
Die Regierung unter Péter Magyar bricht mit der außenpolitischen Linie von Viktor Orbán und erkennt das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine an.
AI-generated summary
Péter Magyar hat nach 16 Jahren Dauerherrschaft den autokratischen Herrscher Viktor Orbán abgelöst. Die neue Regierung bemüht sich um einen Umbau des Staatsapparats.
Wenige Monate nach dem Regierungswechsel in Budapest fixiert die dortige Regierung ihre außenpolitische Neuausrichtung schriftlich. Russland wird von Budapest nun als »Bedrohung« eingestuft.
Das geht aus einem Dokument für die Generalversammlung der Vereinten Nationen hervor, das Ministerpräsident Péter Magyar unterzeichnete und das in der Nacht zum Mittwoch im ungarischen Amtsblatt erschien.
Magyars Regierung bricht damit mit der außenpolitischen Linie der Vorgängerregierung unter dem Rechtspopulisten Viktor Orbán, der ein loyaler Unterstützer Russlands und des dortigen Präsidenten Wladimir Putin war. Orbán hatte immer wieder EU-Sanktionen gegen Russland verwässert oder behindert und Hetzkampagnen gegen die Ukraine gefahren. Der Kurs hatte Ungarn auch innerhalb der EU isoliert.
Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen den groß angelegten, völkerrechtswidrigen russischen Angriffskrieg. Mit dem neuen Dokument erkennt Ungarn das Recht seines östlichen Nachbarlands auf Selbstverteidigung nun ausdrücklich und offiziell an.
Bei dem Schreiben handelt es sich um die Richtlinien für die ungarische Delegation bei der Uno-Generalversammlung im September. Konkret heißt es darin: »Ungarn verurteilt die russische militärische Aggression und unterstützt in vollem Umfang die Souveränität der Ukraine und ihre territoriale Integrität in den international anerkannten Grenzen.«
»Das Verhalten Russlands bedeutet eine Bedrohung für Ungarn, Europa und die globale Ordnung«, heißt es weiter. Budapest unterstütze alle Bemühungen, die zu Verhandlungen über einen »nachhaltigen Frieden und langfristige Sicherheitsgarantien« für die Ukraine führen würden.
Magyar hatte bereits nach dem Regierungswechsel eine Abkehr von Orbáns Außenpolitik angekündigt, die sich auf EU-Ebene teils bereits bemerkbar macht. Innenpolitisch bemüht sich Magyar um einen Umbau des von Orbán über die Jahre zunehmend autokratisch geführten Regierungsapparats.
Unter anderem ermöglichte Ungarn im Juni den Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine, den Orbán zwei Jahre lang mit seinem Veto blockiert hatte. In bilateralen Gesprächen mit der Ukraine legte die Magyar-Regierung die meisten strittigen Fragen im Verhältnis zum Nachbarland bei, darunter Rechte für die ungarische Minderheit in der ukrainischen Grenzregion Transkarpatien.
Anders als andere Nato-Länder lehnt Ungarn unter Magyar weiterhin eigene Waffenlieferungen an die Ukraine ab. Budapest spricht sich auch gegen eine beschleunigte Aufnahme des Landes in die EU aus.

Angesichts katastrophaler Umfragewerte zum Image Frankfurts fordert der neue Magistrat aus CDU, Grünen, SPD und Volt ein entschlossenes Regierungshandeln. Prioritäten sind Infrastruktur, Wohnungsbau, Klimaanpassung sowie die Sicherheit im Bahnhofsviertel.

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil schließt eine Zuckersteuer auf zuckerfreie Getränke aus. Ein zuvor bekannt gewordenes Arbeitspapier seines Ministeriums hatte für Unmut in der Regierung und Kritik an einer möglichen Ausweitung der Abgabe gesorgt.

SPD-Chef Lars Klingbeil rudert bei der geplanten Zuckersteuer zurück. Getränke mit Süßstoffen sollen entgegen vorheriger Ankündigungen nun doch nicht besteuert werden. Der Finanzminister musste entsprechende Korrekturen an den Plänen vornehmen.

US-Präsident Donald Trump hat den Einsatz bestimmter ausländischer Technik im US-Stromnetz per Verordnung untersagt. Er beruft sich auf einen nationalen Notstand und Sicherheitsbedenken bezüglich chinesischer Komponenten in Großstromversorgungssystemen.

Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Körber-Stiftung zeigt, dass Bürgermeister in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern zunehmend Beleidigungen, Drohungen und Desinformation ausgesetzt sind. Viele fürchten zudem Auswirkungen auf die Verwaltung bei einem AfD-Wahlsieg.

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), kritisiert die Bundesregierung für interne Streitigkeiten und äußert sich zu ihrer politischen Strategie im Umgang mit der AfD.