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Weltweiter Vergleich: Studie: Nur die Schweizer sparen mehr als die Deutschen
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n-tv Wirtschaft2 hours agoBusiness2 min readGermanyView translation

Weltweiter Vergleich: Studie: Nur die Schweizer sparen mehr als die Deutschen

Im internationalen Vergleich liegt die Sparquote in Deutschland deutlich über dem EU-Durchschnitt, auch wenn sie zuletzt leicht gesunken ist.

Quick Look

  • Deutsche Haushalte legten 2025 18,9 Prozent ihres Einkommens zurück und liegen damit weit über dem EU-Schnitt von 14,3 Prozent.
  • Nur die Schweiz spart noch mehr.
  • Die Quote ist jedoch im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken.

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Why It Matters

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht regelmäßig Daten zur Sparquote privater Haushalte. Der Weltspartag am 30. Oktober dient als Anlass für die aktuelle Berichterstattung.

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In puncto Geld zurücklegen sind die Deutschen im internationalen Vergleich ganz weit vorn mit dabei. Fast ein Fünftel des verfügbaren Einkommens wird angespart. Dabei ist die Quote schon etwas zurückgegangen. Andere Länder sind deutlich konsumfreudiger.

Die Menschen in Deutschland haben auch im vergangenen Jahr überdurchschnittlich viel gespart. Private Haushalte legten 18,9 Prozent ihres verfügbaren Einkommens auf die hohe Kante, wie das Statistische Bundesamt berichtet. Damit lag die Bruttosparquote deutlich über dem EU-Schnitt von 14,3 Prozent. Die Deutschen wurden in Europa nur von den Schweizern übertroffen, die 27,4 Prozent sparten. Dort hat allerdings die private Altersvorsorge eine deutlich höhere Bedeutung als hierzulande.

Auf dem dritten Platz der Sparquote landete Frankreich mit einem Wert von 17,8 Prozent, gefolgt von den Niederlanden (17,4 Prozent) und Österreich (15,7 Prozent). Besonders wenig Geld innerhalb der Europäischen Union legten private Haushalte in Italien beiseite, mit einer Sparquote von 10,8 Prozent. Damit lagen sie fast auf dem Niveau der konsumfreudigen US-Amerikaner, die nur 10,7 Prozent ihres Einkommens für später aufheben.

Der Sparstrumpf wird dünner

Die Statistiker nutzen für den internationalen Vergleich die Bruttosparquote, weil es nur dafür vergleichbare Daten gibt, wie das Bundesamt erläutert. Berücksichtigt wird dabei sowohl das, was private Haushalte von ihrem verfügbaren Einkommen zum Beispiel aufs Sparbuch packen oder an der Börse anlegen, als auch neu erworbene Ansprüche in der betrieblichen Altersvorsorge. Bei der Bruttosparquote werden zudem Abschreibungen, vor allem auf Immobilien, nicht abgezogen. Gemeint ist damit der sogenannte Substanzverzehr, also der schleichende Wertverlust einer selbst genutzten oder vermieteten Wohnung durch Abnutzung und Alterung.

Zuletzt ging die Sparquote in Deutschland nach Angaben der Wiesbadener Statistiker leicht zurück. Im ersten Halbjahr 2026 lag sie wie im gesamten Jahr 2025 bei 18,9 Prozent. Im Jahr 2024 waren es 19,6 Prozent. Im internationalen Vergleich hingegen zeigt sich anderes Bild. In Frankreich, Italien oder Österreich stiegen die Rücklagen der Menschen an.

Einen Höchststand hatte die Bruttosparquote in Deutschland im Jahr 2020 mit 22,9 Prozent erreicht. Während der Corona-Pandemie hatten viele Menschen mehr Geld übrig als in normalen Zeiten, weil zum Beispiel Urlaubsreisen ausfielen und Freizeiteinrichtungen zeitweise geschlossen waren. Wie die Datenlage zeigt, lag die Sparquote zum Coronajahr auch in der gesamten EU mit 18,29 Prozent auf einem Rekordniveau.

Die Zahlen legte das Statistische Bundesamt pünktlich zum Weltspartag am 30. Oktober vor. Der Aktionstag soll das Bewusstsein für Vorsorge und Rücklagen stärken. Viele Banken und Sparkassen locken in dieser Woche mit speziellen Aktionen und Angeboten.

Open Questions

  • Wie entwickeln sich die Sparquoten im restlichen Jahr 2026?

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This article was originally published by n-tv Wirtschaft.

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