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US-Börsen: Hohe Ölpreise lasten auf der Wall Street
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Handelsblatt1 hour agoBusiness1 min readGermanyView translation

US-Börsen: Hohe Ölpreise lasten auf der Wall Street

Steigende Ölpreise und Berichte über mögliche US-Angriffe auf den Iran sorgen für Verunsicherung an der Wall Street.

Quick Look

  • Anleger an der Wall Street reagieren pessimistisch auf steigende Ölpreise und Berichte über mögliche US-Angriffe auf den Iran.
  • Die Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq verzeichnen Verluste oder stagnieren aufgrund der Unsicherheit.

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Why It Matters

Die Ölpreise steigen aufgrund von Angebotsängsten durch den Nahost-Konflikt und einen Hurrikan. Zudem gibt es Berichte über mögliche US-Angriffe auf den Iran vor den Zwischenwahlen.

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An den Märkten in den USA dominieren die Entwicklungen am Öl- und Anleihemarkt. Für die Aktenmärkte stehen wichtige Impulse in den kommenden Wochen an.

Düsseldorf. Anleger an der Wall Street zeigen sich pessimistisch. Am Donnerstag liegen die großen Indizes überwiegend im Minus.

Der Dow Jones der Standardwerte notiert nahezu unverändert bei 51.145 Zählern.

Der breiter gestreute S&P 500 liegt leicht tiefer bei 7782 Punkten.

Die Technologiebörse Nasdaq verliert 0,5 Prozent auf 27.419 Zähler.

Der Nasdaq 100, ein Abbild der 100 Nicht-Finanzunternehmen mit der höchsten Marktkapitalisierung, notiert 0,5 Prozent im Minus bei 31.019 Punkten.

Am Mittwoch waren die Aktienmärkte weitgehend unverändert aus dem Handel gegangen.

Für Verunsicherung sorgen am Donnerstag die steigenden Ölpreise – wegen entsprechender Auswirkungen auf die US‑Anleihen. Das Nordseeöl Brent zur Lieferung im Dezember und das US-Öl WTI November verteuern sich in der Spitze um jeweils 5,2 Prozent auf 105,46 beziehungsweise 92,84 Dollar je Fass. Die Furcht vor Angebotsengpässen aufgrund des Nahost-Krieges und eines auf die US-Offshore-Fördergebiete zusteuernden Hurrikans treibt die Notierungen nach oben.

Zugleich kursieren Berichte über mögliche neue Angriffe der USA auf den Iran. Laut dem Magazin „The Atlantic“, das sich auf zwei Regierungsvertreter beruft, forderte das Weiße Haus das Verteidigungsministerium auf, Optionen für Angriffe auf den Iran auszuarbeiten, die noch vor den Zwischenwahlen im November ausgeführt werden könnten. Damit widerspricht der Bericht der bislang weitverbreiteten Erwartung, dass US-Präsident Donald Trump eine weitere Eskalation des Konflikts mit Teheran vor den Zwischenwahlen vermeiden würde.

Open Questions

  • Werden die USA tatsächlich Angriffe auf den Iran durchführen?
  • Wie reagieren die Märkte auf eine weitere Eskalation?

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This article was originally published by Handelsblatt.

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