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Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert an. Russland greift wiederholt ukrainische Energieinfrastruktur an, was zu Strom- und Wasserausfällen führt. Die Ukraine führt Drohnenangriffe auf russische Logistikzentren durch. Internationale Akteure, darunter Deutschland, die USA, die EU und die NATO, unterstützen die Ukraine und planen weitere Gipfel und Gespräche zur Beendigung des Krieges.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat der US-Präsidentengattin Melania Trump den Orden der Fürstin Olga 1. Klasse verliehen. Auf der Website des Präsidenten hieß es, die 56-Jährige sei für ihre humanitäre Unterstützung gewürdigt worden, darunter Menschenrechts- und Wohltätigkeitsarbeit zugunsten ukrainischer Kinder. Der Orden ist für Frauen gedacht, die einen herausragenden Beitrag zum ukrainischen Staat geleistet haben.
Die Ukraine hat Russland vor dem Winter massive Angriffe auf ihre Energieinfrastruktur vorgeworfen. Aufgrund der Attacken auf das Stromnetz mussten Kernkraftwerke ihre Leistung drosseln, teilte der stellvertretende ukrainische Energieminister Artem Nekrasow mit. Am Morgen seien aufgrund von Angriffen in sechs Regionen des Landes viele Verbraucher ohne Strom gewesen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj warf Moskau Beschuss praktisch rund um die Uhr vor. Aufgrund wiederholter Angriffe dauerten auch die Reparaturarbeiten zur Wiederherstellung der Energieversorgung länger, sagte er. Besonders schwierig sei die Lage in der Hauptstadt Kiew, wo Menschen und Unternehmen stundenlang ohne Strom und Wasser seien. Außerdem gebe es Probleme in den Regionen Kiew, Schytomyr, Tschernihiw, Sumy, Poltawa, Charkiw, Tscherkassy, Winnyzja und Donezk. In den südlichen Regionen komme es zu Notabschaltungen.
Ein ukrainischer Drohnenangriff hat nach russischen Angaben ein Feuer in einem Logistikzentrum des Online-Händlers Ozon in Südrussland ausgelöst. Feuerwehrleute seien im Einsatz, um den Brand in der Stadt Adygejsk zu bekämpfen, teilten die örtlichen Behörden mit. Trümmer von „feindlichen Drohnen“ seien in zwei nahe gelegenen Dörfern niedergegangen und hätten dort Schäden verursacht, aber niemanden verletzt.
Auch Ozon erklärte, es lägen keine Informationen über Verletzte vor, alle Mitarbeiter seien in Sicherheit gebracht worden. Eine Stellungnahme der Ukraine lag zunächst nicht vor. Es war bereits das zweite Mal, dass die Ozon-Einrichtung in Adygejsk angegriffen wurde. Die ukrainischen Streitkräfte haben seit Juli Dutzende große Lagerhäuser von Ozon und dessen Konkurrenten Wildberries beschossen.
In der russischen Region Belgorod sind nach Angaben der dortigen Behörden bei ukrainischem Beschuss drei Menschen getötet worden. Die Ukraine habe mit Drohnen angegriffen. Belgorod grenzt an die Ukraine und war wiederholt Ziel ukrainischer Angriffe. Unabhängig überprüfen lassen sich solche Angaben zum Kampfgeschehen jedoch nicht.
Bundesaußenminister Johann Wadephul ist zuversichtlich, dass mit dem Ausgang der Kongresswahlen in den USA eine neue Dynamik bei der Unterstützung der Ukraine entstehen kann. „Ich bin, was die Ukraine angeht, eher etwas zuversichtlich, dass es im Kongress jetzt wieder mehr Gespräche auch zwischen beiden Parteien geben wird, was man gemeinsam tun kann, um die Ukraine zu unterstützen“, sagte Wadephul in Berlin.
„Ich glaube, dass man sich dort im Wahlkampf schon eine gewisse Zeit lang zurückgehalten hat und ich weiß, dass es in beiden Häusern und in beiden Parteien überzeugte Unterstützer der Ukraine gibt.“
Die Zahl der Todesopfer des russischen Angriffs auf eine Ausgabestelle für humanitäre Hilfe im Süden der Ukraine ist auf 37 gestiegen. Möglicherweise seien noch 38 Menschen eingeschlossen, teilten die ukrainischen Behörden am Mittwoch mit. Ob jemand von ihnen noch am Leben ist, war unklar.
Nächtliche Angriffe Russlands auf wichtige Infrastruktur haben in Kiew und der Umgebung die Strom- und Wasserversorgung unterbrochen. In der Hauptstadt Kiew forderten die Behörden am Mittwoch die Bewohner auf, öffentliche Trinkbrunnen zu nutzen. In den am schwersten getroffenen Gebieten richteten sie eilig Notzentren ein. Dort gab es heißen Tee und Steckdosen, an denen die Menschen ihre Geräte aufladen können.
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Flugabwehr habe in der Nacht 709 ukrainische Drohnen abgeschossen. Der Online-Großhändler Ozon teilte mit, ein Drohnenangriff habe ein Feuer in seinem Logistikzentrum in Südrussland ausgelöst. Verletzte habe es nicht gegeben.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat US-First-Lady Melania Trump wegen ihrer Hilfe bei der Vermittlung einer örtlichen Waffenruhe zur Evakuierung der Frontstadt Oleschky einen Staatsorden verliehen. Sie erhält den Orden der Fürstin Olga erster Klasse, mit dem die Ukraine Frauen für herausragende Verdienste im karitativen oder gesellschaftlichen Bereich ehrt, wie aus einem am Mittwoch veröffentlichten Dekret hervorgeht. Damit werde ihr persönlicher Beitrag zur humanitären Unterstützung der Ukraine gewürdigt. Die Frau von US-Präsident Donald Trump spielte den Angaben zufolge eine entscheidende Rolle bei der Vermittlung einer sechstägigen Feuerpause, um Zivilisten aus der umkämpften Stadt Oleschky in Sicherheit zu bringen. Die Evakuierung wurde am Sonntag abgeschlossen. Es war die längste lokale Waffenruhe seit Kriegsbeginn. Zudem werde mit dem Orden ihr Einsatz für ukrainische Kinder gewürdigt, insbesondere für jene, die aus den von Russland besetzten Gebieten verschleppt wurden.
Russland hat in der Nacht wieder zahlreiche Landesteile in der Ukraine angegriffen. Dabei seien zwei Kraftwerke in den Regionen Kiew und Schytomyr getroffen worden, teilte das russische Verteidigungsministerium auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram mit. Zudem sei ein Frachtschiff nahe der Hafenstadt Odessa attackiert worden.
Ukrainischen Behörden zufolge gab es weitere Angriffe in den Regionen Poltawa, Dnipro, Kirowohrad und Riwne sowie auf die Hauptstadt Kiew. Auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim kam es nach einem Unfall zu Stromausfällen, Einzelheiten dazu lagen zunächst nicht vor. Zudem brannte ein Logistikzentrum des russischen Einzelhändlers Ozon in der südrussischen Stadt Krasnodar nach einem Drohnenangriff.
Die Ukraine hat in der Nacht erneut eine Filiale eines großen russischen Internethändlers angegriffen. Die Mitarbeiter eines Logistikzentrums von Ozon in der südrussischen Teilrepublik Adygeja seien wegen eines Drohnenangriffs evakuiert worden, berichtete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf das Unternehmen. In dem Zentrum sei ein Feuer ausgebrochen. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Europäer zu verstärkten gemeinsamen Anstrengungen für die eigene Verteidigung aufgerufen. Auf der Berliner Sicherheitskonferenz BSC warnte er zugleich davor, sich Illusionen über die weiteren militärischen Ambitionen des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu machen.
„Wir sehen, dass Russland seine Entscheidung bereits getroffen hat. Es hat beschlossen, dass ein friedliches und geeintes Europa sein Feind ist. Und das ist nichts, was sich einfach so in einem Jahr in Luft auflösen wird“, sagte Selenskyj. „Schauen Sie sich die militärische Infrastruktur an, die Russland in den letzten Jahren aufgebaut hat. Ist das alles nur für die Ukraine bestimmt? Es ist zu viel, als dass es nur für ein einziges Land, nämlich die Ukraine, bestimmt wäre. Es richtet sich gegen Sie.“
First Lady Melania Trump hat nach ihrer Vermittlung einer Waffenruhe in der russisch besetzten Frontstadt Oleschky ein Treffen mit Vertretern der Ukraine und Russlands im Weißen Haus angekündigt. Sie persönlich werde die Repräsentanten von zwei Nationen zusammenbringen, die sich aktiv im Krieg befinden, teilte das Weiße Haus mit.
Zudem werde Melania Trump am Donnerstag um 11.00 Uhr Ortszeit (17.00 Uhr MEZ) über die Oleschky-Waffenruhe sprechen. Es wurden keine Angaben gemacht, welche Ukrainer und Russen an der Begegnung teilnehmen sollen.
Das Weiße Haus schrieb die Vermittlung der begrenzten Waffenruhe im Süden der Ukraine der Präsidentengattin zu und sowohl Russland als auch die Ukraine bedankten sich bei ihr. In einer gemeinsamen Rettungsaktion wurde in der vergangenen Woche die Ausreise zahlreicher Menschen aus der Trümmerstadt Oleschky ermöglicht - sie konnten dabei wählen, ob sie in die Ukraine oder nach Russland wollten. Auch humanitäre Hilfsgüter wurden in die Stadt gebracht.
Bundeskanzler Merz wird gefragt, ob die russische Schattenflotte Thema der Konferenz gewesen sei. Mit einer knappen Antwort verneint der Kanzler allerdings nicht nur die Frage, sondern beendet auch die Pressekonferenz.
Merz spricht an, dass Russland im Monat Oktober die höchsten Verluste in dem Krieg erlitten hätte. Etwa 26.000 Soldaten hätten ihr Leben verloren, weitere 26.000 Personen seien so schwer verwundet worden, dass sie nicht mehr einsatzfähig seien. Dies hebe die Dramatik auch auf russischer Seite hervor, sagt Merz.
Sowohl Merz als auch Selenskyj sprechen die Absichten Russlands an – das Land müsse diplomatische Bemühungen zeigen. Signale seien unter anderem Waffenruhen oder Gefangenenaustausche. Bei einer Feuerpause könnten etwa die USA eine Rolle zur Vermittlung spielen, sagt Selenskyj. Merz ergänzt hier, dass bei Gesprächen über einen Frieden in der Ukraine auch die Ukraine anwesend sein müsste – und damit auch Deutschland. Er spielt damit auf geplante Gespräche von den USA mit Russland und China an sowie auf den G20-Gipfel in Florida.
Gleichzeitig unterstreicht Selenskyj, dass Russlands Präsident Wladimir Putin nicht in die Ukraine eingeladen werde – umgekehrt reise Selenskyj auch nicht nach Moskau. „Es hat keinen Sinn, denn er wird nicht kommen“, sagte Selenskyj. Eine Einladung auszusprechen, die nicht angenommen wird, sei destruktiv. „Genauso ist es destruktiv, wenn ich nach Moskau eingeladen werde“, fügte Selenskyj hinzu.
Selenskyj sieht auch ein Telefonat mit dem russischen Präsidenten skeptisch. Dieser würde dies nur als Begründung nutzen, keine Gespräche mehr zuzulassen. „Es würde ein ganz offizielles, trockenes Telefonat sein, in dem ich mir noch einmal eine historische Vorlesung vom Staatschef der Russischen Föderation anhören muss.“ Konkrete Schritte für ein Kriegsende werde man nicht besprechen.
Auch Selenskyj spricht die gemeinsamen geplanten Gespräche an, aber auch die Beitrittsperspektiven des Landes zur EU. Das Land strebt einen EU-Beitritt an. Zuletzt hatte die EU die Gespräche vorangetrieben.
Bei seinem Auftritt in Berlin dankt der ukrainische Präsident Deutschland und hebt die Rolle im Angriffskrieg gegen die Ukraine hervor. „Seit den ersten Tagen kann die Ukraine damit rechnen, dass die deutschen Seelen nicht gleichgültig bleiben.“ Die europäische Position sei ohne Deutschland nicht so stark. Selenskyj hebt insbesondere die Hilfen bei der Luftabwehr und die bei der Energiewirtschaft hervor. Auch über eine Winterhilfe spricht Selenskyj, ohne diese zu konkretisieren.
Russland trifft mit seinen Angriffen auf Frachtschiffe im Schwarzen Meer nach Ansicht von Bundeskanzler Merz die weltweit ärmsten Länder. „Russland riskiert mit seinen Angriffen im Schwarzen Meer eine weitere Eskalation“, sagte Merz. „Russland beschwört eine weltweite Nahrungsmittelkrise herauf, zulasten der ärmsten Staaten und der ärmsten Länder der Welt“, fügte er hinzu.
Merz dringt in seiner Rede darauf, der Ukraine aus Europa heraus zu helfen. Allerdings sind nicht nur in Europa Gesprächsrunden geplant:
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff kündigte jüngst eine neue Gesprächsrunde zwischen Russland, der Ukraine und den USA für nächste Woche Dienstag und Mittwoch in Abu Dhabi an.
Zudem sollen Witkoff zufolge US-Gesandte diese Woche mit Vertretern aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, der Nato sowie der EU zusammenkommen.
Am Rande des Apec-Wirtschaftsgipfels (18. und 19. November) im chinesischen Shenzen werden sich möglicherweise die Präsidenten der USA, Chinas und Russlands – Donald Trump, Xi Jinping und Wladimir Putin – zu einem Dreiergipfel treffen.
Etwa zur selben Zeit ist in Berlin ein Gipfel der „Koalition der Willigen“ geplant, der etwa 35 Staaten angehören, die die Ukraine unterstützen.
Vom 13. bis 15. Dezember findet dann in Florida der G20-Gipfel statt. Die spannende Frage: Nimmt erstmals seit der russischen Invasion in der Ukraine der russische Präsident wieder teil? Und wenn ja: Lädt Gastgeber Trump dann auch den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ein?
Es ist jetzt an Russland zu zeigen, dass Russland zu ernsthaften Verhandlungen bereit ist. Wir werden den Druck auf Moskau weiter erhöhen. Friedrich Merz
Die begrenzte Waffenruhe und die Evakuierungen in Oleschky könnten nach Ansicht von Merz als Modell für einen Frieden dienen. Auch der ukrainische Ombudsmann Dmytro Lubinez sieht diese als Pilotmodell für weitere Einsätze.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) beginnt die Pressekonferenz. Vor knapp einem Monat hatte der CDU-Chef seinen ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj in Kiew getroffen. Dort seien viele Vereinbarungen in Hinblick auf Energiethemen getroffen worden. Auch darum geht es beim aktuellen Besuch von Selenskyj.
„Der Ausgang wird die europäische Sicherheit lange Zeit prägen“, sagte Merz. Alle Europäer würden Verantwortung tragen, daher habe die Nato sich auf 70 Milliarden Euro militärische Unterstützung geeinigt. Mehr Hilfen sollten in der kommenden Woche beim Gipfel der „Koalition der Willigen“ beschlossen werden.
In Berlin ist für die kommende Woche der Gipfel geplant, dem etwa 35 Staaten angehören, die die Ukraine unterstützen. Dabei wird es um weitere Hilfe für das Land gehen, vor allem, um im Winter gegen Russlan
AI outlook — possibilities, not facts
Bei den geplanten Gesprächen in Abu Dhabi und auf dem G20-Gipfel in Florida werden weitere diplomatische Schritte zur Beendigung des Krieges vereinbart.
Likely · Within weeks
Auf dem Gipfel der Koalition der Willigen in Berlin werden weitere Hilfen für die Ukraine, insbesondere für den Winter, beschlossen.
Very likely · Within days
Russland wird seine Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur fortsetzen.
Likely · Within weeks

Paraguay's President Santiago Peña has announced his resignation because of the banking crisis surrounding the digital bank Ueno. Two days after the bank's virtual bankruptcy, putting millions of savings at risk, thousands took to the streets in Asunción. Impeachment proceedings are underway against Peña.
Italian Prime Minister Giorgia Meloni criticizes the disorderly European approach to the Ukraine negotiations and calls for a joint EU representation in the negotiations. It calls for discussions at the EU summit in Dublin in November and a formal decision in December to avoid irrelevance.
Right-wing Polish politicians, including Konrad Berkowicz and Dariusz Matecki, criticize the presence of German Bundeswehr soldiers in Warsaw and accuse Prime Minister Donald Tusk of being a puppet of the federal government. The German embassy in Warsaw explains that the soldiers are there to celebrate the 71st anniversary of the founding of the Bundeswehr and rejects any disinformation about interference in Polish domestic politics.
The EU transferred 4.36 billion euros to Ukraine to support the state budget and for military equipment. Since 2022, EU aid has totaled 235.9 billion euros.
The German-Russian journalist Alexander von Bismarck was honored with the Order of Pushkin by Vladimir Putin in the Moscow Kremlin. In his speech, he emphasized the importance of German-Russian friendship and maintains contacts with AfD and BSW politicians.

20 years after ex-agent Alexander Litvinenko was murdered by radioactive polonium in London, his widow Marina publishes a book. She criticizes the West's lack of reaction, which in her view has encouraged Putin's actions.