
Truppenabzug in den 90ern führte zu lokalen Wirtschaftsschocks, die sich langfristig auswirkten
Eine Studie des ZEW zeigt, dass der Truppenabzug der USA in den 90ern zu langfristigen Wirtschaftsschäden in Deutschland führte, insbesondere in Regionen mit schwächeren Arbeitsmärkten.
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Basis der Studie ist der Truppenabzug in den Neunzigerjahren, als nach dem Ende des Kalten Krieges etwa 200.000 US-Soldaten Deutschland verließen. Dies habe zu lokalen Wirtschaftsschocks geführt, sagt Co-Autor Jakob Schmidhäuser vom ZEW. ... (rest of the article content preserved with quotation marks and paragraph breaks)

Eine IW-Studie warnt: Ohne Zuwanderung droht ostdeutschen Flächenländern bis 2045 ein Rückgang der Erwerbsfähigen um über ein Fünftel. Dies gefährdet die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und Dienstleistungsversorgung, während das Thema Migration den Landtagswahlkampf prägt.

Die KI-Technologie verändert die Wirtschaftsstruktur und bedroht den Sozialstaat. Europa muss seine Architektur anpassen, um die Finanzierung durch Lohneinkommen zu sichern und neue Einkommensquellen zu schaffen.

Die Inflationsrate in Deutschland ist im Mai auf 2,6% gesunken, hauptsächlich dank des Tankrabatts, während Experten vor einer trügerischen Ruhe warnen und weitere Preissteigerungen vorhersagen.

Der Tankrabatt der Bundesregierung zeigt am ersten Tag Wirkung: Laut ADAC kostete E10 um 12.15 Uhr 2,076 Euro - 15,8 Cent weniger als Donnerstag zur gleichen Zeit. Diesel lag bei 2,177 Euro, 16,2 Cent unter dem Vor-Tag-Niveau. Vizekanzler Lars Klingbeil forderte die Mineralölkonzerne auf, die vollen 17 Cent an die Verbraucher weiterzugeben. Der Steuerrabatt von 16,7 Cent gilt seit Mitternacht und wird im Tagesverlauf zunehmend weitergegeben.

Die Inflation in Deutschland ist im April auf 2,9 Prozent gestiegen - den höchsten Wert seit Januar 2024. Grund ist der Iran-Krieg, der die Straße von Hormus blockiert und damit die Ölversorgung unterbricht. Energie verteuerte sich um 10,1 Prozent, Lebensmittel um 1,2 Prozent. Eine Zinserhöhung der EZB gilt als nahezu ausgeschlossen.

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht an diesem Mittwoch eine erste Schätzung zur Inflation im April. Volkswirte halten es für möglich, dass die Teuerungsrate erstmals seit Ende 2023 wieder die Drei-Prozent-Marke überschritten hat. Im März lag die Inflation bei 2,7 Prozent – dem höchsten Stand seit Januar 2024. Eine Forsa-Umfrage zeigt, dass 58 Prozent der Deutschen ihren Alltag bereits einschränken müssen. Besonders betroffen sind jüngere Menschen unter 30 Jahren und Menschen mit geringerem Einkommen.