Trump hat das Interesse an der Ukraine nicht verloren
Quick Look
Die Reise von Steve Witkoff und Jared Kushner nach Moskau und Kiew zeigt, dass Donald Trump das Interesse an einer Lösung im Ukrainekrieg nicht verloren hat, obwohl konkrete Vorschläge zur Beendigung des Krieges noch nicht bekannt gegeben wurden.
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Why It Matters
Der Ukrainekrieg dauert bereits über zwei Jahre an. Trump hatte während seiner Präsidentschaft behauptet, den Konflikt schnell lösen zu können. Seine Emissäre Witkoff und Kushner hatten im Januar nur Moskau besucht, diesmal auch Kiew.
In Moskau und Kiew :
Trump hat das Interesse an der Ukraine nicht verloren
Ein Kommentar von Othmara Glas
06.09.2026, 19:26Lesezeit: 1 Min.
Steve Witkoff, Jared Kushner und Wolodymyr Selenskyj am 6. September in KiewUkrainisches Präsidialamt/AP
Die Reise von Trumps Emissären nach Russland und in die Ukraine ist ein gutes Zeichen. Allzu viel versprechen sollte man sich von den Besuchen aber nicht.
Dass Steve Witkoff und Jared Kushner nach Moskau und Kiew reisen, ist ein gutes Zeichen. Denn es zeigt, dass Donald Trump das Interesse an einer Lösung im Ukrainekrieg trotz seiner Intervention in Iran und der anstehenden Zwischenwahlen noch nicht verloren hat. „Sie bringen einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges mit“, hatte der amerikanische Präsident am Freitag angekündigt. Was dieser Vorschlag genau beinhaltet, verriet er nicht.
Wladimir Putins Berater bezeichnete das Treffen als „sehr nützlich“. Die beiden hätten „eine Reihe von Ideen zu möglichen Wegen für eine Einigung skizziert“. Welche Ideen, verriet auch er nicht.
Begrüßung am Kiewer Hauptbahnhof
Wenn der Kreml ein Treffen als nützlich bezeichnet, kann das für die Ukraine erst einmal keine gute Nachricht sein. Der russische Herrscher wird von seinen Maximalforderungen nicht abgerückt sein. Und man weiß aus Erfahrung, dass Witkoff anfällig für Putins Propaganda ist.
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Positiv für Kiew ist, dass das Gespann erstmals auch in die ukrainische Hauptstadt reist. Im Januar hatten die beiden nur Moskau besucht. Ihre Begrüßung am Kiewer Hauptbahnhof war nun auch freundlich, aber zurückhaltend.
Immerhin bringt der Besuch den von Luftalarmen, Raketen- und Drohneneinschlägen geplagten Hauptstädtern wohl zwei ruhige Nächte. Ein handfesteres Ergebnis der Reise wäre aber eine Lizenz zur Produktion von Patriot-Flugabwehrraketen. Damit könnten die Ukrainer Russlands Raketenterror wirklich etwas entgegensetzen.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Es werden weitere Gespräche zwischen US-Emissären und ukrainischen sowie russischen Vertretern stattfinden.
Likely · Within weeks
Die Ukraine wird weiterhin nach Luftabwehrsystemen wie Patriot-Raketen suchen.
Very likely · Within months
Open Questions
- Welche konkreten Vorschläge brachten Witkoff und Kushner mit?
- Wie reagierte Selenskyj auf die Vorschläge?
- Wird es zu weiteren Verhandlungen kommen?
- Kann die Ukraine tatsächlich Patriot-Raketen produzieren?







