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Der Artikel berichtet über eine angebliche Gefangennahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro durch das US-Militär im Januar und eine anschließende Ankündigung von US-Präsident Trump über die Kontrolle über 65 Milliarden Barrel Öl in Venezuela. Zudem wird die Abschwächung der atlantischen Meridionalen Umwälzungszirkulation (AMOC) aufgrund des Klimawandels und deren mögliche Auswirkungen auf das Klima in Europa diskutiert.
Im Januar nahm das US-Militär den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro gefangen. Nun hat US-Präsident Trump einen neuen Schritt verkündet: Im Rahmen des von ihm als „größtes Ölgeschäft der Weltgeschichte“ betitelten Deals hätten sich die USA die Kontrolle über 65 Milliarden Barrel des Ölvorkommens in Venezuela gesichert. Laut dem Politikwissenschaftler Wolfgang Muno spielt US-Außenminister Marco Rubio eine wichtige Rolle: „Rubio ist eigentlich so eine Art Vizekönig in Venezuela und hat Vollmachten, wie es sie zu Zeiten des spanischen Kolonialreiches gegeben hatte.“ Der Experte erklärt im Gespräch mit Moderatorin Solveig Gode, wieso der Deal dennoch kippen könnte.
Im zweiten Teil geht es um ein zentrales System von Meeresströmungen im Atlantik, die sogenannte AMOC. Der Klimawandel sorgt dafür, dass sich diese abschwächt – und das könnte womöglich für kühlere Temperaturen in Europa sorgen.
AI outlook — possibilities, not facts
Der von Trump angekündigte Öl-Deal mit Venezuela könnte aufgrund rechtlicher oder internationaler Widerstände kippen.
Possible · Within months
Die weitere Abschwächung der AMOC könnte zu merkbaren Klimaveränderungen in Europa führen.
Possible · Within years
Nach wochenlangen Überlegungen soll Russlands Präsident Wladimir Putin sich für eine weitere Eskalation des Ukraine-Kriegs entschieden haben, wie das britische Magazin "The Economist" unter Berufung auf Kremlquellen berichtet. Innenpolitische Gründe, insbesondere die Angst vor Machtverlust und persönlichem Risiko bei einem scheinbar erfolglosen Kriegsende, seien ausschlaggebend. Dabei erwägt der Kreml laut Bericht eine Intensivierung von Raketen- und Drohnenangriffen auf die ukrainische Energieversorgung, eine Ausweitung hybrider Kriegsführung gegen westliche Unterstützer sowie eine mögliche Aufstockung der Truppen um 300.000 bis 400.000 Soldaten ohne offizielle neue Mobilmachung. Gleichzeitig sinken Putins Zustimmungswerte und das Vertrauen in staatliche Propaganda, während Unzufriedenheit in der Bevölkerung und Teilen der Elite wächst.

Kolumbiens neuer Präsident Abelardo de la Espriella hat weniger als einen Monat nach seinem Amtsantritt eine harte Sicherheitspolitik eingeleitet: Friedensverhandlungen werden beendet, bewaffnete Gruppen als Terrororganisationen eingestuft, über 30 Auslieferungen an die USA genehmigt und militärische Offensive gegen FARC-Dissidenten aufgenommen. Gleichzeitig ordnete er verstärkte Kontrollen und Abschiebungen von Migranten ohne regulären Aufenthaltsstatus an, vor allem Venezolaner betroffen.
Nach dem Kentern einer Fähre vor der Insel Zypern mit mindestens acht Toten wurden gegen den Kapitän, den Unternehmensdirektor und sieben weitere Verdächtige Vorwürfe der Tötung durch Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit erhoben. Neun Personen befinden sich in Untersuchungshaft, die Suche nach Vermissten läuft weiter unter Einsatz von Militärschiffen, Flugzeugen und Drohnen. Nordzypern hat eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen und die Fährverbindungen ausgesetzt.

Nach der Flutkatastrophe in Nepal vom vergangenen Mittwoch werden 897 Arbeiter in zerstörten Wasserkraftanlagen vermisst, wobei die tatsächliche Zahl vermutlich höher liegt. Rettungskräfte aus Indien, China und Südkorea unterstützen die Bergungsarbeiten, die durch steigende Wasserstände und schlechtes Wetter behindert werden. Über 900 Leichen wurden bislang in Nepal und Tibet gefunden, etwa 4800 Personen gelten weiterhin als vermisst. In Nepal werden erste Opfer in Massengräbern beigesetzt, was aufgrund hinduistischer Bestattungstraditionen umstritten ist.
Acht Monate nach seiner Gefangennahme durch das US-Militär hat der entmachtete venezolanische Präsident Nicolás Maduro in einer Telegram-Botschaft an seine Landsleute geschrieben, er sei standhaft und habe Fotos aus seinem Gefängnis in Brooklyn veröffentlicht, auf denen er im grauen Trainingsanzug das Victory-Zeichen zeigt.

Eine Fähre der Reederei Filo Denizcilik ist kurz nach dem Auslaufen aus Kyrenia gekentert und liegt in über 500 Meter Tiefe. Dabei kamen mindestens acht Menschen ums Leben, 18 Personen werden noch gesucht. Ermittlungen laufen wegen des Vorwurfs der „Tötung durch Fahrlässigkeit und Unachtsamkeit“ gegen Kapitän, Besatzung und Unternehmensleiter.