Aktien von Evonik steigen nach Berichten über mögliches Kaufinteresse durch BASF deutlich an
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Die RAG-Stiftung hält rund 43 Prozent an Evonik und plant, ihren Anteil langfristig auf 25,1 Prozent zu reduzieren. Evonik kämpft derzeit mit einer Branchenkrise und plant den Abbau von 3200 Stellen bis 2029.
Der Chemieriese BASF hat den Konkurrenten Evonik ins Visier genommen. Zwischen den beiden Konzernen gebe es Kontakte, sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person am Freitag der Nachrichtenagentur Reuters. Die „Financial Times“ hatte zuvor berichtet, BASF arbeite an einer Übernahme Evoniks.
Die erneuten Übernahmespekulationen haben die Aktien von Evonik am Freitagmittag ordentlich in Schwung gebracht. Mit elf Prozent Plus auf knapp über 20 Euro erklommen sie das höchste Niveau seit Mai 2025. Aktien von BASF als Kaufinteressent korrigierten um mehr als drei Prozent an ihre 100-Tage-Linie.
Die Ludwigshafener wollen mit einer Übernahme von Evonik ihren globalen Fußabdruck und ihr Portfolio vertiefen, um im schwierigen Branchenumfeld besser zu bestehen, meldete die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise. Bei BASF hieß es dazu nur: „Grundsätzlich kommentieren wir keine Marktgerüchte oder Spekulationen.“ Auch Evonik wollte die Berichte nicht kommentieren.
Ankeraktionär von Evonik ist die Essener RAG-Stiftung, die rund 43 Prozent der Anteile hält. Sie will aber ihre Abhängigkeit von der Chemieindustrie verringern und den Anteil perspektivisch auf 25,1 Prozent abschmelzen.
Evonik teilte am Dienstag mit, das Unternehmen werde angesichts der Branchenkrise seinen Umbau auch unter Interimschef Claus Rettig fortsetzen. „Wir werden diese Polykrise nutzen, um alte Strukturen zu ändern und uns besser aufzustellen“, sagte Rettig nach einer Strategieklausur von Vorstand und Aufsichtsrat. Der Essener Konzern hatte bereits im Juni angekündigt, bis Ende 2029 rund 3200 Arbeitsplätze zu streichen, 2150 davon in Deutschland.

The situation on the bond markets calmed down somewhat on Friday, but analysts expect further rising yields for long-term government bonds in the USA and Japan due to new interest rate increases. In Japan, the government is focusing on growth in order to service debt despite higher returns, while in the USA the frequent restructuring of national debt makes the country particularly vulnerable.
The VW Group is recalling millions of VW, Audi and Seat vehicles worldwide. The reason is a fastening screw on the steering that is susceptible to corrosion. Almost a million cars are affected in Germany, and so far there have been no reported accidents.

BASF has expressed a non-binding interest in taking over Evonik. The RAG Foundation, Evonik's main shareholder, confirmed the contact. A possible merger would be one of the largest mergers in the German chemical industry.

The US is considering export restrictions on diesel to curb record US prices ahead of the midterm elections. Since Europe gets around 10% of its diesel from the USA, an export ban could result in massive price increases at German gas stations of up to 98 cents per liter.
The specialty chemicals group Evonik has confirmed a non-binding request for a takeover offer from its competitor BASF. According to Evonik, no discussions are currently taking place. The RAG Foundation is involved in the process as the main shareholder.

Romania offers private investors a one percentage point interest bonus on government bonds if they donate blood. The program is intended to both meet the state's borrowing needs and secure urgently needed blood reserves and has already raised $600 million.