Wohnnebenkosten steigen stärker als die Inflation
Der neue Wohnnebenkosten-Vergleich des Bundes der Steuerzahler zeigt steigende Gebühren für Wasser, Abwasser und Müll in den Landeshauptstädten.
Quick Look
- Die Wohnnebenkosten in den 16 deutschen Landeshauptstädten sind im vergangenen Jahr deutlich stärker gestiegen als die Inflation.
- Laut einer Studie des Bundes der Steuerzahler stiegen die Kosten für ein Musterhaus um 3,7 Prozent.
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Why It Matters
Der Bund der Steuerzahler hat einen neuen Wohnnebenkosten-Vergleich für die 16 Landeshauptstädte erstellt.
Frankfurt. Wohnen wird immer teurer. Das liegt nicht nur an hohen Immobilienpreisen, Baukosten oder Mieten. Auch die laufenden Gebühren für Wasser, Abwasser und Müll steigen vielerorts erheblich. Das zeigt der neue Wohnnebenkosten-Vergleich für die 16 Landeshauptstädte des Bundes der Steuerzahler (BdSt), der dem Handelsblatt vorab vorliegt.
Demzufolge sind die Wohnnebenkosten im vergangenen Jahr deutlich stärker gestiegen als die Inflation. So mussten die Eigentümer eines Musterhauses im Bundesdurchschnitt ohne Grundsteuer statt 1438,51 Euro im Jahr 2025 nun 1492,16 Euro für 2026 berappen. Ein Plus von 3,7 Prozent. Das allgemeine Preisniveau stieg im selben Zeitraum nur um 2,1 Prozent. Beim Vergleich der Regionen fällt die Teuerung in einigen Kommunen besonders hoch aus.
Open Questions
- Welche Kommunen verzeichnen die höchsten Preissteigerungen?
- Wie reagieren die Städte auf die Kritik an den Gebühren?







