
AI-generated summary
Die AfD hat in Sachsen-Anhalt in früheren Umfragen teilweise Werte nahe der absoluten Mehrheit erreicht. Die aktuelle Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen zeigt 40 Prozent, was ein Rückgang ist, aber weiterhin hoch bleibt. Island hatte früher EU-Beitrittsverhandlungen, die unter einer konservativen Regierung abgebrochen wurden. Die deutsche Autoindustrie verliert gegenüber chinesischen Herstellern wie XPeng an Preiswettbewerbsfähigkeit trotz ähnlicher Ausstattung.
Die Hoffnung der Kleinen
Eine neue Umfrage sorgt bei vielen Demokraten für ein leises, vorsichtiges Aufatmen: In der jüngsten Erhebung der Forschungsgruppe Wahlen liegt die AfD in Sachsen-Anhalt bei 40 Prozent. »Nur«, muss man sagen, denn natürlich ist das immer noch ein gruselig-hoher Wert für eine rechtsextreme Partei. Aber andere Institute sahen die AfD zuletzt näher an der absoluten Mehrheit.
Doch noch etwas ist an den Zahlen interessant. Sowohl die verzwergte SPD als auch die Grünen stehen hier mehr oder weniger deutlich über der Fünfprozenthürde. Das AfD-freundlichere BSW wäre dagegen draußen. Ist das schon der Anti-AfD-Effekt?
Die Situation ist ungewöhnlich: SPD und Grüne kämpfen um den Einzug ins Parlament. Doch genau diese prekäre Lage soll ihnen im Wahlkampfendspurt helfen – indem sich möglichst viele AfD-Gegner hinter ihnen versammeln. Denn Stand jetzt braucht die Union beide Parteien, um eine Koalition gegen die AfD von Ulrich Siegmund zu schmieden. (Mit unserem Rechner können sie verschiedene Regierungsvarianten testen. )
Ein bisschen Europa im Norden
Ohne Donald Trump würden sie in Island heute wohl nicht zur Wahl gehen. Doch als der US-Präsident das benachbarte Grönland bedrängte, wuchsen auch auf der 400.000-Einwohner-Insel die Sorgen und damit der Wunsch, sich einem mächtigen Bündnis anzuschließen: der Europäischen Union.
Die Regierung von Premierministerin Kristrún Frostadóttir zog kurzerhand ein geplantes Referendum über die Zukunft des Landes vor, das Folgen für ganz Europa haben könnte. Es geht um die Frage, ob Island wieder Verhandlungen über einen EU-Beitritt aufnehmen soll.
Vor Jahren hatte es solche Gespräche schon einmal gegeben, bis die damalige konservative Regierung in Reykjavík alles hinschmiss. Nun also noch einmal von vorn.
Stimmen die Isländer für Gespräche mit Brüssel, tut sich für die EU eine historische Chance auf. »Die Insel liegt geostrategisch wichtig im Nordatlantik zwischen Europa und den USA. Sie ist ein demokratischer Musterstaat«, schreibt mein Kollege Jan Petter, der aus Reykjavík berichtet. Der EU winkt ein Imagegewinn, zumal sich seit 2013 kein Staat mehr dem Bündnis angeschlossen hat.
Bislang war es meist so, wenn es in Europa um konkrete Maßnahmen gegen Israel oder dortige Politiker ging: Berlin zögerte, blockierte, schwächte ab. Doch das Vorgehen der israelischen Regierung und der Armee in Gaza, der aggressive Siedlungsbau im Westjordanland führen dazu, dass die Bundesregierung an diesem Kurs kaum noch festhalten kann. Auf die Pläne für einen Siedlungsbau im wichtigen Gebiet E1 (mehr hier) reagierte Merz ebenfalls deutlich. Unterstützt Deutschland am Ende auch weitreichende strukturelle Strafmaßnahmen?
Viel hängt von der deutschen Position ab, die ganz wesentlich von einer Frau geprägt wurde, die heute mal wieder öffentlich auftreten wird: Angela Merkel. Als Kanzlerin hatte Merkel Israels Sicherheit zur »deutschen Staatsräson« erklärt und damit die Unterstützung für das Land untermauert. Wie blickt sie heute darauf? Am Abend ist Merkel zu Gast bei den Berliner Festspielen und spricht mit dem bekannten muslimisch-jüdischen Wissenschaftler-Ehepaar Saba-Nur Cheema und Meron Mendel über Deutschlands Rolle in Europa und der Welt – und vermutlich auch über den Nahen Osten.
Mehr Hintergründe: Deutschlands neue Schärfe gegen Israel
...sind chinesische Elektroautos, zumindest beim Preis. So viel sei an dieser Stelle schon über den umfassenden Vergleichstest meines Kollegen Arvid Haitsch verraten. Arvid hat einen Audi Q6 e-tron und einen XPeng P7+ unter die Lupe genommen. Ein wesentlicher Unterschied: Der Wagen aus China ist um Welten günstiger als der Konkurrent aus Ingolstadt. Und das bei ähnlicher Ausstattung.
Damit wären wir schon bei einem entscheidenden Problem, unter dem die hiesige Autoindustrie leidet: Ihren technischen Vorsprung hat sie längst eingebüßt, dafür kann sie bei den Kampfpreisen aus China nicht mithalten (mehr hier ). Eine schwierige Situation für die Branche hierzulande.
Der Auto-Vergleich: Deutsches oder chinesisches E-Auto – wer hat jetzt Vorsprung durch Technik?
AI outlook — possibilities, not facts
Die SPD wird es schaffen, die Fünfprozenthürde in Sachsen-Anhalt zu überspringen.
Possible · Within weeks
Island wird ein Referendum über den EU-Beitritt abhalten.
Likely · Within weeks

Verteidigungsminister Boris Pistorius und Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir fordern in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" ein rasches Verbotsverfahren gegen Teile der AfD, insbesondere die "eindeutig völkischen Landesverbände" in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Sie betonen die Rechtmäßigkeit und verfassungsrechtliche Notwendigkeit eines solchen Schritts und äußern Vertrauen in das Bundesverfassungsgericht. Der Vorstoß erfolgt im Wahlkampfkontext vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt am 6. September, wo die AfD in Umfragen bei 40 Prozent liegt.

US-Republikaner kritisieren die Iran-Politik von Präsident Donald Trump als unzureichend und warnen vor strategischen Verlusten zugunsten Chinas. Sie fordern klare Antworten vom Pentagon und betonen, dass der sechsmonatige Einsatz nun als Krieg einzustufen sei, der eine Kongressgenehmigung erfordere. Gleichzeitig sehen einige eine harte Linie gegen den Iran als politisch vorteilhaft, während Beobachter wie Fareed Zakaria China als Hauptprofiteur der US-Erschöpfung nennen.
Vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 20. September betonen Kulturfördervereine die Bedeutung kultureller Einrichtungen und fordern von den Parteivertretern klare Stellungnahmen zur Kulturfinanzierung und -förderung. Sie lehnen reine Sparprogramme ab und erwarten konkrete Vorhaben für Kunst und Kultur im Land.
Isländer stimmen am 29. August 2026 darüber ab, ob die seit über zehn Jahren unterbrochenen Beitrittsverhandlungen mit der EU wieder aufgenommen werden sollen, beeinflusst durch den Ukraine-Krieg, Trumps Politik und die Arktis. In Sachsen-Anhalt führt die AfD in Umfragen zur Landtagswahl, besonders in der strukturschwachen Altmark, wo viele Wähler Veränderung hoffen.
Bei einer Wahlveranstaltung in Grimmen kritisierte die AfD Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig wegen Personenkult und Lüge. AfD-Fraktionschef Enrico Schult forderte einen Neuanfang und erklärte, die Partei sei gekommen, um zu regieren. Der AfD-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Leif-Erik Holm, forderte eine neue Polizeispezialeinheit zur Rückführung illegaler Migranten und eine Ausreiseeinrichtung statt einer Erstaufnahmeeinrichtung vor rund 400 Gästen.

In Island findet heute ein Referendum über die Wiederaufnahme der EU-Beitrittsgespräche statt. Mehr als 270.000 Wahlberechtigte sind aufgerufen, über die Fortsetzung der Verhandlungen mit Brüssel abzustimmen. Bei einem „Ja“ würden neue Gespräche aufgenommen, bei einem „Nein“ würde die Regierung das Vorhaben fallen lassen. Der Ausgang wird als eng erwartet, wobei bereits ein Fünftel der Wähler vorab abgestimmt hat. Die sozialdemokratische Regierungschefin Kristrún Frostadóttir betont die Bedeutung des Schritts zur Risikominimierung in unsicheren Zeiten, während wirtschaftliche Bedenken, insbesondere hinsichtlich der Fischerei, und geopolitische Unsicherheiten durch die Äußerungen von US-Präsident Trump über Grönland die Debatte prägen. Island ist bereits Teil des Europäischen Wirtschaftsraums, hat jedoch kein Mitspracherecht bei wichtigen Entscheidungen. Ein früherer Beitrittsantrag aus der Finanzkrise 2009 scheiterte 2013 an Streitigkeiten über die Fischerei. Bei erfolgreichen Verhandlungen wäre ein zweites Referendum über die tatsächliche Mitgliedschaft geplant.