
US-Präsident Donald Trump besuchte als erster amtierender Präsident das Testgelände von General Motors in Milford, Michigan, lobte die Arbeit von CEO Mary Barra und betonte die Verlagerung der GM-Produktion in die USA als Reaktion auf seine Forderungen, während Experten vor hohen Kosten und möglichen Preissteigerungen für Kunden warnen.
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Donald Trump hat als Präsident die Verlagerung industrieller Produktion in die USA gefordert, um Arbeitsplätze zu schaffen und Handelsdefizite zu reduzieren. General Motors steht unter Druck, diese Forderungen zu erfüllen, während es gleichzeitig im globalen Wettbewerb bleibt.
New York. Donald Trump kommt aus dem Schwärmen nicht heraus. „Ihr habt ein Comeback hingelegt, wie es nur wenige Unternehmen geschafft haben“, sagt der US‑Präsident. Er steht an einem Montag im Juli auf dem Testgelände des Autobauers General Motors in Milford, Michigan – als erster amtierender Präsident, der den Ort besucht. Vor ihm jubeln Hunderte Beschäftigte, neben ihm steht Konzernchefin Mary Barra. „Mary und euer gesamtes Team haben fantastische Arbeit geleistet“, lobt Trump.
Für Trump ist Barra damit in kurzer Zeit zu einer seiner Lieblingsmanagerinnen aufgestiegen. Sie setzt schließlich um, was der Präsident von den Autobauern verlangt: GM verlagert Teile seiner Produktion in die USA, baut zugleich die heimische Produktion von Pick-ups und SUVs aus und will dafür Milliarden in die US-Werke investieren.
Wie aktuell GMs Kurs ist, zeigt der eskalierende Zollstreit mit Kanada. Jede Fertigung, die GM aus dem Nachbarland in die USA verlagert, kann das Unternehmen vor Zöllen schützen – im kanadischen Pick-up-Werk Oshawa etwa könnte die Produktion des leichten Silverado noch 2026 auslaufen.
Der Umbau hat laut Experten aber einen Preis. Das Zurückholen der Produktion bindet Milliarden, noch bevor 2027 die ersten Fahrzeuge in den USA vom Band laufen. Zudem könnten höhere Produktionskosten auf die Preise durchschlagen. Am Ende könnten die Autos für die Kunden teurer werden – in einer besonders angespannten Zeit.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ist nach einer gesundheitlichen Pause zurück und betont, dass Deutschland vom Standort der Bedenken zum Standort der Investitionen werden muss. Sie nennt Bürokratieabbau, Kostensenkung und Mobilisierung privaten Kapitals als Schlüssel. Als Beispiele nennt sie Halbleiter, Biotechnologie und KI. Im Oktober findet eine Investorenkonferenz in Deutschland statt, begleitet von einer Berlin-Konferenz mit Bundeskanzler Merz zur Werbung für Investitionen.
Der Umsatz mit klassischen Sandalen in Deutschland sank von 621 Millionen Euro im Jahr 2019 auf 548 Millionen Euro im vergangenen Jahr – ein Rückgang von knapp 12 Prozent, deutlich stärker als der Gesamtmarktminus von 5,5 Prozent. Verbraucher bevorzugen zunehmend bequeme Sneaker und setzen auf vielseitige, saisonunabhängige Outfits im Stil von 'smart casual'. Der Schuhhandel verliert stationäre Bedeutung: Der Online-Anteil am Schuhumsatz stieg von 24 Prozent vor der Pandemie auf 38 Prozent im Jahr 2025, während die Zahl der Schuhhändler seit 2000 von 7.247 auf etwa 2.420 gesunken ist.

Die chinesische Industrieaktivität verbesserte sich im August leicht auf 49,8 Punkte im PMI, blieb jedoch den zweiten Monat in Folge unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Auch der Dienstleistungssektor verharrte bei 49,0 Punkten, was auf anhaltend schwache Binnennachfrage hindeutet.

Tausende deutsche Unternehmen stehen vor einem Generationenwechsel. Da oft keine Nachfolger gefunden werden, droht ein massiver wirtschaftlicher Substanzverlust. Laut ZEW und KfW übersteigt die Zahl der geplanten Stilllegungen erstmals die der Nachfolgesuchen.

Der Commerzbank-Vorstandsvorsitzende Manfred Kotzbauer erklärt, dass die Bank trotz des Unicredit-Mehrheitsanteils konstruktive Gespräche führen müsse, um eine wertschaffende Zukunftsperspektive zu entwickeln, wobei die Interessen aller Stakeholder berücksichtigt werden müssten und die Bank ihre Rolle als Brücke für deutsche Unternehmen im Ausland betont.

Französische zehnjährige Staatsanleihen zahlen erstmals seit 2009 wieder eine Rendite von über vier Prozent, höher als in Griechenland und Italien. Die Märkte zweifeln zunehmend an Frankreichs Fähigkeit, seine Finanzen zu konsolidieren, während die Schuldenquote auf 116 Prozent steigt und die Zinslast die Verteidigungskosten übersteigt.