
Die Finanzaufsicht ahndet Versäumnisse bei der Geldwäscheprävention mit einer Strafe von 210.000 Euro.
Die Bafin hat gegen die Volksbank Düsseldorf Neuss ein Bußgeld von 210.000 Euro wegen Mängeln in der Geldwäscheprävention und verspäteter Verdachtsmeldungen verhängt.
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Die Volksbank Düsseldorf Neuss war in einen Betrugsfall verwickelt und musste von der BVR-Sicherungseinrichtung gestützt werden.
210.000 Euro Strafe muss die Bank für Versäumnisse bei der Geldwäscheprävention zahlen. Das Institut war bereits in einen Betrugsfall verwickelt.
Düsseldorf. Die Finanzaufsichtsbehörde Bafin verhängt gegen die Volksbank Düsseldorf Neuss, die zwischenzeitlich mit der Volksbank Krefeld fusioniert hat, Bußgelder in Höhe von 210.000 Euro. Grund dafür seien Mängel in der Geldwäscheprävention, wie es in einer Mitteilung am Donnerstag hieß.
Laut Bafin wurden Geschäftsbeziehungen in der Vergangenheit nicht kontinuierlich überwacht. Es seien keine zusätzlichen Informationen zu Geschäftsbeziehungen eingeholt, Geschäftsbeziehungen keiner verstärkten Überwachung unterzogen und Geldwäscheverdachtsmeldungen nicht oder verspätet abgegeben worden.
Die einstige Volksbank Düsseldorf Neuss gehört zu einer Reihe von Instituten, die in den vergangenen Jahren von der Sicherungseinrichtung des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) gestützt werden mussten. Das Institut war in einen Betrugsfall verwickelt und hatte bereits Versäumnisse in der Geldwäscheprävention eingeräumt.
Ein Sprecher der Volksbank Düsseldorf Krefeld Neuss, in der das Institut aufgegangen ist, wollte auf Anfrage von Bloomberg News am Donnerstag zunächst keine Stellungnahme abgeben.
Die Volksbank Düsseldorf Neuss hatte laut Bafin die Funktion des Geldwäschebeauftragten auf einen externen Dienstleister ausgelagert, der mehrere Mandanten in dieser Form betreut habe.
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