Zinsen und Aktienmärkte: Vermögensaufbau nach den Nullzinsjahren
Festgeld bietet wieder Zinsen, doch für die Altersvorsorge bleiben die Kapitalmärkte entscheidend.
Quick Look
- Sparer erhalten wieder Zinsen auf Festgeld, doch dies reicht oft nur für Inflation und Steuern.
- Höhere Renditen erzielten Aktienmärkte wie der Dax und MSCI World, weshalb Experten zum Investieren raten.
AI-generated summary
Why It Matters
Die Nullzinsphase dauerte von 2015 bis 2021 an.
Köln. Sparer können sich aktuell über zwei Prozent Zinsen auf Festgeldkonten freuen. Wer den Markt regelmäßig nach den besten Angeboten absucht, kann mitunter auch drei Prozent bekommen – oder sogar noch ein bisschen mehr. Die Nullzinsjahre zwischen 2015 und 2021 sind damit endgültig Geschichte. Doch auch gut drei Prozent Zinsen reichen gerade einmal, um Inflation und Abgeltungsteuer zu kompensieren.
Viel mehr ist für Sparer möglich gewesen, die auf die Aktienmärkte vertraut haben. Der Deutsche Aktienindex (Dax) und der MSCI World Index legten in den vergangenen drei Jahren im Schnitt rund 20 Prozent pro Jahr zu. Auch 2026 kratzte der Dax Ende August an einer zweistelligen Rendite, der MSCI liegt längst darüber.
„Für eine effektive Gestaltung der Altersvorsorge kommt man an den Kapitalmärkten nicht vorbei“, sagt Lars Heermann, Bereichsleiter Analyse und Bewertung bei der Kölner Ratingagentur Assekurata. Man müsse nicht unbedingt auf eigene Faust investieren. „Wer sich das allein nicht zutraut, kann zu fondsgebundenen Rentenversicherungen greifen“, sagt Heermann.
Open Questions
- Wie entwickeln sich die Zinsen in den kommenden Quartalen weiter?






