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Der Konflikt zwischen USA und Iran eskalierte nach wiederholten Drohungen Trumps gegen Minenlegungen in der Straße von Hormus. Trotz früherer Behauptungen, die Straße sei geöffnet, bleibt der Schiffsverkehr unter dem Vorkriegsniveau. Diplomatische Gespräche verliefen ergebnislos.
Das US-Militär hat erstmals seit Wochen wieder Ziele im Iran angegriffen. Dabei sei die iranische Insel Larak in der Straße von Hormus beschossen worden, wie das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom mitteilte. Der Angriff galt demnach zwei Raketenwerfern, mit denen die iranische Revolutionsgarde offenbar neue Seeminen in der Straße von Hormus verlegen wollte.
Die Angriffe hätten Kämpfer sowie Zivilisten getötet, zitierte die Nachrichtenagentur Fars die iranische Revolutionsgarde. Genaue Zahlen wurden nicht genannt. Der Iran reagierte nach eigenen Angaben mit Gegenangriffen auf zwei Militärbasen in Jordanien. Zuvor hatte die Revolutionsgarde mit Vergeltung gedroht.
Erst in der zurückliegenden Woche hatte US-Präsident Donald Trump dem Iran erneut mit der Zerstörung von Schiffen und Booten gedroht, die in der Straße von Hormus neue Seeminen verlegen. Er verwies auf eine »Nulltoleranzpolitik« bei der Verminung der Meerenge, nachdem er bereits Mitte April ähnliche Drohungen ausgesprochen hatte.
Trump sagte, dass alle Minen laut dem US-Militär aus der Straße von Hormus entfernt oder gesprengt worden seien. Dies hatte er bereits Mitte August behauptet. Damals knüpfte er seine Aussagen daran, dass die Straße von Hormus angeblich vollständig geöffnet sei. Allerdings liegt der Schiffsverkehr weiterhin deutlich unter dem Vorkriegsniveau.
USA kündigten »wirtschaftliche Erstickung« des Iran an
Trump hatte die US-Angriffe auf den Iran im Juli vorerst mit der Begründung ausgesetzt, laufenden Verhandlungen eine weitere Chance geben zu wollen. Zwei Tage später wurden neue Angriffe des US-Militärs im Iran gemeldet. Anfang August sagte Trump dann weitere geplante Angriffe ab und teilte mit, der Iran und andere Länder in der Region hätten um Zurückhaltung gebeten.
Zuletzt waren auf diplomatischer Ebene keine Fortschritte in dem Konflikt zu verzeichnen. Aus diesem Grund hatte die US-Regierung erklärt, künftig den Fokus auf wirtschaftlichen Druck gegen den Iran legen zu wollen, und Sanktionen gegen bestimmte Personen und Unternehmen verkündet. US-Finanzminister Scott Bessent sprach von einer »wirtschaftlichen Erstickung« des Iran.
Gegenüber der Nachrichtenagentur AP kündigte Bessent nach dem jüngsten Angriff neue Sanktionen gegen eine weitere Bank an. Bei dem G20-Treffen in Asheville wolle er sich zudem einzeln mit seinen Amtskollegen aus den großen Industrie- und Schwellenländern treffen, um sie für eine wirtschaftliche Isolation des Iran zu gewinnen, sagte er.
AI outlook — possibilities, not facts
Die USA werden weitere Sanktionen gegen iranische Banken und Unternehmen verhängen.
Very likely · Within weeks
Der Iran wird seine militärischen Aktivitäten in der Straße von Hormus fortsetzen oder ausweiten.
Likely · Within days
Seit dem gemeinsamen US-israelischen Angriff auf den Iran am 28. Februar 2025 eskalierte der Konflikt mit Gegenangriffen des Iran, dem Tod von Ajatollah Ali Chamenei, einer Waffenruhe im April, erneuten US-Angriffen ab Juli und wöchentlichen Sekundärsanktionen durch US-Finanzminister Scott Bessent. Die Straße von Hormus bleibt blockiert, 400 Schiffe sind im Persischen Golf fest, und 19 Seeleute wurden seit Kriegsbeginn getötet.

Die US-Armee hat nach eigenen Angaben erstmals seit Wochen Ziele im Iran angegriffen, wobei die Insel Larak in der Straße von Hormus ins Visier genommen wurde. Der Angriff galt zwei Raketenwerfern, die angeblich zur Vorbereitung von mit Seeminen bestückten Raketen dienten. Die iranischen Revolutionsgarden bestätigten Tote und Verletzte und kündigten Vergeltung an. Gleichzeitig stecken laut IMO-Bericht rund 400 Schiffe im Persischen Golf fest, während die Ölförderung im Irak wieder hochgefahren wurde und der Iran wirtschaftliche Kriegsfolgen eingesteht, aber Widerstand signalisiert.

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Das US-Militär hat nach Medienberichten erstmals seit Ende Juli Ziele im Iran angegriffen, indem es zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak ins Visier nahm, um die Legung von Seeminen in der Straße von Hormus zu verhindern. Laut US-Beamten beobachtete man Revolutionsgardisten bei Vorbereitungen zum Abfeuern minenbestückter Raketen. Iranische Staatsmedien berichteten von getöteten und verwundeten Soldaten sowie Zivilisten und drohten mit Reaktion und Bestrafung.

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