USA schicken Gesandte in die Ukraine, Selenskyj erwartet Besuch in den nächsten Tagen
Quick Look
- Die USA schicken offenbar Gesandte in die Ukraine, Präsident Selenskyj erwartet deren Ankunft in Kyjiw in den nächsten Tagen.
- Gleichzeitig protestiert Russland gegen die Festnahme des Forschungsschiffs »Professor Molchanov« durch norwegische Behörden wegen Sanktionen gegen Russland.
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Why It Matters
Die USA planen diplomatische Gesandte in die Ukraine zu senden, während Russland gegen die Festnahme seines Forschungsschiffs »Professor Molchanov« durch norwegische Behörden protestiert, das unterwegs nach Barentsburg auf Spitzbergen war.
Die USA schicken offenbar auch Gesandte in die Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet die Anreise der Vermittler »in den nächsten Tagen«. »Wir zählen darauf, die Vertreter des Präsidenten der USA hier in Kyjiw zu sehen«, sagte er in einer Videobotschaft. Es gebe eine Bestätigung der US-Amerikaner für Treffen in Moskau und Kyjiw.
Sollten Trumps Golfpartner Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn Jared Kushner kommen, wäre es ihr erster Besuch in Kyjiw seit Beginn von Trumps zweiter Amtszeit. Selenskyj sagte, es seien »vorläufige Termine« festgelegt worden für den ersten Besuch der Gesandten in der ukrainischen Hauptstadt.
»Es ist sehr wichtig, dass Amerika weiter aktiv bleibt«, betonte Selenskyj. Kyjiw sei bereit für einen inhaltlichen Austausch auf hoher Ebene. Das ukrainische Verhandlungsteam sei faktisch rund um die Uhr im Kontakt mit Washington.
»Dem Botschafter wurde ein entschiedener Protest gegen das Vorgehen der norwegischen Behörden übermittelt, die am 2. September das russische Forschungsschiff »Professor Molchanov« festgesetzt hatten«, teilte das Ministerium in Moskau mit. Das Schiff sei unter anderem mit Mitarbeitern des Bergbauunternehmens Arktikugol, Wissenschaftlern und Lebensmitteln von Murmansk in die russische Siedlung Barentsburg unterwegs gewesen.
Die Versorgungsfahrt nach Spitzbergen sei wegen der norwegischen Sanktionen gegen Russland nötig gewesen. Die hatte Moskau zuvor als Blockade bezeichnet. Russland strebe die Freigabe des Schiffes an. Der Schiffsbesatzung und den Passagieren werde konsularische Hilfe erwiesen.
What to Watch
AI outlook — possibilities, not facts
Die US-Gesandten werden in den nächsten Tagen in Kyjiw eintreffen und Gespräche mit der ukrainischen Regierung führen.
Likely · Within days
Russland wird weiterhin diplomatischen Druck auf Norwegen ausüben, um die Freigabe des Forschungsschiffs »Professor Molchanov« zu erreichen.
Likely · Within weeks
Open Questions
- Welche konkreten Themen werden die US-Gesandten in ihren Gesprächen mit der Ukraine und Russland ansprechen?
- Wie wird Norwegen auf den russischen Protest gegen die Festnahme des Schiffes reagieren?
- Werden Steve Witkoff und Jared Kushner tatsächlich nach Kyjiw reisen, oder handelt es sich nur um eine Erwartung?




