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Im September 2026 stehen mehrere Änderungen an, die den Alltag in Deutschland betreffen, darunter Wahlen in drei Bundesländern, neue Regelungen zum Alkoholkonsum an Bahnhöfen, erweiterte Steuerberatung durch Lohnsteuerhilfevereine und strengere Vorgaben für Umweltbehauptungen im Handel.
An ersten Bahnhöfen darf kein Alkohol getrunken werden und Sport-Fans können sich auf die NFL-Saison freuen. Der September bringt auch neue Labels, die Verbraucher etwa an der Kasse entdecken könnten.
Auch in Berlin wird gewählt. (Symbolbild) Foto: Wolfgang Kumm/dpa
Berlin. Drei Bundesländer wählen, Fans einer Volksmusik-Sendung müssen sich von einem Dauerbrenner verabschieden und Verbraucherinnen und Verbraucher sollen besser vor Greenwashing geschützt werden. Was sich im September ändert – ein Überblick.
Wahlmonat
Im September wird in drei Bundesländern gewählt: Am 6. September ist Sachsen-Anhalt dran. Am 20. September finden Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern statt.
Bahnhöfe werden alkoholfrei
In mehreren Schritten sollen alle deutschen Bahnhöfe alkoholfrei werden – der bundeseigene Konzern plant ein sogenanntes Alkoholkonsumverbot in allen 5.400 Stationen. Die neue Regel soll bis zum 15. Oktober umgesetzt werden. Bereits ab dem 1. September sollen der Berliner Hauptbahnhof sowie die Bahnhöfe Berlin Gesundbrunnen, Kiel und Braunschweig alkoholfrei sein.
Hilfe bei Steuererklärung
Lohnsteuerhilfevereine dürfen mehr Menschen als bisher beraten. Bislang galt, dass nur Mitglieder zur Einkommensteuer beraten werden durften, deren Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit, ihrer Rente oder Unterhaltsleistungen kamen. Wer sogenannte Überschusseinkünfte wie Mieteinkünfte oder Kapitaleinkünfte hatte, fiel unter Umständen wegen einer Obergrenze raus und konnte die Hilfe nicht in Anspruch nehmen. Diese Obergrenze entfällt. Dadurch können nach Schätzung des Finanzministeriums rund 35.500 weitere Steuerpflichtige die Hilfe eines Lohnsteuerhilfevereins nutzen.
Hinweise zu Rechten bei kaputten Produkten
Welche Rechte haben Kundinnen und Kunden, wenn das T-Shirt beim ersten Tragen reißt oder das Spielzeug schnell den Geist aufgibt? Das sollen sie bald noch schneller erkennen. Ab dem 27. September müssen dafür in der ganzen EU zwei einheitliche Labels verwendet werden. Wer Konsumgüter verkauft, muss mit dem „Gewährleistungslabel“ zum Beispiel an der Kasse darauf hinweisen, dass Verbraucher mindestens zwei Jahre lang gesetzliche Rechte haben. Denn liegt ein Gewährleistungsfall vor, haben Verbraucher Anspruch auf kostenlose Reparatur oder Ersatz.
Gibt ein Hersteller zusätzlich eine freiwillige Garantie auf die Haltbarkeit eines Produkts, muss er dieses künftig mit dem sogenannten „GARAN-Label“ kennzeichnen. So sollen Verbraucher schnell sehen, wie viele Jahre alles einwandfrei funktionieren soll – und sonst vom Hersteller kostenlos repariert oder ersetzt wird.
Härtere Konsequenzen für Greenwashing
Wer auf der Verpackung, in Anzeigen, Werbebroschüren oder im Internet mit Begriffen wie „umweltfreundlich“ oder „klimaneutral“ wirbt, muss diese Behauptung ab dem 27. September auch belegen können. Andernfalls drohen Abmahnung oder sogar Schadenersatz. Nachhaltigkeitssiegel dürfen gemäß einer Neuregelung nämlich nur noch dann benutzt werden, wenn sie auf einem Zertifizierungssystem beruhen oder von staatlichen Stellen festgesetzt wurden.
Abschied von einem TV-Dauerbrenner
Am 6. September müssen sich Schlagerfans von einem TV-Dauerbrenner verabschieden. Dann läuft die letzte Live-Ausgabe des Formats „Immer wieder sonntags“ mit Moderator Stefan Mross. Die Sendung kam rund 30 Jahren im Ersten und gehörte zu den beliebtesten Volksmusik-Shows in Deutschland – regelmäßig schaute ein Millionenpublikum zu.
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NFL ab September 2026: Viel mehr live im TV
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Spotify kennzeichnet KI-Profile
Der Musikstreaming-Dienst Spotify führt Mitte September eine neue Kennzeichnung für Profile ein, die mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt werden. Zur Eindämmung der KI-Musik setzt der Weltmarktführer künftig auch das mächtigste Instrument der Plattform ein: den persönlichen Empfehlungs-Algorithmus. KI-generierte Künstleridentitäten („AI Personas“) sollen systematisch aus allen automatischen Playlist-Empfehlungen und Radiostreams verbannt werden.
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AI outlook — possibilities, not facts
Die Anzahl der Menschen, die Lohnsteuerhilfevereine in Anspruch nehmen, wird durch die Wegfall der Einkommensgrenze steigen.
Likely · Within months
Die neuen EU-Labels für Gewährleistung und Garantie werden zu einer erhöhten Aufmerksamkeit der Verbraucher für ihre Rechte führen.
Possible · Within months

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