
GDV-Erhebung zeigt Preisanstieg von mehr als vier Prozent im Jahresvergleich – Zehnjahrestrend übertrifft allgemeine Inflation deutlich.
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Der GDV untersuchte die Preisentwicklung von 20 Ersatzteilen im Zehnjahrestrend. Der Designschutz schützt das äußere Erscheinungsbild vor Nachahmung.
Berlin. Ersatzteile für Autos sind nach einer Erhebung der Versicherungswirtschaft erneut deutlich teurer geworden. Zwischen August 2025 und 2026 stiegen die Preise um mehr als 4 Prozent, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mitteilte. Seit 2016 hätten sich Ersatzteile im Schnitt um mehr als 80 Prozent verteuert, die Preise einzelner Teile wie hintere Seitenwände, Vordertüren oder Kofferraumklappen hätten sich nahezu verdoppelt.
Die Preise stiegen demnach deutlich schneller als die allgemeine Inflation. „Während die Inflationsrate in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt bei 2,8 Prozent pro Jahr lag, haben Ersatzteilpreise mit durchschnittlich 5,9 Prozent pro Jahr etwa doppelt so stark zugelegt“, sagte GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen.
Der GDV hat nach eigenen Angaben die Preisentwicklung von 20 verschiedenen Ersatzteilen untersucht. Bei allen lag die jährliche Preisentwicklung demnach im Zehnjahrestrend über der Inflationsrate. Höhere Ersatzteilpreise führen dem GDV zufolge zu teureren Reparaturen und somit zu höheren Schadenkosten.
Als einen Grund für die hohen Ersatzteilpreise nennt der GDV den sogenannten Designschutz. Dieser erlaubt es etwa Autoherstellern, das äußere Erscheinungsbild ihrer Produkte vor Nachahmung zu schützen. Er umfasst nicht nur das Fahrzeug, sondern auch sichtbare Ersatzteile wie Türen, Kotflügel oder Außenspiegel - und hatte zur Folge, dass Ersatzteile teurer waren, weil unabhängige Hersteller keine optisch identischen Teile produzieren durften.
Eine geplante Reform des Designrechts, die eine EU-Richtlinie in nationales Recht umsetzen wird, könnte den Wettbewerb stärken, heißt es beim GDV.
Im Dezember 2023 hatten sich die EU-Staaten und das EU-Parlament darauf geeinigt, Ersatzteile vom Designschutz auszunehmen, um Verbrauchern günstigeren Zugang zu Reparaturteilen zu ermöglichen. Die Regelung gilt unter bestimmten Bedingungen: Die Ersatzteile dürfen nur für Reparaturzwecke konzipiert sein und müssen genau wie das Originalteil aussehen. Als Beispiele wurden eine beschädigte Tür oder ein kaputtes Licht genannt.
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Nationale Umsetzung der EU-Richtlinie zum Designrecht
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At the Paris Motor Show, European manufacturers such as Citroën and Renault are presenting new retro models to compete against growing Chinese market shares. The industry is also calling for political 'Made in Europe' quotas.

According to GDV, the costs of car spare parts have risen by over 80 percent since 2016, which is well above the general inflation rate. The main cause is cited as design protection, which limits competition from copycat products.

BMW and Mercedes are competing in the European market with their new electric SUVs iX3 and GLC. Exclusive registration figures show significant progress for both manufacturers, while Audi is falling behind in the segment and sales in China are weakening.

Volkswagen recorded a group-wide sales decline of 14.3 percent to 1.88 million vehicles in the third quarter. The decline is particularly severe in China at 38.5 percent. Only Traton is recording growth.

The EU and China have agreed to limit the number of exports of hybrid vehicles. Brussels is expecting around 800,000 imports from China this year, which will likely reduce the market share of Chinese manufacturers there by half.

Audi delivered almost a fifth fewer cars in the third quarter than in the same period last year. The reasons are a weakening Chinese market, model changes and a lack of US production.