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Trump hatte einen Erlass erlassen, der vorschreibt, dass Bundesstaaten ihre Briefwahlumschläge mit der US-Regierung abstimmen und Wählerlisten in ein Onlineportal hochladen müssen. Die US-Post soll nur noch an gelistete Wähler liefern. Das Portal ist jedoch noch nicht freigeschaltet, und Wahlbeamte warnen, dass die Anforderungen nicht rechtzeitig erfüllt werden könnten.
Im Rechtsstreit um von ihm verfügte Einschränkungen der Briefwahl hat US-Präsident Donald Trump eine weitere juristische Niederlage hinnehmen müssen. Ein Berufungsgericht bestätigte die vorläufige Blockade seines Erlasses. Es folgte dem Argument der Kläger, wonach der Präsident nicht befugt sei, die Wahlregeln der Bundesstaaten festzulegen. Die Regierung habe nicht überzeugend dargelegt, dass die Vorinstanz den Erlass zu Unrecht als wahrscheinlich rechtswidrig eingestuft habe, hieß es.
Trumps Erlass zufolge sollen die Bundesstaaten die Gestaltung ihrer Briefwahlumschläge vorab mit der US-Regierung abstimmen und Wählerlisten in ein Onlineportal hochladen. Die US‑Post solle die Briefwahlunterlagen nur noch an Personen übermitteln, die auf der Wählerliste stehen. Damit würde die Post vom reinen Zusteller der Wahlunterlagen zu einer Kontrollinstanz im Ablauf der Wahl. Die Post hatte nach dem Erlass angekündigt, ohne Wählerliste keine Stimmzettel aus den betreffenden Bundesstaaten zu befördern. Das vorgesehene Portal ist allerdings noch nicht freigeschaltet. Wahlbeamte teilten mit, die Anforderungen könnten nicht rechtzeitig erfüllt werden.
Oberster Gerichtshof prüft Fall
Der Oberste Gerichtshof der USA hatte eine frühere Blockade des Erlasses aus verfahrensrechtlichen Gründen aufgehoben, entschied aber nicht über dessen Verfassungsmäßigkeit. Nach der Veröffentlichung der endgültigen Vorschriften durch die Post reichten die Kläger neue Klagen ein. Der Oberste Gerichtshof befasst sich ebenfalls mit dem Fall. In mehreren Bundesstaaten werden bereits Briefwahlunterlagen für die Zwischenwahlen im November verschickt.
Bei den Zwischenwahlen am 3. November werden etwa ein Drittel der Sitze im Senat sowie das gesamte Repräsentantenhaus neu gewählt. Die Republikaner halten derzeit in beiden Kammern eine knappe Mehrheit und wollen diese verteidigen. Sollten sie verlieren, würde dies die Bedingungen beeinflussen, unter denen der US-Präsident seine Politik in seiner verbleibenden Amtszeit durchsetzen kann.
AI outlook — possibilities, not facts
Der Oberste Gerichtshof wird den Fall in den kommenden Monaten hören und eine Entscheidung zur Verfassungsmäßigkeit von Trumps Erlass treffen.
Very likely · Within months
Wahlbeamte in mehreren Bundesstaaten werden vor den Zwischenwahlen im November weiterhin vor logistischen Herausforderungen bei der Briefwahl warnen.
Likely · Within weeks
Former Chancellor Angela Merkel called on people to stand up for freedom and democracy at a reading of her autobiography in Peenemünde. She emphasized that freedom requires democratic conditions and warned against abandoning central principles in order to keep the AfD down. Merkel called on democratic parties to offer measured and solution-oriented answers.
Algeria has severed diplomatic relations with the United Arab Emirates after the Foreign Ministry in Algiers accused the Emirates of provocative and hostile actions. The Emirati ambassador has been summoned and has 48 hours to leave the country. No specific reasons were given.
A raid against the Berlin SPD top candidate Steffen Krach on suspicion of bribery in connection with the sale of a clinic site in Lehrte has shaken two election campaigns at the same time. Krach rejected the allegations with a transfer receipt and stated that he had immediately transferred a donation of 9,900 euros from Hanover back to the SPD regional association. The public prosecutor's office remains silent about the investigation after searches in his apartment, the Berlin SPD headquarters and former offices in Hanover. The accusation is that Krach, as regional president, preferred the entrepreneur Gaurav Garg, although his offer could have been changed after the deadline. The timing shortly before the elections in Lower Saxony and Berlin is politically explosive.
The AfD achieved its best result in the state elections in Saxony-Anhalt with 43.8 percent and became the strongest force. Three seats are missing from an absolute majority. While trust in the party has risen sharply, the country remains divided over a possible AfD-led government.
Ali Ertan Toprak, honorary president of the Federal Working Group of Migrant Associations, criticized center parties after the AfD's election success and accused them of not listening to voters' concerns, particularly regarding crime, social opportunities and fear of war with Russia.
Julia Smirnova analyzes the AfD's electoral success in Saxony-Anhalt. She warns against Russian disinformation campaigns aimed at discrediting other parties and sees the AfD's ties to the Kremlin as a security risk for Germany.