Die Union fällt auf einen historischen Tiefstand von 18 Prozent, während SPD und Grüne bei 14 Prozent stagnieren.
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Die Umfrage spiegelt die aktuelle politische Stimmung in Deutschland wider. Die Fünf-Prozent-Hürde entscheidet über den Einzug in den Bundestag.
Die AfD erreicht im aktuellen Insa-Sonntagstrend im Auftrag der „Bild“-Zeitung erstmals Zustimmungswerte von 30 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche hat die Partei damit einen Prozentpunkt zugelegt.
Gleichzeitig fällt die Union auf 18 Prozent zurück. Der Abstand zwischen beiden Parteien wächst damit auf zwölf Prozentpunkte. Für CDU und CSU markiert das Ergebnis zugleich einen historischen Tiefstand. Zuletzt lag die Union Anfang März 2025 noch bei 30 Prozent.
Die SPD bleibt bei 14 Prozent stabil und liegt damit nur noch vier Punkte hinter der Union. Die Grünen verlieren einen Punkt und kommen ebenfalls auf 14 Prozent. Die Linke verharrt bei zehn Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verbessert sich von drei auf vier Prozent, die FDP bleibt bei vier Prozent. Beide Parteien würden damit weiterhin an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.
Rechnerisch wird die Regierungsbildung aus Parteien ohne die AfD damit immer schwieriger. Eine Fortsetzung von Schwarz-Rot würde auf Basis der Umfrage mit zusammen nur noch einen Wert von 32 Prozent erreichen. Auch ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken käme lediglich auf 38 Prozent.
Da FDP und BSW derzeit an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würden, wäre eine Mehrheit ohne die AfD vor allem über eine Dreierkoalition aus Union, SPD und Grünen denkbar. Zusammen erreichen diese Parteien 46 Prozent. Die AfD und die Union kämen gemeinsam dagegen auf 48 Prozent.
Hier die Werte im Überblick:
AfD: 30 Prozent (+1)
CDU/CSU: 18 Prozent (−1)
SPD: 14 Prozent (+/-0)
Grüne: 14 Prozent (−1)
Linke: 10 Prozent (+/-0)
FDP: 4 Prozent (+/-0)
BSW: 4 Prozent (+1)
Sonstige: 6 Prozent (+/-0)
Die Umfrage wurde vom Meinungsforschungsinstitut Insa im Auftrag der „Bild“-Zeitung durchgeführt. Dafür wurden zwischen dem 28. September und dem 2. Oktober 1202 Wahlberechtigte per Telefon und online befragt.
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