Warenhäuser: 75 Millionen Euro Insolvenzgeld für Großteil der Galeria-Mitarbeiter bewilligt
Die Löhne von 9685 Mitarbeitern in 83 Filialen sind bis Ende des Jahres gesichert.
Quick Look
- Die Bundesagentur für Arbeit hat das Insolvenzgeld für 9685 Galeria-Mitarbeiter bewilligt.
- Die Löhne in den 83 Filialen sind damit bis Jahresende gesichert.
- Für weitere 1600 Mitarbeiter steht eine Entscheidung noch aus.
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Why It Matters
Galeria hat den vierten Insolvenzantrag innerhalb von sechs Jahren gestellt. Das Amtsgericht Düsseldorf hat Frank Kebekus zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.
Düsseldorf. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat das Insolvenzgeld für die Beschäftigten der Warenhauskette Galeria bewilligt. Das bestätigte die BA gegenüber dem Handelsblatt. Damit ist klar: Die BA zahlt die Löhne und Gehälter der Angestellten in den 83 Filialen bis Ende des Jahres.
„Nach intensiver Prüfung des komplexen Sachverhalts besteht aufgrund der geltenden Gesetzeslage ein Anspruch auf Insolvenzgeld der 9685 Beschäftigten“, teilte die BA dem Handelsblatt mit. Die übrigen 1600 Mitarbeiter aus anderen Geschäftsbereichen seien Teil eines anderen Verfahrens und die Entscheidung werde daher später kommen.
Das Insolvenzgeld wird über eine Bank vorfinanziert, damit es schnell zur Auszahlung kommt. Damit ist eine Voraussetzung erfüllt, um den Geschäftsbetrieb zunächst fortzuführen.
Anfang des Monats hatte das Unternehmen, das mittlerweile in Düsseldorf seinen Hauptsitz hat, den vierten Insolvenzantrag innerhalb von sechs Jahren gestellt. Am Montag hatte das Amtsgericht Düsseldorf das vorläufige Insolvenzverfahren für die Warenhauskette Galeria angeordnet und Frank Kebekus zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt. Kebekus begleitete als Sachwalter bereits die Insolvenzverfahren für den Konzern in den Jahren 2020 und 2022.
Open Questions
- Wie sieht die Zukunft der 1600 Mitarbeiter aus anderen Geschäftsbereichen aus?
- Wird der Geschäftsbetrieb nach Jahresende fortgeführt?







