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Viele Deutsche haben eine klare Vorstellung davon, in welchen Berufen Beschäftigte das meiste Geld verdienen können, oft verbunden mit der Annahme, dass sehr hohe Gehälter notwendig seien.
Berlin, Düsseldorf. Hochrangige Manager in Dax-Konzernen, Anwälte in Topkanzleien oder Ärzte: Viele Deutsche haben eine klare Vorstellung davon, in welchen Berufen Beschäftigte das meiste Geld verdienen können. Tatsächlich müssen Angestellte kein Millionengehalt bekommen, um zu den Topverdienern zu gehören, wie eine exklusive Auswertung der Jobplattform Stepstone zeigt.
Analysten von Stepstone haben für das Handelsblatt ausgewertet, welche Jahresgehälter nötig sind, um zu den obersten ein, fünf oder zehn Prozent zu zählen. Die Schwelle liegt dabei niedriger, als viele vermuten dürften. Welche Jobs das höchste Gehalt bieten – und auch in Zukunft ein hohes Einkommen garantieren.

Bundesagrarminister Alois Rainer hat wegen Dürre-Schäden in der deutschen Landwirtschaft eine Krise von nationaler Tragweite ausgerufen und Hilfen in Höhe von einer Milliarde Euro angekündigt, darunter Liquiditätsprogramme, steuerliche Erleichterungen und Düngemittelhilfen sowie eine einmalige Erhöhung der Direktzahlungen auf 700 Millionen Euro im kommenden Jahr aufgrund enttäuschender Erntebilanz und steigender Produktionskosten.

In Deutschland nennen nur 16 Prozent der Arbeitgeber auf Indeed ein Durchschnittsgehalt in Stellenanzeigen, während in Großbritannien 70 Prozent und in Frankreich 35 Prozent dies tun. Laut Randstad-Studie ist Geld der häufigste Grund für einen Arbeitgeberwechsel. Stepstone veröffentlicht jährlich einen Gehaltsreport basierend auf 1,3 Millionen Gehaltsdaten, um Transparenz zu schaffen und Mitarbeitern einen Vergleich zu ermöglichen.

In Gießen plant der Projektentwickler Revikon ein Rechenzentrum mit einer Investition von einer Milliarde Euro und einer Anschlussleistung von 65 Megawatt. Das Projekt verschafft der strukturell unterfinanzierten Stadt Hoffnung auf 900 Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen, stößt jedoch auf Widerstand wegen des Stromverbrauchs, der Größe und des beeinträchtigten Ausblicks für nahegelegene Schulen und Kindertagesstätten.

Die niederländische Zentralbank hat 86 Tonnen Goldreserven von New York und Ottawa nach London verlegt, um die Krisenresilienz zu stärken. Dabei wurden 59 Tonnen in New York verkauft und durch neues Gold in London ersetzt sowie 27 Tonnen physisch transportiert. Die Bundesbank sieht keinen Handlungsbedarf für ihre eigenen Lagerungen in den USA.

Die deutsche Fahrradindustrie verzeichnete 2025 sinkende Umsätze und einen Beschäftigungsrückgang. Nach Angaben des Verbands Zukunft Fahrrad brachen besonders im Handel die Erlöse ein, während hohe Lagerbestände, Inflation und starker Wettbewerb aus China die Unternehmen belasten.

Bafin-Präsident Mark Branson macht die Qualität der Führungsgremien für die Schwierigkeiten einiger Problembanken verantwortlich und kritisiert mangelnde Fachkompetenz in Aufsichtsräten. Er äußerte sich auf dem Banken-Gipfel des Handelsblatts in Frankfurt.