Rund 20.000 Menschen demonstrieren in Düsseldorf gegen Rechtsextremismus
Unter dem Motto „Kein Schritt zurück!“ protestierten deutlich mehr Menschen als ursprünglich angemeldet für eine demokratische Gesellschaft.
Quick Look
- In Düsseldorf demonstrierten rund 20.000 Menschen unter dem Motto „Kein Schritt zurück!“ gegen die AfD und rechte Hetze.
- Die friedliche Kundgebung, an der auch Familien und die „Omas gegen Rechts“ teilnahmen, übertraf die ursprünglichen Teilnehmererwartungen deutlich.
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Why It Matters
Die Demonstration richtete sich gegen die AfD und rechtsextreme Tendenzen in der Gesellschaft.
Düsseldorf. Unter dem Motto „Kein Schritt zurück! Gegen die AfD und rechte Hetze!“ sind nach übereinstimmenden Angaben von Polizei und Veranstaltern rund 20.000 Menschen durch die Düsseldorfer Innenstadt gezogen. Die ursprünglich angemeldete Teilnehmerzahl wurde damit verdoppelt. Mehrere politische Initiativen hatten zu der Protestkundgebung aufgerufen, um ein gemeinsames Zeichen für eine offene demokratische Gesellschaft zu setzen.
Auf den Transparenten war etwa zu lesen: „Kein Platz für Rattenfänger“ oder „Jetzt können wir herausfinden, was wir anstelle unserer Großeltern getan hätten!“ Zu den Teilnehmern, die nach Polizeiangaben friedlich und ohne Gegendemonstrationen unterwegs waren, zählten auch die „Omas gegen Rechts“. Auf ihrem Plakat postulierten sie mit angehängtem Läppchen und Nadeln: „Rechts wird nur gestrickt.“ Bei schönstem Wetter hatten sich auch zahlreiche Familien mit Kindern in den Protestzug eingereiht.

