
Angesichts der beispiellosen Stärke des Wetterphänomens unterstützt die EU besonders gefährdete Regionen in Ost- und Südafrika.
Die EU stellt 13,5 Millionen Euro bereit, um Somalia, Kenia, Uganda und das südliche Afrika auf die Folgen des erwarteten, historisch starken El-Niño-Phänomens vorzubereiten und humanitäre Hilfsmaßnahmen zu stärken.
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El Niño ist ein natürliches Wetterphänomen im Pazifik, das alle zwei bis sieben Jahre auftritt. Es wird nicht durch den Klimawandel verursacht, kann dessen Folgen aber verschärfen.
Seit Beginn der Messungen wurde noch kein so starker El Niño registriert wie der nun erwartete. Die EU unterstützt nun afrikanische Länder bei der Vorbereitung.
Brüssel. Damit sich das östliche und südliche Afrika besser auf das vermutlich folgenreiche Wetterphänomen El Niño vorbereiten kann, stellt die EU 13,5 Millionen Euro bereit. Das Geld soll in besonders gefährdeten Gebieten eingesetzt werden, teilte die Europäische Kommission in Brüssel mit.
Sechs Millionen Euro sollen etwa nach Somalia fließen, damit Evakuierungsstandorte besser vorbereitet und Gesundheits- und Ernährungsangebote ausgebaut werden können. Eine Million Euro soll in Kenia die Vorsorge in besonders gefährdeten Gebieten stärken, eine weitere in Uganda die laufenden Hilfsmaßnahmen angesichts der anhaltenden Ernährungsunsicherheit ausweiten. Im südlichen Afrika und in der Region des Indischen Ozeans sind 5,5 Millionen Euro für vorausschauende Maßnahmen und frühzeitige Hilfsmaßnahmen vorgesehen, um die Auswirkungen abzumildern.
Die Vereinten Nationen rechnen mit einer beispiellosen Stärke des Wetterphänomen El Niño und womöglich verheerenden Folgen. El Niño ist ein natürliches Phänomen im Pazifik, das alle zwei bis sieben Jahre auftritt. Es wird nicht durch den Klimawandel verursacht, kann dessen Folgen aber zusätzlich verschärfen.
Nach Angaben des EU-Klimawandeldienstes Copernicus erreichte die Meerestemperatur an der Oberfläche des zentralen und östlichen äquatorialen Pazifik, der von dem Klimaphänomen besonders betroffen ist, im Oktober den Rekordwert von 29,94 Grad Celsius. Damit lag sie weit über der Temperatur bei vergangenen starken El-Niño-Ereignissen, etwa in den Jahren 2015/2016 und 1997/1998.

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