Unter dem Motto «Zeit zum Handeln» protestierten rund 25.000 Menschen in der Hamburger Innenstadt gegen Rechtsextremismus.
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Die Initiative 'Prüf' fordert eine Überprüfung rechtsextremer Parteien durch das Bundesverfassungsgericht. Die Demonstration richtet sich gegen den Aufstieg rechtsextremer Parteien, wie etwa die AfD.
Erneut sind in Hamburg tausende Menschen gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen. Unter dem Motto «Zeit zum Handeln - Freiheit muss verteidigt werden» zogen nach Angaben der Veranstalter rund 25.000 Demonstranten durch die Innenstadt, um gegen Rechtsextremismus und eine Normalisierung rechtsextremer Parteien zu protestieren. Die Polizei konnte auf Nachfrage zunächst keine Angaben zur Teilnehmerzahl machen.
Bischöfin Fehrs und Bosse auf der Bühne
Als Rednerinnen traten unter anderem die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs, Hamburgs DGB-Chefin Tanja Chawla und die stellvertretende Schura-Vorsitzende Özlem Nas auf. Ebenfalls auf der Bühne: der Sänger Axel Bosse. Er spielte gemeinsam mit dem Hamburger Kneipenchor live am Jungfernstieg in der Hamburger Innenstadt.
Veranstalter und Partner waren das Bündnis «Zusammen gegen Rechts Hamburg», die Initiative «Prüf», die Klimabewegung Fridays for Future Hamburg und zahlreiche weitere Organisationen. Das Wahlergebnis der AfD in Sachsen-Anhalt mit fast 44 Prozent sei zwar keine Überraschung gewesen, hieß es im Demonstrationsaufruf. Die internationalen Reaktionen zeigten jedoch, welche Rolle diese Wahl im Kontext der weltweit erstarkenden Rechten spiele.
Jeden zweiten Samstag im Monat «Prüf»-Demo
Die bundesweite Initiative «Prüf» um den Satiriker und früheren EU-Abgeordneten Nico Semsrott ruft seit Monaten jeden zweiten Samstag im Monat um 14.00 zu einer Demonstration auf. Ihr Ziel: «Alle Parteien, die vom Verfassungsschutz als rechtsextremer Verdachtsfall oder gesichert rechtsextrem eingestuft werden, sollen durch das Bundesverfassungsgericht überprüft werden.» «Prüf» steht für «Prüfung rettet übrigens Freiheit».

After the AfD election success in Saxony-Anhalt, tens of thousands demonstrated for democracy and against right-wing extremism in over 35 German cities. A non-partisan alliance called for the rallies, which took place in Berlin, Hamburg and Munich, among other places.
The Berlin SPD top candidate Steffen Krach rejects the allegations made against him by the Hanover public prosecutor's office. Despite house searches and ongoing investigations into alleged demands for donations and betrayal of secrets, he is continuing the election campaign.

New government files show that the air in Lower Manhattan was heavily contaminated with asbestos after the 9/11 attacks. Despite official warnings, the danger was played down in order to return business operations in the financial district to normal as quickly as possible.
Oil prices rise after a drone attack on a Saudi oil pipeline. In Germany, Ines Schwerdtner (Left) and Dietmar Woidke (SPD) are calling for a price cap for fuel and the skimming of excess profits from energy companies.
In Leipzig, around 3,000 people protested against right-wing extremism. After the AfD election victory in Saxony-Anhalt, the “Time for Action” alliance called for nationwide demonstrations to stand up for democratic values and social cohesion.

In Düsseldorf, around 20,000 people demonstrated under the motto “Not a step back!” against the AfD and right-wing agitation. The peaceful rally, in which families and “Grandmas Against the Right” also took part, significantly exceeded the original participant expectations.