Trump schließt CNN von Präsidentschaftsreise aus
US-Präsident Trump verweigert dem Sender CNN die Begleitung einer Reise nach Tennessee und facht damit den Streit mit US-Medien neu an.
Quick Look
- US-Präsident Trump hat den Fernsehsender CNN von der Berichterstattung bei einer Präsidentschaftsreise nach Tennessee ausgeschlossen.
- Eine Begründung gab es nicht.
- Der Vorfall verschärft den anhaltenden Streit um den Medienzugang im Weißen Haus.
AI-generated summary
Why It Matters
Trump hatte zuvor mehreren Medien den Zugang zum Weißen Haus versperren lassen, woraufhin ein Gericht per einstweiliger Verfügung die Wiederherstellung der Pässe anordnete.
US-Präsident Trump facht seinen Streit mit US-Medien neu an. Er verweigert CNN, ihn bei einer Reise in den Bundesstaat Tennessee zu begleiten. Eine Begründung für den Ausschluss gab es laut dem Fernsehsender nicht.
CNN wäre an der Reihe gewesen, die Reise als Vertreter des sogenannten TV-Pools zu filmen. Dabei wechseln sich fünf große amerikanische Fernsehsender bei der täglichen Berichterstattung über den US-Präsidenten ab. Die Pool-Vertreter reisen meist mit dem Präsidenten und haben in der Regel direkten Zugang zu seinen Auftritten. Für Samstag wird nun der Online-Sender Lindell TV des Trump-freundlichen Kissen-Unternehmers Mike Lindell als Vertretung des Pools aufgeführt.
Streit über Zugang zum Weißen Haus
Vor gut einer Woche hatte Trump mehreren Medien, deren Berichterstattung ihm nicht genehm ist, den Zugang zum Weißen Haus versperren lassen - darunter CNN und MS Now sowie journalistische Vertreter der Website Politico. Ein Richter hatte daraufhin per einstweiliger Verfügung angeordnet, dass die Medienvertreter wieder Zugang zum Weißen Haus bekommen müssen.
Wörtlich genommen hatte der Richter nur angeordnet, die Zugangspässe der drei Medien für das Weiße Haus wiederherzustellen, sagte der Rechtsexperte Eli Honig bei CNN. Man könne aber argumentieren, dass die Ausladung von CNN von der Reise als Berichterstatter des TV-Pools "den Geist" der richterlichen Anordnung verletze, gab er zu bedenken. Er gehe davon aus, dass sich CNN-Anwälte erneut an das Gericht wenden dürften.
Aus Solidarität mit den ausgeschlossenen Medien hatten sich vier andere Sender zeitweise geweigert, Trumps Termine zu filmen. Es gab daher weniger Videoaufnahmen von Trump als üblich - etwa beim Staatsbesuch von Präsident Xi Jinping aus China.
Beobachter sehen Trumps Vorgehen als Angriff auf die Pressefreiheit und als Einschüchterungsversuch an.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
CNN-Anwälte wenden sich erneut an das Gericht.
Likely · Within days
Open Questions
- Wird CNN erneut gerichtlich gegen den Ausschluss vorgehen?
- Wie reagieren die anderen TV-Sender auf den erneuten Ausschluss?





