
Jahrzehntelang ignoriert, werden Hitzewallungen und Menopause-Produkte nun zum Milliardengeschäft für Investoren und Pharmakonzerne.
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Das Thema Menopause wurde von Investoren und der Pharmabranche lange Zeit kaum beachtet.
München. Jahrzehntelang haben sich Investoren und Pharmakonzerne kaum für die Beschwerden von Frauen in den Wechseljahren interessiert – obwohl dies im Laufe ihres Lebens mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung betrifft. Doch nun werden Hitzewallungen plötzlich zum heißen Geschäft.
Finanzinvestoren und private Geldgeber pumpen Milliarden in den Verkauf von Produkten für Frauen in den Wechseljahren. Telemedizinanbieter werben für Hormontherapien. In Unternehmen werden Programme für Frauen in der Menopause gerade zum neuesten „Mitarbeiter-Benefit“.
Vorbei ist die Zeit, in der Frauen die Beschwerden still ertrugen und in der Öffentlichkeit das Thema Menopause ausgeblendet wurde. Influencerinnen und Promis wie Oprah Winfrey oder Serena Williams bewerben Menopause-Produkte, der Hashtag #menopause hat auf Tiktok Milliarden Aufrufe.

Der Süßwarenhersteller Hitschler wächst unter Geschäftsführer Philip Hitschler-Becker schneller als der Markt. Durch eine konsequente Social-Media-Strategie und die Umbenennung in Hitschies wurde die Marke neu positioniert, doch der Erfolg hängt stark an der Person des Chefs.
Im Zuge der VW-Krise kritisiert die IG Metall die Kommunikationsstrategie des Vorstands scharf. Bezirkschef Thorsten Gröger warnt vor einer Eskalation des Konflikts und hält Streiks ab dem neuen Jahr für möglich, da die Friedenspflicht dann endet.
Der GKV-Spitzenverband warnt vor einem Defizit von 500 Millionen Euro in der Pflegeversicherung bis Jahresende. Die Ausgaben steigen deutlich schneller als die Einnahmen, was für 2025 einen Finanzbedarf von zehn Milliarden Euro erwarten lässt.

General Motors investiert Milliarden in US-Produktionsstätten, um Zollrisiken durch den Handelsstreit mit Kanada und Mexiko zu minimieren. Konzernchefin Mary Barra setzt dabei auf margenstarke SUVs und Pick-ups, während die Elektrostrategie angepasst wird.

Die Furcht vor steigenden Zinsen in den USA und Japan sowie die Eskalation im Nahen Osten belasten die asiatischen Märkte. Während der Nikkei nachgab, zeigten sich chinesische Festlandbörsen resilienter trotz schwacher Konjunkturdaten.

Der deutsche Drohnenhersteller Quantum Systems hat durch den US-Investor In-Q-Tel, der Verbindungen zur CIA unterhält, Zugang zu US-Geheimdiensten erhalten. Das Unternehmen zählt mit einer Bewertung von acht Milliarden Dollar zu Europas größten Rüstungs-Startups.