
US-Präsident postet umbenannte Karte +++ Kanada erhebt Gegenzölle +++ Angriff auf Kandidatin in Ohio
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Donald Trump befindet sich in seiner zweiten Amtszeit als US-Präsident. Der Handelskonsens und geopolitische Beziehungen zu Kanada, Mexiko und Dänemark/Grönland sind stark angespannt.
Trump zeigt Landkarte: Grönland und Kanada als Teil der USA?
Mit Kanada hat US-Präsident Donald Trump einen heftigen Zollstreit, bei Grönland macht er Kontrollansprüche geltend und mit Handelspartner Mexiko lag er auch schon im Clinch: Jetzt provoziert der Republikaner mit einer Nordamerika-Landkarte, die diese Länder und die Arktisinsel in die US-Flagge gehüllt darstellt. Darauf prangt nur ein einziger Ländername: Vereinigte Staaten von Amerika.
In die auf der Plattform Truth Social veröffentlichten Grafik einbezogen waren unter anderem auch Island und Kuba – dem schwer angeschlagenen Karibikstaat hatte Trump schon offen mit einer Übernahme gedroht. Trump kommentierte die Landkarte nicht, sondern ließ sie für sich stehen.
Kanada erhebt ab Dienstag Gegenzölle auf US-Importe
Im Zollstreit zwischen den USA und Nachbarland Kanada ist kein Ende in Sicht. Das kanadische Finanzministerium bestätigte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass in der Nacht zu Dienstag (8. September, 00.01 Uhr Ortszeit) Gegenzölle auf US-Importe in Kraft treten werden.
Betroffen sind nach früheren Angaben aus Kanada Produkte aus den Bereichen Stahl und Aluminium, Haushaltsgeräte, landwirtschaftliche Ausrüstung, Zellstoff und Papier sowie Elektronik. Die Zölle sollen bei bis zu 50 Prozent auf Importe aus den Vereinigten Staaten im Wert von 27,6 Milliarden Dollar liegen.
US-Präsident Donald Trump machte unterdessen Stimmung gegen den kanadischen Flugzeugbauer Bombardier. Dessen Produkte sollten künftig nicht mehr auf dem amerikanischen Markt verkauft werden, schrieb er in Großbuchstaben auf der Plattform Truth Social. Wenn das Unternehmen Interesse an Käufern in den Vereinigten Staaten habe, müsse es hier produzieren.
Trump schlägt neuen Namen für Bundesstaat New Mexico vor: „New America“
Den Golf von Mexiko hat US-Präsident Donald Trump schon umbenannt, auch einen See an der Grenze zu Kanada, nun nimmt er sich einen Bundesstaat im Südwesten der Vereinigten Staaten vor: Aus New Mexico soll „New America“ werden. Das legte zumindest ein Post Trumps in sozialen Medien nahe, der eine Karte des Bundesstaats zeigte, auf der das Wort „Mexico“ durchgestrichen und mit „America“ ersetzt war.
Die Antwort aus dem Bundesstaat kam prompt. „Der Name New Mexico steht nicht zur Debatte“, schrieb die Gouverneurin des Bundesstaats, die Demokratin Michelle Lujan Grisham, auf der Plattform X. Dieser habe schon existiert, bevor es die Vereinigten Staaten überhaupt gegeben habe.
Sie warf dem Republikaner Trump vor, vom Irankrieg und dem starken Anstieg der Benzinpreise ablenken zu wollen. Während das Weiße Haus seine Zeit damit verschwende, Landkarten auszumalen, sorge ihr Team in „Nuevo México“ für Fortschritte, etwa bei der Gesundheitsversorgung oder kostenloser Kinderbetreuung, schrieb sie. Die Gouverneurin unterstrich mit dem spanischsprachigen Namen des Bundesstaats wohl die tiefe Verankerung der spanischsprachigen Bevölkerung und deren Geschichte in New Mexico.
Trump hat in seiner zweiten Amtszeit seit Anfang 2025 schon mehrere Umbenennungen verfügt. Zuerst taufte er den Golf von Mexiko in „Golf von Amerika“ um. Jüngst ordnete er die Umbenennung des Sees Lake Ontario, durch den die Grenze zu Kanada verläuft, in „Lake America“ an. Trump sinnierte bei der Unterzeichnung der Verordnung zur Umbenennung des Grenzsees: „Wir haben einen Golf und einen See. Jetzt fehlt uns nur noch ein Ozean. Vielleicht werden wir also den Namen des Atlantiks und/oder des Pazifiks ändern müssen.“
Mann stürzt sich auf demokratische Gouverneurs-Kandidatin in Ohio
Ein Angreifer hat sich auf die demokratische Kandidatin für das Gouverneursamt im US-Bundesstaat Ohio, Amy Acton, gestürzt und dabei mehrere Menschen verletzt. Das teilte ihre Wahlkampagne mit. Zum genauen Hergang des Angriffs und den Motiven des Täters machten die Behörden zunächst keine Angaben. Acton blieb bei dem Zwischenfall auf einem Volksfest im Ort Canfield unverletzt.
Die Politikerin dankte den Sicherheitskräften für das schnelle Überwältigen des Angreifers und wünschte den Verletzten rasche Genesung. Actons republikanischer Gegner, Vivek Ramaswamy, bezeichnete den Vorfall als „komplett inakzeptabel“ und sagte, es gebe in der Politik keinen Platz für Gewalt. Ähnlich äußerte sich der scheidende Gouverneur Mike DeWine, ebenfalls ein Republikaner.
Die Wahl für das Gouverneursamt in Ohio findet parallel zur Zwischenwahl zum US-Kongress am 3. November statt. Amtsinhaber Mike DeWine steht nicht erneut zur Wahl.
Der vermögende Unternehmer Ramaswamy hatte sich vor der Wahl 2024 erfolglos um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bemüht. Letztlich unterstützte er Donald Trump - und wirbt heute mit seinem guten Verhältnis zum US-Präsidenten. Acton ist Ärztin und diente zeitweise unter DeWine als Leiterin der Gesundheitsbehörde des Bundesstaats.
Ohio ist ein eher republikanisch geprägter Bundesstaat, das Rennen um das Gouverneursamt gilt jedoch noch nicht als entschieden. US-Medien berichten von örtlichen Umfragen, die ein sehr knappes Ergebnis erwarten lassen.
Trumps Drohungen zum Trotz: EU und Grönland wollen enger zusammenarbeiten
Die EU und Grönland wollen am Montag ungeachtet von Drohungen von US-Präsident Donald Trump eine engere Zusammenarbeit vereinbaren. Bei einem Besuch von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in der Hauptstadt Nuuk ist geplant, eine neue EU-Grönland-Erklärung zu unterzeichnen. Zudem werden EU-Investitionszusagen in dreistelliger Millionenhöhe erwartet.
Von der Leyen teilte zu ihrer Ankunft am heutigen Sonntag mit, es gehe darum, eine einzigartige Partnerschaft weiter zu festigen. „Wir sind Familie“, schrieb sie in sozialen Netzwerken. Grönland ist weitgehend autonom, gehört aber zum Staatsgebiet des EU-Mitgliedslandes Dänemark.
Brisant ist der Besuch von der Leyens, weil die USA unter Verweis auf Sicherheitsinteressen Ansprüche auf Grönland erheben und einen Verkauf der riesigen Insel an die Vereinigten Staaten erzwingen wollen. Präsident Trump argumentiert dabei, dass Dänemark die größte Insel der Welt nicht vor Russland und China schützen könne. Zudem ist das Territorium mit gerade einmal knapp 57.000 Einwohnern auch wegen seiner umfassenden Vorkommen an kritischen Rohstoffen interessant.
Trump hatte zuletzt im Juli Kontrollansprüche auf Grönland erneuert und sie auch mit der derzeit laufenden Überprüfung der US-Truppenpräsenz in Europa in Zusammenhang gebracht. Demnach könnten die USA ihren Beitrag zur Abschreckung Russlands herunterfahren, wenn für sie keine gute Vereinbarung zur Zukunft Grönlands zustande kommt.
Unklar blieb damit zuletzt, ob sich Trump noch an eine im Januar von Nato-Generalsekretär Mark Rutte vermittelte Absprache gebunden sieht. Diese hatte eigentlich vorgesehen, die Sicherheit in der Arktis durch das gemeinsame Handeln der Alliierten zu gewährleisten, insbesondere durch das der sieben arktischen Alliierten USA, Kanada, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland und Island.
US-Flugzeugträger „Abraham Lincoln“ wieder auf See
Nach fünf Tagen Landgang in Thailand haben die 5000 Matrosen und Marinesoldaten des in die Negativschlagzeilen geratenen US-Flugzeugträgers „USS Abraham Lincoln“ am Sonntag wieder abgelegt. Der Marine-Koloss verließ gegen 11.00 Uhr Ortszeit den im Süden des Landes gelegenen Hafen von Laem Chabang, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.
Sie hatten sich in der bei Touristen beliebten Stadt Pattaya nach fast zehn Monaten auf See ein paar Tage lang von den Strapazen an Bord der „Abraham Lincoln“ erholen können. US-Medien hatten berichtet, dass die Besatzung unter einem Mangel an Lebensmitteln, defekten sanitären Anlagen und fehlenden Hygiene-Artikeln litt. Es habe eine große psychische Belastung für die Besatzungsmitglieder und sogar Suizidversuche gegeben, hieß es in den Berichten.
US‑Medien: Lügendetektortests für hochrangige Militärs wegen Berichts über Munitionsmangel
Wegen eines Berichts über Munitionsmangel bei den US-Streitkräften hat das Pentagon laut Medienberichten mit Lügendetektor-Tests bei hochrangigen Militärangehörigen begonnen. Etwa 50 Mitglieder des Planungs- und Beratungsstabs des Verteidigungsministeriums seien verpflichtet worden, die sogenannten Polygrafentests zu absolvieren, berichtete die „New York Times“ am Freitagabend (Ortszeit).
Auch CBS News berichtete über den umfangreichen Einsatz von Lügendetektoren, um herauszufinden, wie als geheim eingestufte Informationen über die Munitionsbestände in die Hände von Journalisten gelangten. Generalstabschef Dan Caine sei nicht getestet worden. Beide Medien beriefen sich auf namentlich nicht genannte Beamte.
Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP wollte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Sean Parnell, die Berichte nicht kommentieren und erklärte, er äußere sich nicht zu „internen Personal- oder Ermittlungsangelegenheiten“. Das Pentagon nehme aber „alle Leaks klassifizierter Informationen zur nationalen Sicherheit äußerst ernst und gehe ihnen entsprechend nach“. Dies sei „entscheidend, um die Sicherheit der Vereinigten Staaten und unserer weltweit eingesetzten Truppen zu gewährleisten“.
Im Juli hatten US-Medien berichtet, dass Washington wegen Versorgungsbedenken nach mehreren Monaten Krieg gegen Iran seine Munition rationiere. Regierungsvertreter wiesen die Berichte vehement zurück. Präsident Donald Trump erklärte, die USA hätten „riesige Mengen“ Munition, räumte jedoch ein: „Von einigen der hoch entwickelten Sachen hätten wir sicherlich gerne mehr.“
Tetris distanziert sich von Online-Videospiel auf Internetseite des Weißen Hauses
Das Unternehmen hinter dem Videospielklassiker Tetris hat sich von einem auf der offiziellen Internetseite des Weißen Hauses veröffentlichten Online-Videospiel distanziert, bei dem Nutzer eine Sperranlage an der Grenze zu Mexiko bauen können. „Die Tetris Company war nicht an der Entwicklung von 'Build the Wall' (auf Deutsch: Bau die Mauer) beteiligt“, teilte das Unternehmen der Nachrichtenagentur AFP am Freitag (Ortszeit) mit.
Die Tetris Company habe „weder die Nutzung der Marke Tetris noch des geistigen Eigentums für das Spiel genehmigt oder lizenziert“, hieß es in der Stellungnahme. Die Angelegenheit werde derzeit geprüft.
„Schütze die Grenze vor der herannahenden Horde“, heißt es in der Spielbeschreibung auf der Website des Weißen Hauses. Das Spiel, das Tetris ähnelt, nimmt Bezug auf die massive Sperranlage an der Grenze zu Mexiko, die in großen Teilen bereits steht und bis Ende kommenden Jahres fertiggestellt sein soll.
Ein weiteres Spiel trägt den Titel „Rio Run“ und ist an das Spiel Snake angelehnt. Nutzer können darin die digitale Version des US-Grenzschutzbeauftragten Tom Homan über das Spielfeld bewegen. Ziel ist es, möglichst viele Migranten aufzugreifen, die den Fluss Rio Grande an der Grenze zu Mexiko überquert haben. In einem weiteren Spiel wiederum können Nutzer mit Netzen unter anderem Geldsäcke einfangen, um das sogenannte Trump-Konto aufzufüllen.
„Wir bei Tetris glauben an die Macht der Verbindung und daran, Menschen zusammenzubringen, statt sie zu spalten“, erklärte Tetris in einem Onlinedienst und wies darauf hin, dass es Urheberrechtsverletzungen „sehr ernst“ nehme.
Die auf der Seite der US-Regierung seit Donnerstag angebotenen Spiele enthalten Elemente, die an Spiele von Tetris und anderen großen Spielentwicklern wie der Sega Corporation, der zu Microsoft gehörenden Xbox und des Handy-Spiels Flappy Bird erinnern. Microsoft antwortete zunächst nicht auf eine AFP-Anfrage, die Sega Corporation war nicht erreichbar.
Das Weiße Haus erklärte gegenüber AFP, die US-Regierung sei sehr auf Innovationen fokussiert und darauf, „die Geschichte der zahlreichen Erfolge des Präsidenten auf eine Weise zu erzählen, die bei jedem US-Bürger Anklang findet“.
Menschenrechtsorganisationen kritisierten das Weiße Haus wegen der Online-Spiele scharf. US-Präsident Donald Trump hat sich ein hartes Vorgehen gegen Migranten auf die Fahnen geschrieben. Die umstrittenen US-Einwanderungs- und -Zollbehörde ICE spielt dabei eine zentrale Rolle.
Den Bau der Sperranlage an der Grenze zu Mexiko hatte Trump in seiner ersten Amtszeit (2017–2021) angeordnet. Sie soll mit einigen Lücken von San Diego im US-Westküstenstaat Kalifornien bis zum Golf von Mexiko im Osten reichen. Die meisten Migranten kommen über Mexiko in die Vereinigten Staaten.
Gericht in Missouri kippt Neuzuschnitt von Wahlkreis
Der Oberste Gerichtshof des US-Bundesstaates Missouri hat eine von den Republikanern entworfene neue Einteilung der Wahlkreise für die Kongresswahlen im November gekippt. Das Urteil ist eine Schlappe für die Partei im Ringen um den Erhalt ihrer knappen Mehrheit im US-Repräsentantenhaus. Durch die Entscheidung könnte der langjährige demokratische Abgeordnete Emanuel Cleaver wieder in das Repräsentantenhaus einziehen. Sein Wahlkreis in Kansas City war im Zuge des Neuzuschnitts aufgelöst worden.
Das Gericht befand, dass der republikanische Innenminister des Bundesstaates, Denny Hoskins, unrechtmäßig ein Referendum über die neue Wahlkreiseinteilung verhindert hatte. Die republikanischen Abgeordneten hatten den Neuzuschnitt als Teil einer von Präsident Donald Trump unterstützten Kampagne durchgesetzt, um die Wahlkreisgrenzen zugunsten der eigenen Kandidaten zu verändern. Die Republikaner sicherten sich landesweit einen Vorteil, nachdem ein Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA es mehreren konservativen Südstaaten erlaubt hatte, Wahlkreise mit einem hohen Anteil an schwarzen Wählern zu zerschlagen.
AI outlook — possibilities, not facts
Kanada setzt Gegenzölle in Höhe von 27,6 Milliarden Dollar in der Nacht zu Dienstag in Kraft.
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Ulrich Siegmund from the AfD called on ARD for the abolition of the broadcasting fee and the termination of the media state contract, without specifying which contract he meant. Experts like Hubertus Gersdorf consider the AfD plans to be legally problematic and warn of a vacuum, while critical questions remain about the consistency and feasibility of the plans.
US President Donald Trump proposes renaming New Mexico “New America”. Governor Michelle Lujan Grisham sharply rejects the move.

After the election in Saxony-Anhalt, the AfD doubled to 43.8 percent, while the CDU fell to 17.2 percent. Experts and entrepreneurs discuss the consequences for the formation of a government, Friedrich Merz and the economy.

After the state elections in Saxony-Anhalt there is a risk of a political deadlock. The uncertainty about the future government and the AfD's lack of viable economic policy concepts could deter investors and endanger the business location.

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