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Unternehmen in Deutschland kämpfen mit Materialengpässen
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Die Zeit2h agoBusiness1 min readGermany

Unternehmen in Deutschland kämpfen mit Materialengpässen

Quick Look

  • Im Juni 2024 klagten 17,2 % der deutschen Unternehmen über Materialengpässe, ein Anstieg von 15,9 % im Mai.
  • Besonders betroffen ist die chemische Industrie.
  • Das ifo Institut führt dies auf Nachwirkungen des Irankriegs und Störungen der Lieferketten zurück.

AI-generated summary

Why It Matters

Im Juni 2024 hatten 17,2 Prozent der deutschen Unternehmen mit Materialengpässen zu kämpfen, ein Anstieg gegenüber dem Vormonat. Die Forscher führen dies auf Nachwirkungen des Irankriegs zurück.

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Immer mehr Unternehmen in Deutschland klagen über Probleme bei der Beschaffung von Vorprodukten. Im Juni hatten 17,2 Prozent der Betriebe mit Materialengpässen zu kämpfen, wie das Münchner ifo Institut mitteilte. Im ⁠Mai lag der Anteil noch bei ​15,9 Prozent. Die Forscher führen den Anstieg auf den Irankrieg zurück. »Die Straße von Hormus ist ⁠zwar wieder passierbar, doch ​die Folgen der Störungen wirken nach«, sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. »Bis zur vollständigen Normalisierung der internationalen Lieferketten dauert es noch einige Zeit.«

Besonders angespannt bleibt die Situation in der chemischen Industrie. Dort berichtet fast jedes dritte Unternehmen (29,5 Prozent) von Materialengpässen. Bei den Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen verschärfte sich die Lage deutlich. Der Anteil stieg hier von 25,5 ⁠auf 34,2 Prozent.

Auch bei ​den Herstellern elektrischer Ausrüstungen nahmen die Engpässe weiter zu: Hier ‌liegt der Anteil der ‌betroffenen Firmen mittlerweile bei 27,7 Prozent. Im Maschinenbau ​blieb die Situation mit 15,6 Prozent nahezu unverändert. In der Automobilindustrie stieg der Anteil deutlich, und zwar von 10,0 auf 15,7 Prozent.

Open Questions

  • Wann normalisieren sich die Lieferketten vollständig?
  • Welche weiteren Branchen werden betroffen sein?

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This article was originally published by Die Zeit.

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