Wissenslücke über das Gehirn von Frauen: Neue Studie untersucht biologische Wendepunkte
Die Neurowissenschaftlerin Sophie van 't Hof erforscht am Pregnancy Brain Lab der University of Amsterdam die Veränderungen des weiblichen Gehirns während Pubertät, Schwangerschaft und Menopause.
Quick Look
Die Neurowissenschaftlerin Sophie van 't Hof untersucht am Pregnancy Brain Lab der University of Amsterdam mittels Gehirnscans von 1.095 Frauen, wie sich das Gehirn während der Pubertät, Schwangerschaft und Menopause verändert, um bestehende Wissenslücken zu schließen.
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Why It Matters
Die Forschung konzentriert sich auf biologische Wendepunkte im Leben einer Frau, die bisher wissenschaftlich unterrepräsentiert waren.
Bevor Sophie van 't Hof begann, auf diesem Gebiet zu forschen, dachte sie, über das Gehirn von Schwangeren sei längst das meiste bekannt. Doch die Doktorandin wurde überrascht. Sie habe bald »schockiert festgestellt, wie wenig wir darüber wussten«, erzählt die Neurowissenschaftlerin in einem Pressegespräch, in dem sie ihre neue Studie vorstellt. Eine riesige Wissenslücke zu einem der größten biologischen Wendepunkte im Leben einer Frau. Und bei anderen Wendepunkten ist die Leerstelle noch viel größer.
Van 't Hof ist gerade dabei, sie mit Wissen zu füllen. Sie arbeitet am Pregnancy Brain Lab, das zur University of Amsterdam gehört. Dort studiert sie Gehirne von Frauen. Konkret in ihrer neuen Studie die Gehirnscans von 1.095 Frauen in drei wichtigen Lebensphasen: wenn sie jung sind, zu Beginn der Pubertät; wenn sie erwachsen sind und gerade ein Kind erwarten; wenn sie nicht mehr auf natürlichem Wege schwanger werden können. Gemeinsam mit vier weiteren Forscherinnen studierte van 't Hof die Scans, bevor und nachdem die Frauen und Mädchen von ihrer ersten Regelblutung berichteten, von ihrer Schwangerschaft oder von ihrer letzten Regelblutung – und verglichen sie mit anderen Frauen in der Altersgruppe.
Open Questions
- Welche spezifischen neurologischen Veränderungen wurden in den Scans identifiziert?


