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Das Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) trat am 1. November 2024 in Kraft und ersetzte das frühere Transsexuellengesetz. Es ermöglicht eine einfachere Änderung des Geschlechtseintrags und der Vornamen beim Standesamt ohne Gutachten oder gerichtliche Entscheidung.
Seit Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes (SBGG) im November 2024 gibt es deutlich mehr Änderungen des Geschlechtseintrags in Nordrhein-Westfalen. Wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland im Jahr 2024 insgesamt 1.916 Änderungen registriert. Im darauffolgenden Jahr 2025 stieg die Zahl auf 2.947.
Im Jahr 2025 entfielen in NRW 1.265 Fälle auf den Wechsel von weiblich zu männlich und 881 Fälle auf männlich zu weiblich. Weitere 801 Änderungen betrafen sonstige Kombinationen, etwa den Wechsel zu den Einträgen «divers» oder «ohne Angabe». Damit folgt NRW dem bundesweiten Trend, bei dem Änderungen von weiblich zu männlich die häufigste Fallgruppe bilden.
Detaillierte Analysen zur sozialen Struktur der Antragsteller bleiben jedoch schwierig. Laut Statistischem Bundesamt liegen den Behörden keine Informationen zum Alter oder zur Staatsangehörigkeit der Menschen vor.
Auch darüber, wie viele Menschen im Zuge der Änderung ihren Vornamen geändert haben, gibt die Statistik keine Auskunft. Ein Vergleich zwischen der Akzeptanz des Gesetzes in Großstädten und ländlichen Regionen ist auf Basis der vorliegenden Daten ebenfalls nicht möglich.
Hintergrund und bundesweite Entwicklung
Bundesweit löste das neue Gesetz am 1. November 2024 einen sprunghaften Anstieg aus: Während von Januar bis Oktober 2024 deutschlandweit nur 596 Fälle nach dem alten Transsexuellengesetz gemeldet wurden, schnellte die Zahl allein im November auf 7.057 empor. Für das laufende Jahr 2026 liegen bereits vorläufige bundesweite Ergebnisse vor: In den ersten vier Monaten wurden 2.646 Änderungen registriert, wobei die monatlichen Zahlen zwischen 559 und 747 Fällen schwankten.
Experten weisen darauf hin, dass die vorliegenden Zahlen die Gesamtzahl der Erklärungen unterschätzen könnten. Da die Statistik nur Menschen mit einem Eintrag im deutschen Geburtenregister erfasst, fließen Erklärungen von Menschen ohne einen solchen Eintrag nicht in die Zählung ein.

According to SPIEGEL research, the Alliance Sahra Wagenknecht (BSW) party received support from dubious associations during the election campaign in Saxony-Anhalt. Without this success, other parties in the state parliament would have received a narrow majority against the AfD. The origin of 3,600 votes remains unclear.
In the Sunday question for a state election in Lower Saxony, the SPD is ahead with 26 percent, followed by the CDU with 22 percent and the AfD with 21 percent. The Greens gain three points to 15 percent.

The AfD politician Siegmund provokes with statements about armaments for remigration and deportations, while his faction makes homophobic and xenophobic statements. At the same time, research shows that famous passages on slavery in 'The History of Both Indias' probably did not come from Diderot, but from Jean de Pechméja, as stylistic analyzes and letters show.
The historian James Hawes explains the success of the AfD in Saxony-Anhalt as the result of a long process of cultural separation between East and West Germany, which goes back to the Christianization of the Slavs and shapes the thinking of the Germans as a colonial people in the East.
Federal Justice Minister Stefanie Hubig (SPD) calls on officials in Saxony-Anhalt to contradict illegal instructions from a possible AfD state government and emphasizes the independence of the judiciary and the federal government's ability to take action against legal violations by a state. At the same time, political campaigns, coalition prospects and social effects of the AfD election victory will be discussed.
The billion-dollar investment pact of the black-red coalition for infrastructure and defense, which Finance Minister Lars Klingbeil promotes as proof of the state's ability to act, has so far hardly brought any increase in votes for the SPD, as citizens perceive the funds as abstract and find it difficult to attribute them to federal policy, while local problems such as unpunctual trains or a lack of housing remain.