
Ein Überblick über politische Vorstöße, Verdachtsfälle der Spionageabwehr, die Erkrankung von Bayern-Star Jamal Musiala und Tipps für Familienküchen.
Ein Überblick über verschiedene aktuelle Themen: Annalena Baerbocks Uno-Vorstöße, Ermittlungen zu russischen Geheimdiensten in Berlin, die neurologische Erkrankung von Bayern-Star Jamal Musiala und ein neues Kochbuch.
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Verschiedene aktuelle Berichte und Recherchen des SPIEGEL zu Politik, Sicherheit, Sport und Gesellschaft.
Annalena Baerbock hat viele Ideen für die Arbeitsweise der Uno – und mit ihren Forderungen nun zwei Länder gegen sich aufgebracht.
In dem einen Jahr, in dem die frühere deutsche Chefdiplomatin als amtierende Präsidentin der Uno-Generalversammlung tätig war, machte sie durch ein paar politische Vorstöße von sich reden. Sie schlug vor, die Prinzipien der Generalversammlung zu verändern. Sie sprach sich für »kürzere Debatten und intelligentere Terminplanung« aus. Sie erklärte mehrfach, sie wolle sich für ein »transparentes« und »glaubwürdiges« Auswahlverfahren einsetzen, wenn der bisherige Uno-Generalsekretär Guterres Ende des Jahres aus dem Amt scheidet. More als einmal plädierte sie dafür, dass Guterres eine Frau im Amt nachfolgen sollte.
Was die deutschen Sicherheitsbehörden bereits seit dem vergangenen Jahr beschäftigt, dürfte jetzt auch der Öffentlichkeit Sorgen bereiten: Nach SPIEGEL-Informationen gehen die Behörden dem Verdacht nach, dass Agenten russischer Geheimdienste Mordanschläge in der Bundesrepublik geplant haben könnten. Anlass ist der Fund eines geheimen Erddepots in einem Waldstück bei Berlin mit mehreren Schusswaffen und Munition.
Den Informationen zufolge ermittelten Staatsschutz und Spionageabwehr in den vergangenen Monaten intensiv, parallel machten Spezialisten der Polizei die Waffen heimlich unbrauchbar. Anschließend wurde das Versteck monatelang beobachtet ‒ allerdings holte niemand die Waffen ab.
Für Fußballdeutschland war es ein ziemlicher Schock: Bei zwei Spielen hatte Jamal Musiala, Star des FC Bayern, auf dem Platz jeweils einen Anfall erlebt.
Er selbst schrieb später auf Instagram, dass bei ihm »gut behandelbare Absencen festgestellt« worden seien, diese seien auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen.
Doch was genau verbirgt sich hinter der Erkrankung ‒ und darf jemand, der damit lebt, sich auch nur in die Nähe eines Fußballspiels bringen? Immerhin erfordert das den körperlichen Ausnahmezustand.
»Für die Öffentlichkeit ist es das erste Mal, da stellt man sich viele Fragen«, erklärte Bayern-Trainer Vincent Kompany heute. Der erste Schockmoment, den die Zuschauerinnen und Zuschauer gerade erlebt haben, sei für das Team selbst schon vor einiger Zeit passiert. »Aber wir gehen schon länger damit um.« Musiala habe etwas an seiner Behandlung geändert, was zu Nebenwirkungen geführt hätte. Deshalb sei es zu den Vorfällen gekommen.
Mein Kollege Danial Montazeri hat Kompany und Sportchef Max Eberl beobachtet: »Kompany und Eberl machten einen betont gelassenen Eindruck«, berichtet Danial.
Warum aber wussten die Bayern schon länger um Musialas Kondition ‒ und schwiegen?
Lesen Sie hier die ganze Geschichte: »Er hat etwas an seiner Behandlung geändert. Das hat ein bisschen Nebenwirkungen gehabt«
Und hier lesen Sie ein Interview mit einer Neurologin, die erklärt, was bei Absencen im Gehirn passiert ‒ und warum Kopfballtraining für Kinder gefährlich ist: »Etwa jeder zehnte Mensch erlebt im Laufe des Lebens einen epileptischen Anfall«
Endlich nicht mehr mitansehen müssen, wie die Kleinen den Teller mit dem drei Stunden lang geköchelten Menü aus frischen Zutaten vom Markt empört zur Seite schieben: Das wäre doch ein schöner Start ins Wochenende. Die begabte Köchin Pía León will aus diesem Traum Wirklichkeit machen, sie hat ein Familienkochbuch veröffentlicht, das seinen Namen verdient. Es richtet sich nicht nur an Menschen mit Kindern, aber eben auch, und diese Gleichzeitigkeit hinbekommen zu müssen, ist ja für die meisten eine schlimme Herausforderung.
Meiner Kollegin Franziska Bulban hat León verraten, wie sie Gerichte kreiert, die wirklich allen schmecken – und das Rezept, das ihr zehnjähriger Sohn am liebsten mag.
Lassen Sie es sich schmecken und einen schönen Abend.
Ihre Nike Laurenz, stellvertretende Ressortleiterin Leben

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