Fast jeder zwölfte Fernzug fiel aus – Grüne fordern bessere Instandhaltung und mehr Reserven
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Die Ausfallquote von acht Prozent im ersten Halbjahr 2026 stellt den zweithöchsten Wert seit 2019 dar. Im Vergleichszeitraum 2024 lag die Quote aufgrund von GDL-Streiks bei zwölf Prozent.
Im ersten Halbjahr 2026 ist fast jeder zwölfte Fernzug bei der Deutschen Bahn ganz oder zumindest auf einem Teil der Strecke ausgefallen. Das geht aus einer Antwort des Verkehrsministeriums auf eine Anfrage der Grünenfraktion im Bundestag hervor. Der Anteil ausgefallener Züge lag mit acht Prozent drei Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Das war der zweithöchste Stand seit 2019.
Lediglich im ersten Halbjahr 2024 gab es mit zwölf Prozent noch mehr Zugausfälle, was der Deutschen Bahn zufolge an Streiks der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) lag.
»Die Deutsche Bahn und die Bundesregierung dürfen dem Anstieg und hohen Niveau ausgefallener Fernverkehrszüge nicht tatenlos zusehen«, sagte der Grünenabgeordnete Matthias Gastel. Die Ausfälle und Verspätungen hätten oft mit Störungen an den Fahrzeugen zu tun. »Die präventive Instandhaltung der Züge sollte gestärkt werden. In wichtigen Knoten sollten mehr Reservezüge und Personal bereitstehen«, sagte Gastel.

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Der Milliardär und Unternehmer Klaus-Michael Kühne, der die Spedition Kühne+Nagel zu einem Weltkonzern ausbaute und zu den reichsten Deutschen zählte, ist verstorben. Ein Nachruf würdigt sein unternehmerisches Lebenswerk und seinen Charakter.

Der DAX schloss zum Wochenauftakt mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent bei 26.106 Punkten. Marktteilnehmer agieren vor den anstehenden Quartalszahlen von Nvidia sowie dem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole abwartend und vorsichtig.

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