
Medienbericht zufolge könnte Lagarde 2027 die Leitung des Weltwirtschaftsforums übernehmen
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Klaus Schwab trat im vergangenen Jahr als Gründer des WEF zurück. Derzeit wird das Forum von André Hoffmann und Larry Fink geleitet.
EZB-Chefin Christine Lagarde könnte laut einem Medienbericht im Laufe des Jahres 2027 die Präsidentschaft des Weltwirtschaftsforums (WEF) übernehmen. Wie die »Neue Zürcher Zeitung« berichtet, ist Lagarde bei einer Vorstandssitzung in der Nähe von Genf als mögliche Kandidatin für die Leitung der Organisation genannt worden. Die Zeitung meldete unter Berufung auf Insider, die Französin sei bereit, das Amt zu übernehmen.
Lagarde, die dem WEF-Vorstand bereits seit mehreren Amtszeiten angehört, habe den Mitgliedern des 28-köpfigen Gremiums für das ihr entgegengebrachte Vertrauen gedankt, heißt es in dem Artikel weiter. Der Vorstand habe allerdings nicht genau festgelegt, wann Lagarde den Vorsitz übernehmen solle.
Der Vorstand des WEF wird derzeit gemeinsam von André Hoffmann und Larry Fink geleitet. Sie steuern den Übergang an der Führungsspitze, nachdem Gründer Klaus Schwab im vergangenen Jahr zurückgetreten war. Wie die »NZZ« weiter berichtet, hat sich der Vorstand darauf verständigt, dass Fink und Hoffmann die Jahrestagung in Davos im Januar 2027 noch leiten werden.
Das WEF reagierte am Sonntag nicht umgehend auf eine Anfrage von Reuters um Stellungnahme. Lagarde hatte erklärt, sie sei entschlossen, ihre Amtszeit bei der EZB zu Ende zu führen. Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, sie könne ihren Posten bei der Notenbank vorzeitig aufgeben, um die Führung des WEF zu übernehmen. Ihre achtjährige Amtszeit als EZB-Präsidentin endet Ende Oktober 2027.
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Lagarde beendet ihre Amtszeit bei der EZB regulär bis Ende Oktober 2027.
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