UN-Liste: 214 Unternehmen in israelischen Siedlungen beteiligt, darunter Heidelberg Materials
Quick Look
- Eine UN-Liste zufolge sind mindestens 214 Unternehmen am Bau von Siedlungen in den von Israel besetzten Gebieten beteiligt, wobei die meisten in Israel ansässig sind.
- Auch die deutsche Zementfirma Heidelberg Materials bleibt auf der Liste, trotz ihrer Behauptung, dass ihre Tochter Hanson Israel 2023 Aktivitäten im Westjordanland eingestellt habe.
AI-generated summary
Why It Matters
Die UN-Liste wird vom UN-Menschenrechtsbüro im Auftrag des Menschenrechtsrates erstellt und dokumentiert Unternehmen, die in israelischen Siedlungen in besetzten Gebieten tätig sind.
Am Bau von Siedlungen in den von Israel besetzten Gebieten sind laut einer UN-Liste mindestens 214 Unternehmen beteiligt. Die allermeisten dieser Firmen haben ihren Sitz in Israel, acht Unternehmen in den USA, darunter etwa Airbnb. Auch die deutsche Zementfirma Heidelberg Materials steht nach wie vor in der Datenbank, die das UN-Menschenrechtsbüro im Auftrag des Menschenrechtsrates erstellt hat.
Der deutschen Firma Heidelberg Materials wird »die Nutzung natürlicher Ressourcen, insbesondere von Wasser und Land, für geschäftliche Zwecke« vorgeworfen. Das Unternehmen hatte die Aufnahme in die Liste bereits 2025 als ungerechtfertigt zurückgewiesen. Es geht dabei um das Tochterunternehmen Hanson Israel. Dieses habe seine Aktivitäten im Steinbruch Nahal Raba, einem Asphaltwerk und einem Transportbetonwerk im Westjordanland 2023 eingestellt, verteidigte sich Heidelberg Materials bereits im September 2025.
Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Heidelberg Materials wird weiteren Druck erfahren, seine Liste der UN-Menschenrechtsverletzungen zu verlassen.
Likely · Within months
Open Questions
- Welche konkreten Aktivitäten führt Heidelberg Materials derzeit im Westjordanland durch?
- Wie wird die UN-Liste durchgesetzt und welche Konsequenzen haben gelistete Unternehmen?
- Warum bleiben acht US-Unternehmen auf der Liste, obwohl sie nicht in Israel ansässig sind?
