
Iranische Angaben zufolge wurden über den möglichen Bau einer Gaspipeline zwischen den beiden Ländern gesprochen; gleichzeitig melden iranische Stellen Brände auf fünf Tankern und einem Schlepper in der Straße von Hormus.
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Seit Ende Februar befindet sich der Iran im Krieg mit den USA und Israel. Das Land leidet unter einem verstärkten Erdgasmangel, nachdem Gasanlagen vor allem im Süden des Landes von US-Angriffen getroffen wurden. Die Straße von Hormus ist für den weltweiten Öl- und Gashandel von zentraler Bedeutung.
Die beiden haben nach iranischen Angaben in Moskau unter anderem Gespräche über den möglichen Bau einer Gaspipeline zwischen den beiden Ländern geführt.
Der Bau einer Pipeline würde es ermöglichen, »den Gasmangel auf dem Binnenmarkt in Iran zu beheben«, sagte Resaei vor Journalisten. Zudem könne so das »Durchleiten von russischem Gas in die Nachbarländer« gewährleistet werden.
Die Islamische Republik leidet infolge des von den USA und Israel Ende Februar begonnenen Kriegs unter einem verstärkten Erdgasmangel. Nach Angaben aus Teheran wurden Gasanlagen vor allem im Süden des Landes von US-Angriffen getroffen, Raffinerien fielen aus. Ende Oktober riefen die Behörden die Menschen in Iran zu Einsparungen beim Gasverbrauch auf.
Iran meldet Brände auf fünf Tankern und einem Schlepper in der Straße von Hormus
In der Straße von Hormus sind nach iranischen Angaben derweil fünf Öltanker und ein Schlepper in Brand geraten. Die Revolutionswächter berichteten am Donnerstag von zwei betroffenen Tankern und einem Schlepper, die iranische Armee meldete drei weitere Tanker, die auf Seeminen gefahren seien. Eine unabhängige Bestätigung der Vorfälle durch Schifffahrtsbehörden lag zunächst nicht vor:
Ein großer Öltanker sei in der Nacht auf eine Mine gefahren und habe Feuer gefangen, erklärten die Revolutionswächter laut der Nachrichtenagentur Fars. Das Schiff habe versucht, eine »illegale Passage südlich der Straße von Hormus« zu durchqueren.
Ein Schlepper, der sich dem zweiten Tanker zum Löschen genähert habe, sei ebenfalls in Brand geraten.
Ein weiterer Tanker sei beim Verlassen des östlichen Teils der Meerenge durch einen Großbrand zum Stillstand gekommen.
Später meldete die iranische Armee drei weitere Zwischenfälle. Am frühen Morgen sei ein Öltanker östlich der Meerenge auf eine Seemine gefahren.
Gegen Mittag hätten in den dortigen Gewässern zwei weitere Tanker Minen getroffen und Feuer gefangen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Irna.
Die britische Überwachungsstelle UKMTO meldete unterdessen einen Angriff auf einen Tanker rund 90 Kilometer vor der Nordküste Katars. Das Schiff sei von zwei nicht identifizierten Geschossen getroffen worden. Zu Schäden oder möglichen Opfern machte UKMTO keine Angaben. Der Angriffsort liegt etwa 500 Kilometer westlich der Straße von Hormus.
Seit Beginn des Irankriegs Ende Februar hat Teheran die für den weltweiten Handel mit Öl und Gas wichtige Meerenge weitgehend blockiert. Durch die für den weltweiten Ölhandel wichtige Wasserstraße wird normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs transportiert. Iran greift dort regelmäßig Schiffe an, denen er eine Durchfahrt ohne seine Genehmigung vorwirft.
Die USA haben als Reaktion darauf eine Seeblockade iranischer Häfen verhängt und unterstützen Schiffe bei der Durchfahrt durch die Meerenge.
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Die USA werden die Seeblockade iranischer Häfen aufrechterhalten und die Schifffahrt durch die Straße von Hormus weiterhin unterstützen.
Likely · Within weeks
Iran wird weiterhin Schiffe in der Straße von Hormus angreifen, denen es eine Durchfahrt ohne seine Genehmigung vorwirft.
Likely · Within weeks

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