
US-Unterhändler beraten mit Putin und Selenskyj über ein Ende des Ukraine-Krieges während einer befristeten Waffenruhe.
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Die USA versuchen durch Sondergesandte eine diplomatische Lösung für den seit Februar 2022 andauernden Ukraine-Krieg zu finden. Gleichzeitig sind die Fronten durch systematische Angriffe auf Energieinfrastruktur geprägt.
Miryam Schkljar
Wohl auch die Sicherheitsberater der E3-Staaten in Kiew
Nach Angaben aus Kiew befinden sich wohl auch die nationalen Sicherheitsberater Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands (E3-Format) in der ukrainischen Hauptstadt. An welchen Gesprächen etwa der außen- und sicherheitspolitische Berater des Kanzlers, Günter Sautter, teilnimmt, wurde nicht genannt.
Miryam Schkljar
Ukraine hat Ölraffinerie im russischen Rjasan angegriffen
Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben in der Nacht die Ölraffinerie im russischen Rjasan angegriffen. Die Großstadt liegt südlich von Moskau. Die Ukraine greift seit geraumer Zeit immer wieder Ölraffinerien und Öllager in Russland an und will damit die Versorgung des russischen Militärs stören. Es ist bereits zu erheblichen Schäden an den Anlagen gekommen, immer wieder muss der Betrieb unterbrochen werden. Als Konsequenz wurden in fast allen Regionen in Russland bereits Benzin und Diesel rationiert.
Miryam Schkljar
US-Sondergesandte Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen
Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Die beiden wollen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beraten. Am Samstag hatten sie in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gesprochen. Ziel der Beratungen ist die Beendigung des Krieges.
Miryam Schkljar
Ukraine will Ende des Krieges und braucht Sicherheitsgarantien
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigt vor einem Treffen mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dass sein Land eine Ende des von Russland begonnenen Krieges wolle. Die Ukraine brauche aber Sicherheitsgarantien. Für diesen Sonntag ist ein Treffen mit Witkoff und Kushner in Kiew geplant. Die beiden haben am Samstag mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau beraten. Einzelheiten dieses Gespräches wurden nicht bekannt.
Tom Körkemeier
Wechselseitige Luftangriffe trotz US-Vermittlungsaktion
Während einer US-Vermittlungsmission haben Russland und die Ukraine wie vereinbart die Hauptstädte Kiew und Moskau von Angriffen verschont, an anderen Stellen aber aus der Luft attackiert. In der Ukraine wurde die frontnahe Großstadt Saporischschja beschossen, es gab nach Angaben von Gouverneur Iwan Fedorow Opfer.
An der Grenze der Ukraine nach Rumänien trafen russische Drohnen nach Angaben örtlicher Behörden einen Grenzübergang. Dieser musste zeitweise geschlossen werden. Am Samstagabend tötete eine russische Drohne in der Stadt Tschuhujiw im Gebiet Charkiw drei Mitglieder einer Familie.
In Russland verursachte ein ukrainischer Drohnenangriff einen Brand in der Raffinerie von Rjasan südöstlich von Moskau, wie Telegramkanäle inoffiziell berichteten. Regionalgouverneur Pawel Malkow bestätigte den Angriff und ein Feuer in einem nicht näher bezeichneten Industriebetrieb. Drohnenattacken wurden auch aus dem Gebiet Rostow in Südrussland gemeldet.
Sarah Sendner
US-Gesandte nach Treffen mit Putin unterwegs nach Kiew
Nach einem Treffen mit Kremlchef Wladimir Putin in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner erstmals zu Gesprächen über eine mögliche Beendigung des Ukraine-Kriegs nach Kiew. Präsident Wolodymyr Selenskyj will die Gesandten von US-Präsident Donald Trump heute in der ukrainischen Hauptstadt empfangen. Der Besuch soll im Schutz einer von Selenskyj und Putin erklärten örtlich und auf drei Tage begrenzten Waffenruhe stattfinden. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit für die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die Stadt Kiew zu verzichten.
Witkoff und Trumps Schwiegersohn hatten den Kreml in der Nacht nach einem gut dreistündigen Gespräch mit Putin verlassen. Dem Vernehmen nach brachte die Unterredung zunächst keine greifbaren Ergebnisse. Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sprach im Anschluss von konstruktiven, inhaltsreichen und vertrauensvollen Gesprächen. Die US-Seite äußerte sich zunächst nicht öffentlich zu der Unterredung mit dem russischen Staatschef.
Sarah Sendner
Ukraine-Krieg: Gespräche von Putin und US-Gesandten beendet
In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespräche zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreistündigen Unterredungen verließen die beiden Gesandten von US-Präsident Donald Trump in der Nacht den Kreml, wie Staatsmedien berichteten und dazu auch ein Video der Fahrzeugkolonne veröffentlichten.
Über Ergebnisse der Unterredungen ist noch nichts bekannt. Der Kreml hatte angekündigt, im Anschluss an das Treffen die Öffentlichkeit zu informieren.
Sarah Sendner
Medien: Putin beginnt Gespräche mit US-Sondergesandten im Kreml
Der russische Präsident Wladimir Putin nimmt einem Medienbericht zufolge im Kreml Gespräche mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner auf. Dies geht aus einem Video auf dem Kanal des russischen Präsidialamtes beim Messenger-Dienst MAX hervor. Putin bezeichnet die Situation, mit der sie sich bei den Verhandlungen befassen müssten, als „schwierig“.
Patricia Hoffhaus
USA: Nato-Staaten dürfen hybride Kriegsführung nicht dulden
Nato-Staaten dürfen nach Ansicht der USA gezielte hybride Angriffe nicht tolerieren. Der versuchte Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle im vergangenen Monat sei besorgniserregender als verirrte russische Drohnen, sagt der US-Botschafter bei der Nato, Matthew Whitaker, am Rande einer Konferenz in Italien. Die Nato-Mitglieder müssten wachsam sein und ein deutliches Zeichen setzen, sobald die Urheber solcher Taten identifiziert seien. Auch kritische Infrastruktur wie Energieanlagen könne ins Visier geraten. Die Reaktion auf diese Herausforderungen sei in erster Linie eine nationale Aufgabe, die USA stünden den betroffenen Ländern dabei jedoch zur Seite. Deutschland macht Russland für den Vorfall in Leipzig verantwortlich.
Patricia Hoffhaus
Russland greift Schiffe im Süden der Ukraine an
Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau zwei Massengutfrachter und ein Containerschiff im Hafen von Tschornomorsk sowie einen weiteren Frachter nahe Odessa angegriffen. Die Schiffe würden für den Transport von Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte genutzt, meldet die Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Ministerium.
Julius Stockheim
Putin setzt für drei Tage Angriffe auf Kiew aus
Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine 72-stündige Unterbrechung der Angriffe auf Kiew verfügt. „Putin hat angeordnet, dass ab heute Mitternacht drei Tage lang keine Angriffe auf Kiew vorgenommen werden dürfen“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Samstag der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Der Schritt stehe im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für Die Reise der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew zu Friedensgesprächen.
Peskow bestätigte, dass Putin am heutigen Samstag den US-Sondergesandten Steve Witkoff und den Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, empfangen werde. Die Ukraine hatte bereits gestern zugesagt, wegen dieses Besuchs den russischen Luftraum für drei Tage nicht zu gefährden. Am Sonntag werden die zwei US-Unterhändler erstmals zu Gesprächen in Kiew erwartet.
Julius Stockheim
Konvoi mit Witkoff und Kushner verlässt Flughafen Richtung Moskau
Ein Konvoi mit den US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner verlässt den Flughafen und fährt Richtung Moskauer Innenstadt. Auch Kirill Dmitrijew, der Berater des russischen Präsidenten Wladimir Putin, ist in dem Autokorso unterwegs, wie ein Reuters-Augenzeuge berichtet. Zuvor hatte bereits die staatliche russischen Nachrichtenagentur Tass berichtet, der Putin-Vertraute Kirill Dmitrijew habe die beiden US-Unterhändler am Flughafen empfangen.
Julius Stockheim
Russischer Angriff legt Stahlwerk in Dnipro lahm
In der ostukrainischen Region Dnipro sind bei einem russischen Raketenangriff auf ein Stahlwerk fünf Menschen ums Leben gekommen. Produktionsanlagen und Infrastruktur seien beschädigt worden, der gesamte Betrieb sei deshalb eingestellt worden, teilt der Stahlproduzent Metinvest weiter mit. „Dies ist ein erneuter Angriff auf eine zivile Stahlproduktionsanlage von Metinvest und ein weiterer Beweis für Russlands systematische Angriffe auf die ukrainische Industrie“, erklärt das Unternehmen. Das Stahlwerk Kamet produziere Roheisen und Stahl ausschließlich für zivile Zwecke.
Julius Stockheim
Fünf Tote bei ukrainischem Angriff in russisch kontrollierter Region Luhansk
Bei ukrainischen Angriffen in den vergangenen 24 Stunden sind im russisch kontrollierten Teil der ukrainischen Region Luhansk fünf Menschen getötet worden. Fünf weitere Menschen seien verletzt worden, sagt Leonid Pasetschnik, der von Russland eingesetzte Gouverneur, in dem besetzten Gebiet. Unabhängig kontrollieren lassen sich solche Berichte über das Kampfgeschehen aber nicht.
Julius Stockheim
Insider: Putins Berater Dmitrijew wird US-Gesandte treffen
Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden bei ihrer Ankunft am Samstag in Moskau einem Insider zufolge mit dem russischen Präsidentenberater Kirill Dmitrijew zusammentreffen. Dies erfährt die Nachrichtenagentur Reuters von zwei mit dem Besuch vertrauten Personen.
Dmitrijew hatte im Juni gegenüber Reuters erklärt, er sei während einer Unterbrechung der Besuche mit den US-Unterhändlern in Kontakt geblieben. Er nahm zudem an allen früheren Treffen der US-Gesandten mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin teil und war in diesem Jahr an den Verhandlungen über Ausnahmen von den US-Sanktionen für russisches Öl beteiligt.
Julius Stockheim
Selenskyj: Russland greift vor Besuch von US-Gesandten Flughäfen an
Russland hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge vor dem Besuch zweier US-Sondergesandter die Flughäfen von Kiew und der nahegelegenen Stadt Boryspil angegriffen. Der ukrainische Luftraum ist seit Beginn der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 gesperrt.
Selenskyj zufolge wurde jedoch die Möglichkeit erörtert, dass die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner für ihren am Sonntag erwarteten Besuch in Kiew ein Flugzeug benutzen könnten. „Offensichtlich sind diese russischen Angriffe auf die Flughäfen eine Reaktion auf die Gespräche und Vorbereitungen für einen möglichen Einsatz eines US-Flugzeugs in der Ukraine mit Landung auf dem Flughafen Kiew oder dem Flughafen Boryspil“, erklärt Selenskyj auf Telegram. „Russisch-iranische Drohnen als Antwort auf die amerikanische Diplomatie.“
Julius Stockheim
Medienberichte: US-Gesandte Witkoff und Kushner wohl in Moskau gelandet
In Moskau sind einem Medienbericht zufolge die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner vermutlich eingetroffen. Die staatliche russische Nachrichtenagentur Interfax meldet unter Berufung auf Luftfahrtkreise, ein Flugzeug sei gelandet, das die beiden mutmaßlich transportiert habe. US-Präsident Donald Trump hatte am Freitag erklärt, Witkoff und sein Schwiegersohn Kushner würden ins Ausland reisen, um zu versuchen, ein Friedensabkommen zwischen Russland und der Ukraine zu erzielen.
Auch die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete, Steve Witkoff und Jared Kushner seien auf dem Flughafen vom russischen Unterhändler Kirill Dmitrijew empfangen worden. Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump sollen sie später nach Kiew weiterfliegen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, er erwarte Witkoff und Kushner für Sonntag in Kiew. Die Ukraine werde während der Gespräche auf Luftangriffe verzichten, erklärte Selenskyj auf Telegram.
Julius Stockheim
IAEA: Waffenruhe für Reparatur von Stromleitungen an AKW Saporischschja
Am russisch besetzten AKW Saporischschja im Südosten der Ukraine ist der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zufolge eine Waffenruhe in Kraft getreten. Sie diene dazu, Stromleitungen zu reparieren und die Stromversorgung des Atomkraftwerkes wiederherzustellen, teilt die IAEA mit, die die Lage vor Ort beobachtet. Das Atomkraftwerk ist mit seinen sechs Reaktoren das größte in Europa und steht seit März 2022 unter russischer Kontrolle.
Seit längerem sind alle Reaktoren abgeschaltet. Das AKW befindet sich damit im sogenannten Kaltabschaltzustand, in dem es aber eine ständige Stromversorgung zur Kühlung der Brennelemente benötigt. Fällt die externe Stromversorgung durch Kampfhandlungen aus, wird das AKW nur durch Notstromaggregate versorgt. Seit dem 20. August ist dies erneut der Fall. Die Dieselreserven des Kraftwerks gingen zur Neige, teilt die IAEA mit. Es drohe innerhalb weniger Tage ein vollständiger Stromausfall, falls die externe Stromversorgung nicht wiederhergestellt oder mehr Dieselkraftstoff zum Standort transportiert werde.
Lydia Wolter
Russland: USA sollten Realitäten vor Ort berücksichtigen
Russland ruft die USA vor einem möglichen Besuch ihrer Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew auf, bei Gesprächen über ein Ende des Konfliktes die Realitäten auf dem Schlachtfeld zu berücksichtigen. Die Lage verändere sich zuungunsten der Ukraine, sagt der russische Vize-Außenminister Sergej Rjabkow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. „Die Schlüsselfrage ist, inwieweit die US-Regierung angesichts der Realitäten vor Ort bereit ist, in die Suche nach einer echten Lösung für die aktuelle Krise zu investieren.“
Lydia Wolter
Vor US-Vermittlung: Tote bei Luftangriffen auf Ukraine
Vor einer US-Vermittlungsmission im Ukraine-Krieg sind vier Menschen im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk durch einen russischen Luftangriff getötet worden. Der Angriff habe einen Industriebetrieb in der Stadt Kamj Stadt Kamjanske getroffen, teilte Gebietsgouverneur Olexander Hanscha auf Telegram mit. Es habe sechs Verletzte gegeben. Das russische Militär in Moskau sprach von einem Angriff auf ein großes Metallkombinat, das die ukrainische Rüstungsindustrie beliefere.
Einschläge russischer Drohnen wurden in der Nacht auch aus dem Großraum Kiew gemeldet. Über Russland hingegen wurden in der Nacht 59 ukrainische Drohnen abgewehrt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die vergleichsweise niedrige Zahl lässt darauf schließen, dass die Ukraine wie angekündigt eine Feuerpause wegen des Besuchs der US-Vermittler einhält.
AI outlook — possibilities, not facts
Fortsetzung der diplomatischen Gespräche in Kiew am Sonntag.
Very likely · Within hours

Russian Foreign Minister Sergei Lavrov has described German allegations of an attempted bomb attack at Leipzig airport as “the beginning of a real war”. He also sharply criticized German sanctions.

US negotiators Steve Witkoff and Jared Kushner arrived in Kiev for the first time to hold peace talks with President Zelensky. Russia ordered a three-day ceasefire limited to Kyiv during the stay.
The former Thuringian BSW boss Katja Wolf is planning to found a new company by October after leaving the party. Together with other breakaways, including Steffen Schütz, she regrouped, while the BSW faction in the state parliament split into several groups.
After numerous MPs left the Thuringian BSW parliamentary group, former state leader Katja Wolf is planning to found a new party. The aim is to form a new parliamentary group in the state parliament. The background will be explained at a meeting in Weimar.
Leading economists and managers warn of economic damage in Saxony-Anhalt if the AfD takes over government. They point to the dependence on foreign skilled workers and investments, which are endangered by the AfD policy.

The state elections are taking place in Saxony-Anhalt. Around 1.7 million eligible voters decide on the new composition of Parliament. The focus is on the performance of the AfD, which is aiming for a sole government, as well as the CDU's defense of the government majority.