
Bei einem russischen Raketenschlag im Gebiet Charkiw sterben mindestens zehn Menschen. Auch Kiew meldet Angriffe mit Opfern in Saporischschja.
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Russland führt seit viereinhalb Jahren einen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Beide Seiten verstärken zunehmend ihre gegenseitigen Luftangriffe.
Die gegenseitigen Luftangriffe im Ukraine-Krieg werden immer heftiger. Im Gebiet Charkiw sterben bei einem russischen Raketenschlag viele Menschen. Opfer gibt es auch nach einem Drohnenangriff Kiews.
Bei russischen Angriffen auf die grenznahe Region Charkiw gibt es immer wieder viele zivile Opfer.
Charkiw/Enerhodar. Bei einem russischen Raketenangriff sind nach ukrainischen Behördenangaben im östlichen Gebiet Charkiw mindestens zehn Menschen getötet worden. Bei dem Luftschlag in Petschenihy rund 55 Kilometer östlich von Charkiw seien auch mindestens 18 Menschen verletzt worden, teilte der Gebietsgouverneur Oleh Synjehubow bei Telegram mit. Zuvor war von acht Verletzten die Rede gewesen. Es sei zivile Infrastruktur beschädigt worden, darunter zehn Privathäuser, ein Café und Geschäfte.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den „brutalen Angriff auf eine belebte Kreuzung“. Dort gebe es eine Post, Geschäfte und in der Umgebung ausschließlich Wohnhäuser. „Die Umstände dieser Tragödie werden derzeit aufgeklärt“, teilte Selenskyj bei Telegram mit. „Wir werden auf diesen russischen Angriff unbedingt reagieren.“ Zugleich rief er die Verbündeten der Ukraine dazu auf, Kiews „militärische Reaktionen durch eigene Maßnahmen zu ergänzen, um Druck auf Russland auszuüben“.
Russland und die Ukraine haben ihre gegenseitigen Luftangriffe deutlich verstärkt. Experten sprechen von einer Eskalation der Gewalt auf beiden Seiten. Russland griff zuletzt verstärkt mit Marschflugkörpern und Raketen an, während die Ukraine überwiegend auf immer schnellere und weitreichende Drohnen, aber auch auf Marschflugkörper setzt.
Toter und viele Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff
Die russischen Besatzungsbehörden im ukrainischen Gebiet Saporischschja wiederum meldeten am Morgen einen Drohnenangriff Kiews auf eine Bushaltestelle in der Stadt Enerhodar. Ein Mensch sei bei der Attacke getötet worden; es gebe auch 15 Verletzte, teilte der von Moskau eingesetzte Gebietsgouverneur Jewgeni Balizki bei Telegram mit.
Er sagte, die Menschen hätten gerade auf den Bus zur Arbeit gewartet, als Kiew den Drohnenangriff ausgeführt habe. In Moskau teilte das zentrale Ermittlungskomitee mit, dass ein Strafverfahren wegen des Terroranschlags eingeleitet worden sei.
Die Angaben der Kriegsparteien sind unmittelbar von unabhängiger Seite nicht zu überprüfen. Russland hatte seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine vor viereinhalb Jahren begonnen. Kiew wehrt sich gegen diese Invasion mit westlicher militärischer Hilfe.

Bei russischen Drohnenangriffen auf ein Einkaufszentrum in Krywyj Rih starben mindestens 16 Menschen, 130 wurden verletzt. Ein weiterer Angriff in der Region Mykolajiw forderte vier Todesopfer, darunter drei Kinder.

Bei einem russischen Drohnenangriff auf ein belebtes Einkaufszentrum in Krywyj Rih wurden mindestens 16 Menschen getötet und über 130 verletzt. Die Attacke erfolgte in zwei Wellen, wobei die zweite gezielt Rettungskräfte traf.

Russland intensiviert Angriffe auf ukrainische Städte und Infrastruktur, während Bundesaußenminister Wadephul Kiew besucht. Parallel dazu gibt es Berichte über Drohnenangriffe in Russland, Luftraumverletzungen in Finnland und ein mutmaßliches russisches Waffendepot bei Berlin.

Der Iran-Konflikt verschärft sich durch US-Wirtschaftssanktionen und militärische Blockaden. Während die USA ihre Präsenz in der Straße von Hormus verstärken, droht Teheran mit Widerstand. Parallel dazu eskaliert die Gewalt im Westjordanland.

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Während eines Solidaritätsbesuchs von Bundesaußenminister Johann Wadephul in Kiew griff Russland den Vorort Boryspil mit ballistischen Raketen an. Dabei wurden mindestens zwei Menschen getötet und acht verletzt. Zeitgleich meldet die Ukraine weitere Angriffe.