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Thomas Massie ist ein bekannter Kritiker von Donald Trump und dessen Politik. Pete Hegseth ist Trumps designierter Verteidigungsminister und wurde von Massie als »Kriegsminister« bezeichnet. Bereits im April hatte die demokratische Abgeordnete Yassamin Ansari ein ähnliches Amtsenthebungsverfahren gegen Hegseth eingeleitet.
Thomas Massie hat sich in der Vergangenheit immer wieder öffentlich gegen Donald Trump und die amtierende US-Regierung gestellt. Das kam im Weißen Haus gar nicht gut an, als Resultat ist der Abgeordnete aus Kentucky demnächst seinen Job los (mehr dazu hier ). Auf dem Weg zur Tür allerdings teilt er noch einmal aus.
Das von Massie – einem bekannten Kritiker von US-Präsident Trump und dessen Politik – angestrebte Amtsenthebungsverfahren ist eher symbolischer Natur. Die Republikaner haben derzeit noch in beiden Parlamentskammern eine knappe Mehrheit, sodass es unwahrscheinlich ist, dass Trumps Partei sich gegen seinen »Kriegsminister« (so möchte Hegseth genannt werden) ausspricht.
Das Timing ist für die Partei heikel
Dem Nachrichtenportal Politico und der Zeitung »The Hill« zufolge muss sich das Repräsentantenhaus aufgrund der Art des Antrages allerdings dennoch mit dem Vorhaben beschäftigen und noch in dieser Woche darüber abstimmen.
Für die Republikaner ist das wenige Wochen vor den US-Parlamentswahlen eine heikle Angelegenheit. Der Irankrieg ist in den USA unpopulär und bringt Trump und seine Republikaner vor den Midterms auch wegen der gestiegenen Spritpreise im Land ohnehin in Bedrängnis. Da können sie innerparteiliche Streitigkeiten so gar nicht gebrauchen. Laut CNN kam der Vorstoß für viele in der republikanischen Partei überraschend. Massie selbst bestätigte dies: »Ich habe niemanden vorgewarnt.«
Es ist bereits das zweite Mal innerhalb eines Jahres, dass gegen Hegseth ein Amtsenthebungsverfahren vorangebracht wird: Mitte April machte sich bereits die demokratische Kongressabgeordnete Yassamin Ansari für ein solches stark. Sie argumentierte, der Republikaner habe »US-Truppen durch die unbefugte Weitergabe geheimer Informationen in große Gefahr gebracht, sein Amt missbraucht und sich seines Amtes unwürdig verhalten«.
AI outlook — possibilities, not facts
Das Repräsentantenhaus wird das Amtsenthebungsverfahren gegen Pete Hegseth ablehnen.
Very likely · Within days
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