
Rüstungskonzern bewirbt sich um Milliardenauftrag für M2-Bradley-Nachfolger in den USA.
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Das Projekt für ein Bradley-Nachfolgemodell könnte rund 4000 Panzer und ein Volumen von über 45 Milliarden Dollar umfassen.
Düsseldorf. Der Rüstungskonzern Rheinmetall treibt in den USA die Bewerbung um den Milliardenauftrag für ein Nachfolgemodell des Schützenpanzers M2 Bradley voran. Die US-Tochter American Rheinmetall habe den ersten Prototypen des Kampfpanzers Lynx XM30 an die US-Armee ausgeliefert, teilte Rheinmetall am Dienstag mit. Sieben weitere Prototypen sollen folgen.
„Das Team Lynx hat nun die Gelegenheit, der Armee zu zeigen, dass wir das Versprechen eines modernen Nachfolgemodells für den Bradley einlösen können“, sagte Matt Warnick, Chef von American Rheinmetall.
Rheinmetall unterhält mehrere Fabriken in den USA, dem größten Rüstungsmarkt der Welt. Damit verfügt der Konzern über Produktionskapazitäten in den Vereinigten Staaten – darauf legt die US-Regierung großen Wert. Die Düsseldorfer kooperieren auch mit mehreren US-Unternehmen, unter anderem mit dem Rüstungskonzern Lockheed Martin.
Das Projekt für ein Nachfolgemodell des Bradley könnte nach früheren Angaben rund 4000 Panzer umfassen und ein Volumen von mehr als 45 Milliarden Dollar haben. Rheinmetall-Chef Armin Papperger hatte immer wieder betont, dass er auf Wachstum auch in den USA setzt.
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Auslieferung von sieben weiteren Prototypen des Lynx XM30
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