Die Reisegruppe bestand aus 40 bis 50 Personen von den Philippinen.
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Why It Matters
Auf der Autobahn 96 bei Buchloe kam ein Reisebus ohne Fremdeinwirkung von der Fahrbahn ab und kippte um.
Auf der Autobahn 96 bei Buchloe im Ostallgäu ist ein Reisebus umgekippt. Zwei Menschen seien dabei ums Leben gekommen, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Ersten Informationen zufolge wurde ein weiterer Mensch lebensgefährlich verletzt und schwebt laut einer Polizeisprecherin in Lebensgefahr. Außerdem gibt es etwa 25 Leichtverletzte, die Zahl könne sich noch erhöhen.
Der schwere Unfall ereignete sich demnach am frühen Morgen um kurz vor 6.00 Uhr auf der A96 zwischen den Anschlussstellen Buchloe-Ost und Landsberg am Lech-West. Eine Reisegruppe mit 40 bis 50 Menschen, hauptsächlich aus den Philippinen, war den Angaben der Polizeisprecherin zufolge mit dem Bus unterwegs. Dieser geriet dann ohne Beteiligung von weiteren Fahrzeugen nach rechts von der Straße ab, kippte am Fahrbahnrand um und blieb neben einer Mulde an der Autobahn liegen.
Ein Großaufgebot an Rettungskräften ist im Einsatz. Die Autobahn ist in beide Richtungen gesperrt. Die Staatsanwaltschaft beauftragte einen Gutachter, um den Unfallhergang zu klären. Zur Identität der Toten und Verletzten lagen zunächst keine Informationen vor.
Die schwäbische Stadt Buchloe im Ostallgäu liegt direkt an der Bundesautobahn 96 zwischen München und Memmingen.
Immer wieder schwere Unfälle mit Reisebussen
Unfälle mit Reisebussen sind immer wieder besonders dramatisch: Erst kürzlich starben fünf Menschen bei einem Unfall eines niederländischen Busses in der Schweiz. Drei weitere wurden schwer, sieben mittelschwer und 30 leicht verletzt, wie die Kantonspolizei Graubünden am 10. September berichtete. Der Bus prallte gegen eine Leitplanke und kam dann rechts von der Straße ab. Er kippte um und blieb auf der Seite liegen. Die Unfallstelle befand sich an der Ausfahrt einer etwa 200 Meter langen Baustelle.
Bei einem Unfall auf der A3 bei Wörth an der Donau (Landkreis Regensburg) wurden am 6. September 30 Menschen verletzt - 15 von ihnen saßen in einem Reisebus, sie erlitten leichte Verletzungen. Ein Wagen war laut Polizeiangaben auf den Reisebus und ein weiteres Fahrzeug in stockendem Verkehr aufgefahren.
Open Questions
- Wie lautet die genaue Unfallursache?
- Wie ist die Identität der Todesopfer?


