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Nach der Wahl in Berlin erzielte die Linkspartei einen Sieg, was Diskussionen über mögliche Koalitionen auslöste. Der Appell wurde von Politikern und Vertretern der Zivilgesellschaft initiiert, um Bedenken hinsichtlich der Regierungsbildung zu äußern.
Nach dem Wahlsieg der Linkspartei in Berlin warnen rund 80 Menschen aus Politik und Zivilgesellschaft vor einer Koalition mit der Partei. In einem »Berliner Appell für Verantwortung« begründen sie ihre Haltung mit der Befürchtung, mit einer Regierung unter Führung der Berliner Linken könne die Sicherheit von Jüdinnen und Juden in der Stadt nicht mehr garantiert werden.
Zu den Erstunterzeichnern gehören der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD), Ex-Außenminister Joschka Fischer (Grüne) und der einstige Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU). Der offene Brief ist in voller Länge im Internet veröffentlicht. Zuerst hatte der Tagesspiegel berichtet.
Es müsse nach einer Regierungsmehrheit gesucht werden, die die Interessen möglichst breiter Teile der Gesellschaft abbildet und die gemeinsame Grundüberzeugungen zu Rechtsstaat und Demokratie habe, heißt es in dem Appell. »Das sehen wir bei einer rot-grün-roten Regierung nicht gegeben.«
Als Beispiele für kritische Punkte bei der Regierungsbildung nennt der Appell den Schutz jüdischen Lebens, eine unmissverständlichen Abgrenzung von Extremismus, die finanzielle Stabilität der Stadt und starke Sicherheitsbehörden. »Wir erwarten darum von den demokratischen Parteien, dass sie ihre Entscheidung nicht nach politischen Gewohnheiten, sondern nach klaren Maßstäben treffen.« Ziel müsse eine stabile und verantwortungsvolle Regierung sein. »CDU, Bündnisgrüne und SPD haben jetzt die Aufgabe, ernsthaft zu prüfen, wie sie vor diesem Hintergrund gemeinsam Verantwortung für Berlin übernehmen können«, heißt es in dem Appell.
Politiker und Vertreter der jüdischen Gemeinde
Mitinitiator Volker Beck, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, veröffentlichte das Dokument. Auch namhafte Vertreter der Jüdischen Gemeinde unterzeichneten den Appell, ebenso wie die Gründerin der Ibn Rushd-Goethe-Moschee, Seyran Ateş. Auf der Unterschriftenliste unter dem Dokument steht zudem die ehemalige Beauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, der ehemalige SPD-Landeschef Martin Hikel und mehrere frühere Senatoren der Stadt.
Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Dokuments bezeichnen sich als »Mitglieder oder Wählerinnen und Wähler von CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen«. In dem Appell schreiben sie, dass sie »das Einende zwischen unseren Parteien als größer und wichtiger ansehen als das Trennende«.
AI outlook — possibilities, not facts
CDU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen werden ernsthaft über eine Koalition ohne die Linkspartei beraten.
Likely · Within weeks
Die Linkspartei wird den Appell als ungerechtfertigte Diffamierung zurückweisen.
Likely · Within days

The black-red coalition has submitted a joint application for the new line between Hanover and Hamburg. The Transport Committee will deliberate on Wednesday and the Bundestag will decide on Thursday evening. Despite progress, it could be decades before the first trains run on the new route.

The chairman of the Parliamentary Control Committee, Marc Henrichmann, comments on the suspicion of espionage against the former BND employee Hanning and warns of a loss of trust in partner secret services. He emphasizes the need for complete information, transparent reforms and strengthening control while simultaneously expanding the BND's operational powers.
Felix Banaszak, federal chairman of the Green Party, criticizes the election of Tobias Rausch from the AfD as the first state parliament president since 1945 as a sign of the normalization of right-wing extremism. He points out that some CDU MPs voted against their parliamentary group leader's recommendation to abstain and sees this as a bad sign for the upcoming election of the Prime Minister.

After the election of the first AfD state parliament president in Saxony-Anhalt, SPD MPs gathered for a protest march through Berlin to Bebelplatz. They carried Basic Law books and at the end sang the national anthem to demonstrate against right-wing extremism.

After the election to the Berlin House of Representatives, over 80 signatories from politics and civil society warned against a coalition with the left in a “Berlin Appeal for Responsibility”. They demand a government majority that represents broad social interests and is committed to the rule of law and democracy. Among the first signatories are Wolfgang Thierse, Joschka Fischer and Peter Altmaier. The appeal emphasizes the protection of Jewish life and the differentiation from extremism. The Left, the Greens and the SPD are planning a third preliminary discussion to form a coalition.

Thuringia's SPD Interior Minister Georg Maier is calling for an AfD ban to be examined and cites the party's increasing proximity to Russia as a possible motive. He is confident that the evidence will be successful and expects a Federal Council decision this year.