
Der Cousin des ehemaligen syrischen Machthabers wurde wegen Drogenhandels, Entführungen und der Bildung bewaffneter Gruppen verurteilt.
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Wassim al-Assad war eine zentrale Figur im kriminellen Netzwerk des syrischen Regimes und maßgeblich am Captagon-Handel beteiligt. Ende 2024 stürzten HTS-Kämpfer das Regime von Baschar al-Assad.
Wassim al-Assad wurden im Prozess auch die Bildung bewaffneter Gruppen, Drogenhandel, Entführungen und Erpressung vorgeworfen. Er galt über Jahre als wichtige Figur im kriminellen und paramilitärischen Netzwerk der syrischen Führung. Dabei war er auch an der gewaltsamen Unterdrückung der Opposition beteiligt und stieg laut internationalen Ermittlern zu einem der einflussreichsten Drahtzieher des milliardenschweren, globalen Captagon-Drogenschmuggels auf, weshalb er von den USA und der EU mit schweren Sanktionen belegt wurde. Aufnahmen zeigten Assad im Gerichtssaal im Käfig für Angeklagte, während der Richter das Urteil gegen ihn verlas.
Unter der Herrschaft von Baschar al-Assad hat sich Syrien zu einem zentralen Umschlagplatz für den illegalen Handel mit Captagon entwickelt. Der Handel mit den Amphetamin-Tabletten galt als eine der wichtigsten Einnahmequellen der damaligen syrischen Regierung.
Der nun verurteilte Assad ist eine der wenigen Schlüsselfiguren der ehemaligen Regierung, die in Syrien selbst vor Gericht stehen. Er wurde vor rund einem Jahr von den aktuellen syrischen Behörden festgenommen. In der vergangenen Woche wurden bereits Ex-Machthaber Assad selbst und sein Bruder Mahir in Abwesenheit zum Tode verurteilt. Eine Vollstreckung dieser Strafen ist nicht absehbar.
Während des fast 14 Jahre dauernden Bürgerkrieges in Syrien wurden mehr als eine halbe Million Menschen getötet. Ende 2024 stürzten Kämpfer unter Führung der islamistischen HTS-Miliz den langjährigen Machthaber Assad, der ins Exil nach Russland floh. Moskau hat bisher keiner Auslieferung zugestimmt.
Die Übergangsführung in Damaskus hatte angekündigt, Verantwortliche für Verbrechen unter der Assad-Herrschaft zur Rechenschaft zu ziehen. Der Prozess gegen Wassim al-Assad hatte im Juni begonnen.
Mehr als zehn Jahre lang lebten zwei hochrangige Schergen des Assad-Regimes frei in Europa, geschützt von Behörden und Geheimdiensten. Nun wurden sie in Wien verurteilt. Ihre Opfer sind erleichtert – und trotzdem enttäuscht.

An der Brinellskolan in Fagersta, Schweden, tötete ein 18-jähriger ehemaliger Schüler eine 17-Jährige mit einem Schwert und verletzte drei weitere Personen. Die Tat löst landesweite Bestürzung aus und überschattet den laufenden Wahlkampf.

Ein zwölfjähriger Junge ist am Freitagabend in Limeshain (Wetteraukreis) bei einem Zusammenstoß mit einem Auto tödlich verunglückt. Er war mit seinem E-Scooter auf einer Kreuzung unterwegs. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.

Diebstähle in der Pflege nehmen in Deutschland und Bayern deutlich zu. Senioren berichten von entwendeten Wertsachen durch Pflegekräfte, doch Beweise fehlen oft. Experten fordern bessere Prävention und neutrale Anlaufstellen für Betroffene.
In Hofgeismar fuhr ein 68-jähriger Autofahrer durch eine Fußgängerzone und verletzte acht Passanten. Die Behörden stufen den Vorfall als tragischen Unfall infolge eines medizinischen Notfalls ein; der Fahrer befindet sich in kritischem Zustand.
Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Polizeifahrzeug und einem Pkw auf der A66 nahe Middlesbrough sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei bestätigte den Vorfall, machte jedoch zunächst keine Angaben zur genauen Opferzahl.

An einer Schule im schwedischen Fagersta hat ein 18-jähriger Ex-Schüler mit einem Schwert mehrere Menschen angegriffen. Ein Mensch starb, drei weitere wurden verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.