Grüne fordern Energiepauschale bis zu 250 Euro und höhere E-Auto-Prämie
Quick Look
Die Grünen fordern eine sozial gestaffelte Energiepauschale von bis zu 250 Euro pro Kopf, finanziert durch eine Übergewinnsteuer auf fossile Konzerne, sowie höhere staatliche Prämien für Elektroautos mit einem zusätzlichen Umstiegsbonus von 1000 Euro für Geringverdiener, ausgenommen chinesische Produktion.
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Why It Matters
Die Grünen reagieren auf steigende Energiepreise und Sprit-Inflation mit einem Aktionsplan, der eine Energiepauschale und höhere E-Auto-Prämien vorsieht.
Die Grünen fordern zur Bekämpfung der steigenden Energiepreise eine Energiepauschale von bis zu 250 Euro pro Kopf. Das ergibt sich aus einem Aktionsplan, aus dem das Redaktionsnetzwerk Deutschland am Mittwoch zitierte. „Wir wollen ihnen sozial gestaffelt eine Energiepauschale von bis zu 250 Euro auszahlen – finanziert aus den übermäßigen Milliardengewinnen der fossilen Konzerne“, heißt es in dem Papier.
„Die Sprit-Inflation schadet uns und unserer Wirtschaft“, schreiben die Grünen weiter. „Mit einer Übergewinnsteuer schöpfen wir die Krisengewinne ab. Es geht um zweistellige Milliardenbeträge, die wir als Energiepauschale zurückgeben können.“
Drittens machen sich die Grünen für höhere staatliche Prämien beim Erwerb von Elektroautos stark. „Mit einer erhöhten E-Auto-Prämie erleichtern wir den Umstieg“, schreiben sie. „Förderung bekommen die, die sie brauchen – plus 1000 Euro Umstiegs-Bonus on top für Menschen mit kleinem Einkommen.“ Davon solle der Erwerb von Autos aus chinesischer Produktion allerdings ausgenommen sein.
Open Questions
- Wie hoch soll die Übergewinnsteuer genau ausfallen?
- Welche Unternehmen gelten als fossile Konzerne?
- Wie wird der Einkommensnachweis für den Umstiegsbonus erfolgen?
- Wann soll der Aktionsplan umgesetzt werden?




