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Der Besuch von Xi Jinping in Washington ist der erste seit über zehn Jahren und findet angesichts mehrerer globaler Konflikte statt, darunter der Ukraine-Krieg, Spannungen um Taiwan und Handelskonflikte zwischen den USA und China.
Der Konflikt um Taiwan, der Iran-Krieg und ein erbitterter Handelskonflikt: Trotz etlicher Streitpunkte hat US-Präsident Donald Trump beim Besuch von Chinas Staatschef Xi Jinping ein demonstrativ harmonisches Bild der Beziehungen beider Länder gezeichnet. Trump empfing Chinas Staatschef in Washington mit viel Pomp und überhäufte ihn mit Lobeshymnen. Xi erwiderte warme Worte, platzierte aber auch mahnende Äußerungen. Während des Staatsbesuchs wurden kaum konkrete Ergebnisse bekannt.
«Präsident Xi und ich sind uns bewusst, dass wir unterschiedliche Systeme vertreten», sagte Trump bei einem Staatsbankett am Donnerstagabend (Ortszeit). «Doch die Bande zwischen unseren Völkern bestehen fort, und wir haben uns noch nie so gut verstanden wie jetzt.» Xi sprach von «vielen neuen Einigungen» in den Gesprächen mit Trump, nannte aber keine Details.
Xi mahnte beide Länder zu verantwortungsvollem Handeln. China und die USA stünden erneut vor einem «historischen Ausgangspunkt». Beide Seiten sollten Verantwortung zeigen und einen neuen Weg finden, wie Großmächte miteinander zurechtkommen könnten, erklärte er.
China betont nach Treffen Bedeutung Taiwans
Bei seinem bilateralen Treffen zuvor mit Trump im Weißen Haus hätten beide in einen offenem und intensiven Austausch zahlreiche neue Übereinstimmungen erzielt, sagte Xi weiter - ohne nähere Details zu nennen. Laut Chinas amtlicher Nachrichtenagentur Xinhua sprachen beide über die Lage im Nahen Osten, den Krieg in der Ukraine und die Lage auf der koreanischen Halbinsel. Xi unterstrich demnach zudem Chinas Haltung zu Taiwan und äußerte die Hoffnung, dass «die USA an ihrer richtigen Haltung gegen die "Unabhängigkeit Taiwans" festhalten» und «die Taiwan-Frage umsichtig behandeln».
Die USA verkaufen dem seit Jahrzehnten unabhängig und demokratisch regierten Inselstaat Waffen, während Peking Taiwan für sich beansprucht und auch einen Militäreinsatz zur Einnahme der Insel nicht ausschließt. Die Frage, ob das US-Militär Taiwan im Angriffsfall beistehen würde, lässt die US-Regierung traditionell bewusst offen.
Xis erster Empfang im Weißen Haus seit über zehn Jahren
Für Chinas Staats- und Parteichef ist es die erste USA-Reise seit 2023, als er zum Wirtschaftsgipfel Apec nach Kalifornien gereist war. Trump hatte Xi während seines Besuchs in Peking Mitte Mai ins Weiße Haus eingeladen. Xis bislang letzter Staatsbesuch mit Empfang im Weißen Haus war 2015.
Spekuliert wird, ob sich Xi und Trump in diesem Jahr noch beim Wirtschaftsgipfel der Apec-Staaten im chinesischen Shenzhen und beim G20-Gipfel in Miami treffen könnten. Laut Xinhua bekräftigten beide, sich bei der Ausrichtung der Veranstaltungen «zu unterstützen».
Xi und seine Frau Peng Liyuan waren am Mittwoch für einen dreitägigen Staatsbesuch in den USA gelandet. Direkt zu ihrer Ankunft verkündete die US-Regierung eine weitere Atempause im Zollstreit. Peking bestätigte dies allerdings zunächst nicht.
Experte: Xi lässt sich nicht von Schmeicheleien beeinflussen
Der frühere US-Botschafter in Peking, Nicholas Burns, hält den ausschweifenden Empfang für Xi derweil für fehlgeleitet. Burns sagte, er habe selbst viel Zeit mit Xi verbracht und ihn als hartnäckig und pragmatisch erlebt. «Seine Gesamtstrategie besteht darin, die Vereinigten Staaten zu untergraben», sagte Burns, der heute an der Universität Harvard lehrt, dem Sender PBS. «Ich glaube nicht, dass sich Xi Jinping von Schmeicheleien beeinflussen lässt.»
Neue US-Sanktionen gegen Russland könnten Peking treffen
Das Verhältnis der beiden Nuklearmächte ist von etlichen Konflikten geprägt, sowohl geopolitischer als auch wirtschaftlicher Natur. Trump steht wegen des Iran-Kriegs und der Lage in der Straße von Hormus stark unter Druck. Die Preise für Öl und Gas sind aufgrund der faktischen Blockade der Meerenge stark gestiegen, gleichzeitig ist China der mit Abstand größte Käufer iranischen Öls und ein wichtiger politischer Partner Teherans. Washington hofft auf chinesischen Druck mit Blick auf die wichtige Handelsroute.
Auch der Umgang mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine belastet das Verhältnis der beiden Staaten. So bietet etwa ein neues US-Sanktionspaket gegen Russland viel Konfliktpotenzial, denn das Gesetz erlaubt Trump, Zölle von bis zu 100 Prozent gegen Staaten zu verhängen, die weiter russisches Öl oder Gas kaufen. Neben Indien könnte das vor allem China treffen. China ist ein wichtiger Unterstützer und Handelspartner Russlands.
Neben dem Zollkonflikt der beiden größten Volkswirtschaften dürfte auch die Sicherheit im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) in den Gesprächen zwischen Trump und Xi eine Rolle gespielt haben. Auch bei der Entwicklung dieser Zukunftstechnologie sind die beiden Staaten Rivalen.
Teezeremonie zum Abschluss
Heute beendet Xi seinen Washington-Besuch. Vor seinem Abflug wird er nochmals mit Trump zusammentreffen. Geplant ist eine Teezeremonie, gefolgt von einem Besuch des Nationalarchivs, um Gründungsdokumente der USA einzusehen. Die USA haben im Sommer ihren 250. Geburtstag gefeiert.
AI outlook — possibilities, not facts
Die USA und China werden ihre Zusammenarbeit bei der Ausrichtung des Apec- und G20-Gipfels fortsetzen.
Likely · Within months
Der Zollstreit zwischen den USA und China wird voraussichtlich weiter eskalieren, insbesondere wenn China weiterhin russisches Öl kauft.
Possible · Within months

The Berlin SPD deputy Cansel Kiziltepe was the first leading SPD politician to speak out in favor of coalition negotiations with the Left and the Greens, but emphasized the demand for zero tolerance towards anti-Semitic incidents on the Left. The Left was the strongest force in the election to the House of Representatives with 25.7 percent.

US President Donald Trump and Chinese head of state Xi Jinping met for a state visit to the White House, which was primarily characterized by ceremonial pomp. Despite an emphasis on personal friendship and discussions on trade, AI and global conflicts, concrete results have been lacking, apart from a two-month suspension of high punitive tariffs. Criticism came from both Republicans and Democrats in the USA.
Donald Trump is described as an instinct-driven politician who relies on gut feeling rather than analysis, while his Chinese counterpart Xi Jinping is portrayed as calculated and reserved, as was evident during their meeting at the White House.
After the election successes of the AfD and the Left, the federal government is under pressure. At Maybrit Illner, Federal Interior Minister Alexander Dobrindt (CSU), SPD General Secretary Tim Klüssendorf, Left Party leader Heidi Reichinnek and stern editor-in-chief Gregor Peter Schmitz discuss the government's reaction, the new coalition focus on social justice and the controversial cooperation between the SPD and the Greens with the Berlin Left. The dispute escalated particularly over allegations of anti-Semitism and links to organized crime, with Dobrindt confronting Reichinnek and she rejecting the allegations as a smear campaign.
After the election victory of the Berlin Left, Elif Eralp expressed euphoria about love and justice, but debates about anti-Semitism, expropriation plans and coalitions soon followed. In the podcast The Politics Part, Ileana Grabitz, Peter Dausend and Albrecht von Lucke analyze the reasons for the success, the appeal to young people, women and non-voters as well as the oncoming hatred and the strengthening of the edges in the party structure.
US President Donald Trump welcomed Chinese President Xi Jinping and his wife Peng Liyuan to a state banquet at the White House. The top leaders of major US tech companies such as Elon Musk, Jensen Huang and Sam Altman were also invited. The reception was accompanied by protests, with demonstrators chanting slogans such as "Xi Jinping is not welcome." Trump emphasized improved US-China relations, while Xi highlighted shared interests and raised the Taiwan issue. Journalists from CNN and MS Now were barred despite court orders.