
Auf einem Parteitag votierten die Delegierten einstimmig für den Start der Gespräche am kommenden Montag im Schweriner Schloss.
AI-generated summary
Nach Sondierungsgesprächen zwischen Grünen, SPD und Linken streben die Parteien eine Koalition an. Ein zentrales Vorhaben ist die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses zu rechtsextremen Netzwerken.
Auf einem kleinen Parteitag haben die Delegierten von Bündnis90/Die Grünen geschlossen für Verhandlungen mit SPD und Linken gestimmt. Diese sollen damit am Montag starten.
"Jetzt beginnt die Arbeit, für die die Grünen gewählt wurden", erklärte die neue Fraktionsvorsitzende Claudia Müller den Delegierten und warb um ihre Zustimmung, mit SPD und Linken über eine mögliche Koalition verhandeln zu können. Die Sondierungsgespräche seien intensiv gewesen, man habe dabei auch gemeinsam nach hinten geschaut: "Und ja, wir haben auch gemeinsam über Russland und Nord Stream gesprochen. Man kann sagen, wir haben uns ausgesprochen. In der Gruppe, aber auch ganz persönlich.", sagte Claudia Müller. Das sei eine wichtige Grundlage gewesen, für sie sei das Thema damit beendet.
Die Partei müsse nun in unsicheren Zeiten Verantwortung übernehmen, auch für die Menschen im Land, die nicht SPD, Linke oder die Grünen gewählt haben, so Claudia Müller. Viele würden sich fragen, ob der Staat für sie noch funktioniere, deshalb gehe es jetzt nicht darum, was jede Partei bei den Verhandlungen raushole, sondern was das Land brauche. Rechtsextremismus sei dabei das größte Problem für die Demokratie. In einer gemeinsamen Erklärung hatten die Verhandlungsparteien gestern angekündigt, einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zu rechtsextremen Netzwerken im Land einrichten zu wollen.
Mit Blick auf das Sondierungspapier äußerten einige Parteimitglieder die Sorge, dass angesichts einer klammen Landeskasse nicht genug Geld da sein könnte für grüne Projekte. Auch ein Untersuchungsausschuss sei teuer. Anderen Mitgliedern fehlen bisher Vorschläge und Konzepte zum Thema Migration, sowie ein klares Bekenntnis zum Ausbau von erneuerbaren Energien. Eine Teilnehmerin erklärte auch, dass man Vertrauen von Wählerinnen und Wählern breche, wenn man nicht in eine Koalition gehe. Es sei ein Wahlversprechen der Grünen gewesen, eine stabile demokratische Mehrheit zu bilden. Der Antrag des Landesvorstandes für Koalitionsverhandlungen wurde schließlich von den 24 Delegierten einstimmig angenommen.
Damit haben auch die Bündnisgrünen den Weg für Koalitionsverhandlungen frei gemacht. Am Freitagabend hatten bereits die Landesvorstände von SPD und Linken dafür gestimmt. Die Verhandlungsteilnehmer aller drei Parteien machten deutlich, dass man nicht nur ein Bündnis aus drei Parteien sein wolle, sondern eine Koalition für alle Menschen im Land. Die Koalitionsverhandlungen sollen am Montagvormittag im Schweriner Schloss beginnen.
AI outlook — possibilities, not facts
Beginn der Koalitionsverhandlungen am Montagvormittag.
Very likely · Within days

The explorations between the Left, the Greens and the SPD in Berlin are accompanied by sharp domestic political disputes. Minister of State for Culture Wolfram Weimer (close to the CDU) warned against a left-wing alliance and saw effects on the federal coalition, while SPD General Secretary Tim Klüssendorf rejected the criticism and referred to the Union's cooperation with right-wing extremists. Green politician Omid Nouripour expressed security concerns due to anti-Semitic tendencies and proximity to organized crime among the Berlin Left. The left, on the other hand, is hoping for a “beacon for a change in policy”. The talks are scheduled to continue at the top level on Sunday.

After bitter election defeats in Saxony-Anhalt and Mecklenburg-Western Pomerania as well as catastrophic poll numbers, the CDU party leadership is retreating to a closed meeting to respond to the rise of the AfD and its own crisis.

After electoral defeats in several federal states, the CDU is debating the future of the so-called 'firewall' to the AfD. While some Union politicians are calling for a substantive debate, the party leadership is sticking to the strict demarcation.

Despite US diesel purchases in Russia, the federal government emphasizes compliance with its sanctions policy. A new marine project in Emden, an economic forecast of 1.3 percent growth for 2026 and a ban on the sale of a logistics company to Cosco were also reported.

Baden-Württemberg's Prime Minister Cem Özdemir criticizes the federal government under Chancellor Friedrich Merz for ineffective internal disputes. He calls for more discipline and the ability to reform in order to maintain foreign policy strength and domestic political stability.

The CDU party leadership meets for a closed meeting to find a new strategy after massive election defeats and poor poll numbers. The style of government, the involvement of the party wings and how to deal with the AfD are discussed.