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Angela Merkel war von 2005 bis 2021 Bundeskanzlerin Deutschlands und Vorsitzende der CDU. Ihre Entscheidung zur Aufnahme syrischer Flüchtlinge im Jahr 2015 war umstritten und trug zum Aufstieg der AfD bei.
Die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Menschen aufgefordert, sich für Freiheit und Demokratie einzusetzen. «Wie es so ist, there is no free lunch - es gibt nichts umsonst», sagte die ehemalige CDU-Chefin bei einer Lesung ihrer Autobiografie «Freiheit» vor rund 1.200 Menschen in Peenemünde auf Usedom in Mecklenburg-Vorpommern. «Auch Sie kriegen noch einen kleinen Auftrag mit.»
Merkel las eine Passage aus dem Buch, in der sie feststellt, dass heute «in bisher nicht gekanntem Maße Wahrheit Lügen und Lügen Wahrheiten genannt werden und das auch in Demokratien von Menschen in führenden Positionen ausgenutzt wird». Wahre Freiheit sei aber nicht nur auf den eigenen Vorteil bedacht, sie kenne Hemmungen und Skrupel. «Freiheit braucht demokratische Bedingungen, ohne Demokratie gibt es keine Freiheit», betonte Merkel.
Sie richtete den Appell an die Menschen: «Wenn wir in Freiheit leben wollen, müssen wir unsere Demokratie (...) gegen die verteidigen, die sie bedrohen. Das kann gelingen, wenn wir zusammenarbeiten, wenn wir uns gemeinsam engagieren, jeder und jede für sich und wir alle füreinander.»
«Maß und Mitte»
Merkel erhielt für diese Sätze und während der 90-minütigen Lesung immer wieder Applaus, unter anderem, als sie Passagen zum Flüchtlingssommer 2015 und zu ihrer Entscheidung zur Aufnahme der aus Ungarn kommenden Syrer sprach. Sie räumte ein, dass die AfD durch diese Entscheidung wie auch durch ihre Politik in der Euro-Krise Auftrieb erhalten habe. Zugleich mahnte sie, man dürfe nicht zentrale Prinzipien aufgeben, um die AfD vermeintlich kleinzuhalten. Sie nannte unter anderem europäische Einheit, Reisefreiheit und die Wahrung der Menschenwürde.
«Die demokratischen Parteien haben großen Einfluss darauf, wie stark die AfD tatsächlich werden kann», sagte Merkel. «Ich bin überzeugt, wenn sie annehmen, die AfD klein halten zu können, indem sie unentwegt über deren Themen sprechen und sie diese dabei am besten auch noch rhetorisch übertrumpfen wollen, ohne tatsächliche Lösungen für bestehende Probleme anzubieten, dann werden sie scheitern.» Demokratischen Parteien müssten ohne taktische Manöver und maßvoll im Ton Antworten anbieten. «Maß und Mitte, das ist Basis und Voraussetzung für den Erfolg demokratischer Parteien», sagte Merkel.
A US appeals court has upheld the preliminary block of President Donald Trump's order restricting postal voting. The court accepted the plaintiffs' argument that the president does not have the authority to set state election rules. The Supreme Court is also reviewing the case while mail-in ballots for the November midterm elections are already being sent out.
Algeria has severed diplomatic relations with the United Arab Emirates after the Foreign Ministry in Algiers accused the Emirates of provocative and hostile actions. The Emirati ambassador has been summoned and has 48 hours to leave the country. No specific reasons were given.
A raid against the Berlin SPD top candidate Steffen Krach on suspicion of bribery in connection with the sale of a clinic site in Lehrte has shaken two election campaigns at the same time. Krach rejected the allegations with a transfer receipt and stated that he had immediately transferred a donation of 9,900 euros from Hanover back to the SPD regional association. The public prosecutor's office remains silent about the investigation after searches in his apartment, the Berlin SPD headquarters and former offices in Hanover. The accusation is that Krach, as regional president, preferred the entrepreneur Gaurav Garg, although his offer could have been changed after the deadline. The timing shortly before the elections in Lower Saxony and Berlin is politically explosive.
The AfD achieved its best result in the state elections in Saxony-Anhalt with 43.8 percent and became the strongest force. Three seats are missing from an absolute majority. While trust in the party has risen sharply, the country remains divided over a possible AfD-led government.
Ali Ertan Toprak, honorary president of the Federal Working Group of Migrant Associations, criticized center parties after the AfD's election success and accused them of not listening to voters' concerns, particularly regarding crime, social opportunities and fear of war with Russia.
Julia Smirnova analyzes the AfD's electoral success in Saxony-Anhalt. She warns against Russian disinformation campaigns aimed at discrediting other parties and sees the AfD's ties to the Kremlin as a security risk for Germany.