
Produktionsbeschäftigte erhalten ab Oktober mehr Lohn, doch die IG Metall kritisiert das Angebot als unzureichend im Vergleich zu Tarifstandards.
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Tesla betreibt in Grünheide sein einziges europäisches Werk. Das Unternehmen lehnt einen Tarifvertrag mit der IG Metall bisher konsequent ab.
Der einzige europäische Standort des US-Konzerns Tesla hebt die Gehälter zum Oktober an. So sollen Produktionsbeschäftigte in Grünheide fünf Prozent mehr bekommen. Die IG Metall nennt den Schritt "ein Tropfen auf dem heißen Stein".
Der US-Elektroautobauer Tesla will seine Gehälter für das einzige europäische Autowerk in Grünheide bei Berlin erneut anheben - diesmal um bis zu fünf Prozent. Die Geschäftsführung der Gigafactory Berlin-Brandenburg plane, die Entgelte zum 1. Oktober um durchschnittlich vier bis fünf Prozent zu erhöhen, teilte Tesla mit. In dem einzigen europäischen Werk von Unternehmenschef Elon Musk arbeiten derzeit nach Unternehmensangaben mehr als 12.000 Beschäftigte.
In der Produktion sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Angaben des Unternehmens fünf Prozent mehr erhalten. Sie machen den größten Teil der Beschäftigten aus. Das Einstiegsgehalt für Beschäftigte in der Produktion liegt nach Angaben des Autobauers mit der Erhöhung bei rund 45.750 Euro im Jahr. Der Wert liege über dem Tarifgehalt. Die Facharbeiterinnen und Facharbeiter sollten vier Prozent mehr erhalten, dazu komme ein leistungsbezogener Bonus.
Die IG Metall wertet die Erhöhung grundsätzlich positiv, hält das aber nicht für ausreichend. "Es ist gut, dass es eine Lohnerhöhung gibt. Die haben sich die Kolleginnen und Kollegen bei Tesla mit ihrem Einsatz mehr als verdient", sagte IG Metall-Bezirksleiter Berlin-Brandenburg-Sachsen, Jan Otto. "Allerdings ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn Tesla liegt auch damit weiter unter den IG Metall-Standards der Autoindustrie." Es gebe kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld und viele Beschäftigte hingen in ihren Entgeltgruppen fest. "Tesla liegt deutlich unter den Tarifstandards."
In jedem Jahr seit Beginn der Produktion im März 2022 wurden die Entgelte nach Angaben des Autobauers bisher erhöht. Zum 1. Dezember 2025 hatte Tesla in Grünheide die Gehälter für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Werk um vier Prozent angehoben. Tesla wehrt sich gegen einen Tarifvertrag und hält die Einführung nicht für sinnvoll und notwendig. Die IG Metall setzt sich dagegen dafür ein, dass der Autobauer nach Tarif zahlt. Das Verhältnis zwischen dem Unternehmen und der Gewerkschaft ist deshalb angespannt.
Nach einer Delle ist die Nachfrage nach Tesla-Fahrzeugen wieder deutlich gewachsen. Deshalb sollen für den Ausbau der Produktion und der Batteriezellfertigung insgesamt 3500 Arbeitsplätze in Grünheide neu entstehen. Ein Teil der Mitarbeiter ist bereits eingestellt worden. Die deutschen Autobauer befinden sich dagegen in der Krise. Bei mehreren Unternehmen laufen Programm zum Abbau von Beschäftigten. Davon sind Zehntausende Menschen betroffen, zum Beispiel bei Mercedes-Benz, BMW und im VW-Konzern und dazugehörigen Marken.

Despite the Iran war, the German chemical industry is experiencing a short-term boom due to increased demand due to supply chain bottlenecks in Asia, while BASF is planning to take over Evonik and both companies are cutting thousands of jobs. Experts warn of relocation to China and the USA and a threat to the supply of critical goods and are calling for strategic reserves and energy infrastructure expansion.

The article deals with several financial topics: new corporate bonds with yields of over four percent, a study on the financial feasibility of socializing apartments in Berlin, forecasts by the finance agency for record debts in 2027, warnings from a rating agency that expropriation plans could endanger the creditworthiness of companies, and concerns from investors in the German bond market.

According to insider information, Evonik rejected a takeover offer from BASF worth 22.15 euros per share because it was considered too low. The offer corresponds to a premium of around 28 percent on the share price before the speculation and values the company at around 14 billion euros including debt. BASF emphasizes that a takeover would strengthen its core businesses, while the RAG-Stiftung and unions express concerns about location and job security.
Russia has placed the Russian business of the German trading group Metro AG under receivership. The Russian management company Torg RUS temporarily manages 100 percent of Metro's assets in Russia. After the Russian attack on Ukraine, Metro remained in the country out of consideration for employees and customers and still operates 91 stores in Russia. The company did not comment directly on the decree, while its Russian subsidiary confirmed normal operations.
The IGBCE expressed skepticism about BASF's takeover offer for Evonik and emphasized that a mere increase in size does not create future prospects for locations and employees. The RAG Foundation holds almost 44 percent of Evonik shares.

The yield on ten-year US government bonds reached over 5.2 percent at the end of September, the highest level since 2007. An analysis by Handelsblatt shows that the reaction of the stock markets to high bond yields is complex and depends on factors such as the economy, monetary policy and corporate profits, not just on the level of yield alone.