Wall Street: US-Inflation belastet Wall Street trotz starker Quartalszahlen
Quick Look
- Die US-Inflationsrate stieg im September auf 3,7 Prozent und übertraf damit die Prognosen von 3,6 Prozent.
- Dies verstärkt Zinssorgen an der Wall Street und führt zu steigenden Renditen bei US-Staatsanleihen sowie Kursdruck auf Aktienmärkte.
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Why It Matters
Die US-Inflationsrate ist ein zentraler Indikator für die geldpolitischen Entscheidungen der US-Notenbank Fed.
Die US-Verbraucherpreise sind im September stärker gestiegen als erwartet. Die Inflationsrate liegt bei 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, Analysten hatten mit 3,6 Prozent gerechnet. An der Wall Street schürt das neue Zinssorgen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen steigt nach Veröffentlichung der Daten auf rund 5,3 Prozent. Zugleich rechnen die Finanzmärkte inzwischen mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 40 Prozent damit, dass die US-Notenbank Fed bei ihrer nächsten Zinsentscheidung am 28. Oktober die Leitzinsen anhebt.
Auch gute Unternehmensnachrichten können die Stimmung kaum aufhellen. Selbst Unternehmen, die mit ihren Quartalszahlen und Geschäftsaussichten überzeugen, geraten an der Börse unter Druck. Die Aktien des niederländischen Chipausrüsters ASML können ihre anfänglichen Kursgewinne trotz starker Geschäftszahlen nicht halten.
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Fed-Zinsentscheidung am 28. Oktober
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