
Bundesjustizministerin spricht sich für Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Prüfung eines Verbotsverfahrens aus
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Die AfD wird bundesweit vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall beobachtet. Einzelne Landesverbände werden vom jeweiligen Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. Unbekannte hatten kürzlich im Internet nach eigenen Angaben Daten veröffentlicht, bei denen es sich um rund 421.000 AfD-E-Mails handeln soll.
Berlin. Hunderttausende von im Internet veröffentlichen E-Mails der AfD könnten aus Sicht von Bundesjustizministerin Stefanie Hubig helfen, den Weg zu einem Verbotsverfahren für die Partei zu ebnen. Die SPD-Politikerin sprach sich in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ für eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe aus, die die Erfolgsaussichten eines Verbotsverfahren prüft. Dabei könne sie grundsätzlich alle Erkenntnisse heranziehen, die vorliegen. „Auch die E-Mails könnten also wohl herangezogen werden, wenn sie Belege für die Verfassungsfeindlichkeit der AfD liefern“, sagte Hubig.
Unbekannte hatten kürzlich im Internet nach eigenen Angaben Daten veröffentlicht, bei denen es sich um rund 421.000 AfD-E-Mails handeln soll. Die AfD wird bundesweit vom Verfassungsschutz als Verdachtsfall beobachtet. Einzelne Landesverbände werden vom jeweiligen Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.
„Ich bin überzeugt, dass wir jetzt ernsthaft und systematisch prüfen müssen, ob die Voraussetzungen für ein Verbotsverfahren vorliegen“, sagte Hubig. Auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat sich zuletzt für eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Prüfung eines möglichen AfD-Verbotsverfahrens ausgesprochen.
Eine solche Arbeitsgruppe würde nach früheren Angaben Wissen aus Bund und Ländern bündeln und mit Verfassungsschutz und Verfassungsrechtlern kooperieren. Erst danach würde entschieden, ob Bundesrat, Bundestag oder Bundesregierung tatsächlich ein AfD-Verbotsverfahren beantragen. Hubig sagte: „Für mich ist klar: Wenn ein Antrag konkrete Erfolgsaussichten hat, dann muss er auch gestellt werden.“
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Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe wird eingerichtet, um die Erfolgsaussichten eines AfD-Verbotsverfahrens zu prüfen.
Likely · Within weeks
Die im Internet veröffentlichten AfD-E-Mails könnten in die Prüfung einbezogen werden, falls sie Belege für Verfassungsfeindlichkeit liefern.
Possible · Within weeks

Angela Merkel recalled the expatriation of Wolf Biermann 50 years ago at an event organized by the Federal Foundation for Coming to terms with the SED Dictatorship in Berlin's Kino International. The ex-Chancellor called on citizens to actively support democracy and values such as freedom of expression and protection of minorities. Biermann, who turns 90 on November 15, sat in the front row and sang songs with a guitar.

The Paraguayan parliament has removed President Santiago Peña and sworn in Vice President Pedro Alliana. An arrest warrant has been issued against Peña in connection with the collapse of Ueno Bank and a financial crisis.
Federal Justice Minister Stefanie Hubig (SPD) believes published AfD emails can be used when examining a party ban. She calls for a federal-state working group to systematically examine the chances of success of a ban procedure.
Federal Justice Minister Stefanie Hubig (SPD) is calling for a federal-state working group to examine the chances of success of an AfD ban procedure. Around 421,000 AfD emails published on the Internet could also be used if they provide evidence of the party's unconstitutionality.

The Paraguayan Senate has unanimously removed President Santiago Peña and sworn in Vice President Pedro Alliana as the new president. Shortly after the impeachment, prosecutors ordered house arrest for Peña and the arrest of former central bank chief Carlos Carvallo. Both are being investigated in connection with the bankruptcy of the digital bank Ueno on suspicion of breach of trust and other crimes.

The Paraguayan Senate unanimously removed Santiago Peña as president after the Chamber of Deputies had previously voted to end his term of office early. Peña had previously submitted his resignation, but it was not accepted. The background is, among other things, a banking scandal involving Ueno Bank, which is effectively insolvent.